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	<title>3plus &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		<title>Wo ist sie, die prophezeite Abwahnwelle?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2018 13:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit fast einem Monat endgültig in Kraft. Nicht wenige Kollegen sagten eine Welle von Abmahnungen voraus. Im selben Atemzug wurde zumeist auf die Höchstgrenze für die Bußgelder verwiesen, die bei Verstößen gegen die DSGVO festgesetzt werden können. War das nur blinde Panikmache oder kommt sie noch &#8211; die Abwahnwelle? Ausgangslage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit fast einem Monat endgültig in Kraft. Nicht wenige Kollegen sagten eine Welle von Abmahnungen voraus. Im selben Atemzug wurde zumeist auf die Höchstgrenze für die Bußgelder verwiesen, die bei Verstößen gegen die DSGVO festgesetzt werden <em>können</em>. War das nur blinde Panikmache oder kommt sie noch &#8211; die Abwahnwelle? <span id="more-2023"></span></p>
<h3>Ausgangslage</h3>
<p>Ein bisschen Sachlichkeit wäre wünschenswert. Diesen Eindruck konnte man jedenfalls bezogen auf die Berichterstattung rund um die DSGVO gewinnen. Hitzköpfig wurde der <a href="https://dejure.org/gesetze/DSGVO/83.html" target="_blank" rel="noopener">Artikel 83 Abs. 5 DSGVO</a> (Obergrenze von Bußgeldern) im Zusammenspiel mit dem Wort „Abmahnung“ bemüht. Dies schien auszureichen, um viele Privatpersonen, Internetseitenbetreiber und kleinere Betriebe zu verunsichern.</p>
<h3>Was verbirgt sich hinter dem Schlagwort Abmahnung?</h3>
<p>Vom Anwendungsbereich der DSGVO erfasst ist, wer personenbezogene Daten verarbeitet (<a href="https://dejure.org/gesetze/DSGVO/4.html" target="_blank" rel="noopener">Artikel 4</a>). Entzieht sich ein Unternehmen seinen Pflichten, die sich aus der Datenschutz-Grundverordnung ergeben, kann dieses von Konkurrenzunternehmen hierfür abgemahnt werden. Denn wer sich beispielsweise nicht die Mühe macht, Datenschutzhinweise (frühere Datenschutzerklärung) aufsetzen zu lassen, spart dadurch Ressourcen (und Kosten) und erlangt mit dieser &#8222;Ersparnis&#8220; einen Wettbewerbsvorteil gegenüber demjenigen Mitbewerber, der sich an die gesetzlichen Verpflichtungen hält – so der dahinterstehende juristische Gedanke. (§§ <a href="https://dejure.org/gesetze/UWG/3.html" target="_blank" rel="noopener">3</a>, <a href="https://dejure.org/gesetze/UWG/3a.html" target="_blank" rel="noopener">3a</a> UWG)</p>
<p>Rein rechtlich betrachtet, ändert sich durch die DSGVO in Bezug auf Abmahnungen wenig. Ein solches wettbewerbsrechtliches Vorgehen zwischen Konkurrenzunternehmen war bereits vor dem 25.05.2018 gelebte Rechtspraxis. Für die Abmahnungen beauftragen die Unternehmen üblicherweise Rechtsanwälte.</p>
<h3>Wer anderen eine Grube gräbt,…</h3>
<p>Was die meisten juristischen Laien nicht wissen/gesagt bekommen: Eine <em>unberechtigte</em> Abmahnung stellt wiederum selbst einen Wettbewerbsverstoß dar. Gegen eine solche nicht berechtigte Abmahnung kann der Abgemahnte gerichtlich vorgehen. Durch eine derartige Gegenwehr können für den (ursprünglich) Abmahnenden <em>hohe</em> Gerichts- und Rechtsanwaltsgebühren entstehen. Aus diesem Grund wird ein (seriöser) Rechtsanwalt seinen Mandanten nur bei einer Abmahnung unterstützen, wenn der Verstoß des Konkurrenten evident ist. In der Vergangenheit bildete sich zu vielen Abmahnungsfallgestaltungen eine höchstrichterliche Rechtssprechung, auf die zurückgegriffen wird. An einer solchen fehlt es zur DSGVO zum jetzigen Zeitpunkt allerdings. Viele Normen der Datenschutz-Grundverordnung sind ihrem Wortlaut nach sehr offen formuliert, um möglichst viele Einzelfälle zu erfassen. Dies führt (momentan noch) zu Auslegungsproblemen. Hier gilt der (doofe) Spruch „Zwei Juristen, drei Meinungen“. Das merken Sie u.a. an sehr unterschiedlichen Datenschutzhinweisen auf Internetseiten und Blogs (inhaltlicher wie auch sprachlicher Art) sowie bei Einwilligungserklärungen, die plötzlich JEDER von Ihnen zu brauchen scheint.</p>
<h3>Unklarheiten beim Streitwert und Höhe der Abmahngebühren</h3>
<p>Ein weiteres Problem ist der Streitwert einer Abmahnung, der vom abmahnenden Rechtsanwalt angegeben wird. Der Streitwert hat direkte Auswirkungen darauf, wieviele Gebühren der Rechtsanwalt (nach dem <a href="https://dejure.org/gesetze/RVG" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwaltsvergütungsgesetz &#8211; RVG</a>) abrechnen und dem abgemahnten Unternehmen in Rechnung stellen kann. Auch spätere Gerichtsgebühren legen einen bestimmten Streitwert zugrunde. Eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung teilt insofern das Schicksal einer Studienplatzklage &#8211; es gibt keinen <em>objektiven Wert</em>, nach dem sich der Streitwert bestimmen ließe. Anders ist es bei einer Klage auf (vermeintliche) Kaufpreiszahlung, wo sich der Streitwert schlichtweg aus dem begehrten Betrag selbst ergibt. Hinsichtlich des Streitwertes und der Abmahngebühren fehlt es zum jetzigen Zeitpunkt also ebenfalls an einer gefestigten Rechtsprechung.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es wird zukünftig Abmahnungen bei Verstößen gegen die Pflichten der DSGVO geben. Ob wellenartig oder nicht &#8211; es braucht hierfür aber klare Entscheidungen der Gerichte sowie Aufsichtsbehörden und den Landesdatenschutzbeauftragten, die die Anwendung der DSGVO präzisieren. Bis zum 25.05.2018 galt eine zweijährige Übergangszeit, um die neuen Regelungen umzusetzen. Nun wird es noch einige Zeit dauern, bis sich eine (europaweite) Rechtsprechung zur DSGVO etabliert.<br />
Es ist schlechte Nachricht und Chance zugleich:</p>
<p>Mit neuen Datenschutzhinweisen auf der Homepage und Einwilligungserklärungen ist es nicht getan. Die spannende Zeit hat jetzt erst so richtig begonnen und Sie tun gut daran, dass Thema „Datenschutz“ nicht zu verteufeln, sondern aktuelle Entwicklungen im Auge zu behalten.<br />
Ich und dieser Blog helfen Ihnen dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie ebenfalls meinen Artikel: <a href="https://www.power-datenschutz.de/unwort-des-jahres-2018-dsgvo/" target="_blank" rel="noopener">Unwort des Jahres 2018: DSGVO?</a></p>
<p>Haben Sie bereits eine Abmahnung erhalten?<br />
Ist Ihnen eine gerichtliche Entscheidung dazu bekannt?<br />
Lassen Sie uns diskutieren!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Gegen nervige Werbung und lästige Newsletter hilft das Recht auf Vergessen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2018 16:54:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Jetzt werden alte Zöpfe abgeschnitten!“ Der Jahreswechsel ist traditionell der Zeitpunkt für das Geloben auf Besserung. Aber nicht nur zu Beginn eines neuen Jahres sollten wir überlegen, ob wir unseren digitalen Fingerabdruck reduzieren und unsere Daten bei bestimmten Unternehmen löschen lassen sollten. Sagen Sie so adi­eu zu nervigen Newslettern und den Briefkasten verstopfende Werbung. Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Jetzt werden alte Zöpfe abgeschnitten!“ Der Jahreswechsel ist traditionell der Zeitpunkt für das Geloben auf Besserung. Aber nicht nur zu Beginn eines neuen Jahres sollten wir überlegen, ob wir unseren digitalen Fingerabdruck reduzieren und unsere Daten bei bestimmten Unternehmen löschen lassen sollten. Sagen Sie so adi­eu zu nervigen Newslettern und den Briefkasten verstopfende Werbung.</p>
<p>Das Zauberwort heißt: Recht auf Vergessen.<span id="more-1842"></span></p>
<h3><b>Problemaufriss</b></h3>
<p>Wir verbreiten unsere Daten sehr schnell im Internet. Dies geschieht beispielsweise bei jeder Onlinebestellung. Nicht selten fordern die Internethändler unser Einverständnis, um regelmäßig per Newsletter über neue Angebote zu informieren. Oft ist das entsprechende Kästchen schon vorausgewählt, sodass diese Option erst mühsam abgewählt werden müsste. In der Folge trudelt nach der erfolgreichen Bestellung häufig Werbung ins Haus &#8211; sowohl per E-Mail, wie auch klassisch per Post. „Des einen Freud, des anderen Leid“ könnte man sagen, denn nicht jeder möchte nach seinem Onlinegeschäft weiterhin über „Top-Angebote“ informiert werden (weil er oder sie z. B. das Kästchen mit der Einwilligung der Datennutzung schlicht übersehen hat).</p>
<h3><b>Lösungsansätze</b></h3>
<p>Im Hinblick auf Werbung per E-Mail (Newsletter) ist ein Lösungsansatz vielen bekannt: Jeder (seriöse) Newsletter muss einen Link mit der Abschrift „abmelden“ oder „unsubscribe“ enthalten. Auf diese Weise können Sie dem zukünftigen Versand verhindern. Sollte der Newsletter (meist am Ende) keine entsprechende Abmeldeoption vorhalten, sind die gesetzlichen Verpflichtungen des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__7.html" target="_blank" rel="noopener">§ 7 Abs. 2 Nr. 4 UWG</a> nicht eingehalten &#8211; ein starkes Indiz für eine illegale Form der Werbung, was aber ein Thema für sich ist. Soweit &#8211; so bekannt.</p>
<p>Es gibt aber eine weitere Möglichkeit, die das Problem gewissermaßen an der Wurzel packt: Das Bundesdatenschutzgesetz und die zukünftig geltende <a href="https://www.power-datenschutz.de/die-eu-datenschutzgrundverordnung/">Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)</a> gewähren uns ein sog. „Recht auf Vergessen“. Was sich in ersten Moment seltsam anhört, ist letztlich nur konsequent. Klar, wir können uns überall anmelden, unsere persönlichen Daten hinterlassen und unsere Einwilligung zur Nutzung dieser Daten geben, ABER wir können ebenso unser Einverständnis widerrufen und zur Löschung der gespeicherten Daten auffordern.</p>
<h3><b>Recht auf Vergessen &#8211; die Rechtsgrundlage</b></h3>
<p>Eine gesetzliche Grundlage hierfür findet sich in <a href="http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32016R0679&amp;amp;from=DE" target="_blank" rel="noopener">Art. 17 Abs. 1 lit. a) DS-GVO</a> sowie im dazugehörigen Erwägungsgrund 65. Dort heißt es: „(…) Insbesondere sollten betroffene Personen Anspruch darauf haben, dass ihre personenbezogenen Daten gelöscht und nicht mehr verarbeitet werden, wenn die personenbezogenen Daten hinsichtlich der Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr benötigt werden, wenn die betroffenen Personen ihre Einwilligung in die Verarbeitung widerrufen oder Widerspruch gegen die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten eingelegt haben oder wenn die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten aus anderen Gründen gegen diese Verordnung verstößt (…)“.</p>
<p>Soweit also die gesetzliche Grundlage, aber wie können Sie diese für sich fruchtbar machen und was hat das <i>Recht auf Vergessen</i> mit nervigen Newslettern und der Werbepost im Briefkasten zutun? Kurzum: Wenn Sie der Nutzung Ihrer Daten widersprechen und die Löschung verlangen, dann müssen Unternehmen dem auch nachkommen. Für Zuwiderhandlungen sieht die in Kraft tretende DS-GVO empfindlichen Geldstrafen vor. Im Ergebnis werden Ihre persönlichen Daten &#8211; Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse sowie Anschrift,&#8230; &#8211; gelöscht. Damit kann von diesem Unternehmen an Sie auch keine Werbung mehr geschickt werden. Dieses Vorgehen bringt einen weiteren Vorteil mit sich, denn je weniger Firmen Ihre personenbezogenen Daten speichern, desto geringer ist auch die Gefahr einer (illegalen) Datenweitergabe an Dritte oder des Datendiebstahls durch Hacker. Beachten sollten Sie jedoch, dass nach einer vollständigen Datenlöschung &#8211; beispielsweise bei einem Onlinestore &#8211; auch Ihre Bestelldaten gelöscht werden und es dann möglicherweise schwierig werden kann, wenn Sie innerhalb der Garantie Ihre Gewährleistungsrechte nutzen möchten.</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Wenn Sie sich immer noch nicht recht angesprochen fühlen sollten, dann durchforsten Sie doch mal bitte Ihr (Spam-) E-Mail-Postfach und beobachten Sie, wieviel Werbung in Ihrem Briefkasten an Sie adressiert landet und fragen Sie sich: „Möchte ich, dass diese Konzerne meine persönlichen Daten speichern und verwenden; interessiert mich diese Werbung?“ Sollten Sie diese Frage mit „nein“ beantworten, so stelle ich Ihnen folgenden Formulierungsvorschlag zur Verfügung, um Ihr Einverständnis zur Datennutzung zu widerrufen und zur Löschung aufzufordern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="su-box su-box-style-soft" id="" style="border-color:#be0000;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f11c1b;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Formulierungsvorschlag | Antrag auf Lösung</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
ich bitte Sie gemäß Art. 17 Abs. 1 lit. a) DS-GVO und § 35 Abs. 5 BDSG alle Daten, die Sie von mir gespeichert haben, unverzüglich zu löschen.<br />
Bitte bestätigen Sie mir kurz, dass die Datenlöschung umfänglich vollzogen wurde.<br />
Sollten Sie diese E-Mail ignorieren, werde ich mich an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten wenden.<br />
Außerdem behalte ich mir weitere rechtliche Schritte vor.<br />
Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Vorname Name</div></div>
<p><strong>Ein kleiner Tipp:</strong> Diese Aufforderung können Sie auch unkompliziert per E-Mail verschicken. Die E-Mail-Adresse der Unternehmen, mit denen diese am Rechtsverkehr teilnehmen, finden Sie meist auf der jeweiligen Internetseite unter „Impressum“. Sollten Sie trotz der Löschaufforderung mit weiteren E-Mails und Werbung per Post bombardiert werden, so können Sie sich an den <a href="https://www.datenschutz-wiki.de/Aufsichtsbehörden_und_Landesdatenschutzbeauftragte" target="_blank" rel="noopener">zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten</a> wenden oder anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.</p>
<p>Im Ergebnis kennen Sie jetzt eine gesetzliche Grundlage, wie Sie der Nutzung Ihrer persönlichen Daten widersprechen und die Löschung verlangen können. Lassen Sie sich also nicht nerven, sondern nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen das deutsche und europäische Datenschutzrecht gewährt.</p>
<p>Welche Newsletter nerven Sie am meisten? Haben Sie bereits Unternehmen angeschrieben und die Löschung Ihrer Daten verlangt? Ich bin auf Ihre Erfahrungen gespannt. Kommentieren Sie diesen Beitrag!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Was haben ein Vibrator, Weihnachten und Datenschutz gemeinsam? Mehr als gedacht&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2017 22:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten steht vor der Tür &#8211; die Zeit für Familie, festliches Essen und Geschenke. Die Frage &#8222;Was soll ich verschenken?&#8220; kann für ungemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Der Anspruch steigt und die Angebotsvielfalt ist uferlos. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie Ihre persönlich(st)en Daten nicht verpackt und mit Schleife dekoriert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten steht vor der Tür &#8211; die Zeit für Familie, festliches Essen und Geschenke. Die Frage &#8222;Was soll ich verschenken?&#8220; kann für ungemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Der Anspruch steigt und die Angebotsvielfalt ist uferlos. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie Ihre persönlich(st)en Daten nicht verpackt und mit Schleife dekoriert unter den Weihnachtsbaum legen! Auch die Erotikindustrie entdeckte das Weihnachtsgeschäft und nutzt es für sich. Doch schon bei der Wahl der Geschenke muss man sich vor Augen führen, wer hier letztlich der Beschenkte sein soll. Kurzum: <strong>Möchten Sie ein Produkt verschenken oder ein Produkt erzeugen? </strong><span id="more-1824"></span></p>
<h3>Problemaufriss &#8211; Vibrator mit WLAN und Kamera</h3>
<p>Neben Erotikartikeln in Weihnachtskalendern ist die Vielfalt der Angebotspalette auch für Heiligabend grenzenlos, jede Nachfrage findet ein passendes Angebot.</p>
<p>Der technologische Fortschritt zeigt sich auch hier: So gibt es beispielsweise inzwischen Vibratoren, die vom anderen Ende der Welt mittels App oder aber über das heimische WLAN  ferngesteuert werden können. Das ist allerdings längst noch nicht alles. Nunmehr berücksichtigt der Markt auch die Nachfrage nach Vibratoren mit Kamera. Auf den Seiten der Hersteller heißt es hierzu: „&#8230;Momente der Liebe durch aufgenommene Bilder und Videos zum Leben erwecken&#8230;.“</p>
<p>Versetzen Sie sich in die Situation, die auf einer wahren Begebenheit basiert und <a href="https://www.golem.de/news/sammelklage-gegen-we-vibe-vibratorhersteller-zahlt-entschaedigung-in-millionenhoehe-1708-129536.html" target="_blank" rel="noopener">in den USA zu einer Millionen-Dollar-Klage</a> (für den Hersteller) führte: Wegen einer sich anbahnenden Geschäftsreise schenkte ein Mann seiner Frau einen Vibrator zu Weihnachten, um die Zeit der Fernbeziehung „entspannter“ zu überbrücken. Dabei ahnte der Mann nicht, dass er nicht nur ein Produkt verschenkte, sondern ebenfalls ein neues Produkt erzeugte, nämlich die Intimsphäre seiner Frau.</p>
<p>Denn eben dieser Vibrator besaß eine Kamerafunktionalität. Ob diese Funktion zwingend notwendig ist und welche &#8222;Vorteile&#8220; hiermit verbunden sind, bleibt Ihrer Fantasie überlassen und soll vorliegend nicht näher beleuchtet werden.</p>
<p>Gleichwohl ist hierbei interessant, dass durch die zusätzliche Implementierung einer Kamerafunktion naturgemäß höchst intime Momente erfasst werden, welche im Rahmen des Datenaustausches &#8211; hier durch Übermittlung der aufgenommenen Kamerabilder &#8211; selbstverständlich durch Hacker an- und abgreifbar sind.</p>
<p>Dabei bedarf es im Zweifel nicht einmal eines Hackerangriffs im klassischen Sinne. Denn häufig ist es so, dass das Webinterface mit voreingestellten Zugangsdaten ausgestattet ist, wobei die SSID des WLAN-Access-Points direkt nach dem Gerät benannt wird. Benutzername und Passwort sind standardisiert &#8211; d.h. beim Kauf der Endprodukte immer gleich. Damit wird jedem Laien klar, dass der Angriff auf diese standardisierten Sicherheitseinstellungen nahezu einladend wirkt. Auch im Internet gibt es bereits zu Hauf Anleitungen, wie man ohne großen Aufwand auf die Gerätschaften zugreifen kann.</p>
<p>So geschehen.</p>
<p>Die Vorstellung, dass ein 15-Jähriger aus Bandar Seri Begawan oder auch gerne ein 80-Jähriger aus Castrop-Rauxel in Deutschland, Ihre intimsten Momente mitverfolgen und aufzeichnen kann, ist nicht nur frappierend, sondern bezieht sich auch auf alle anderen vergleichbaren Endgeräte. Denken Sie dabei insbesondere an Babyfongeräte, die ebenfalls vorkonfigurierte und immer gleiche „Sicherheitseinstellungen“ aufweisen und damit kinderleicht angreifbar sind.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zunächst einmal drängt sich die Frage auf, ob die Kamerafunktion für die Funktionalität eines Vibrators notwendig ist und wenn ja, um welchen Preis? Diese Frage muss sich jeder im Hinblick auf den Schutz seiner Daten und die Wahrung der Intimsphäre selbst beantworten. Letztlich besteht nicht nur die Gefahr des Datenmissbrauchs durch (kriminelle) Dritte &#8211; wie beispielsweise Hacker &#8211; sondern schon die reguläre Datenerhebung und Speicherung auf den Servern der Hersteller/Anbieter ist höchst problematisch. In dem erwähnten Fall in den USA willigte der Vibrator-Hersteller inzwischen ein, jedem US-Nutzer die Summe von 10.000 US-Dollar (etwa 9.350 Euro) als Entschädigung zu zahlen, dessen Daten über die App auf den Servern des Unternehmens gespeichert wurden.</p>
<p>Schaffen also erst gar keine Gelegenheit, dass solche Daten von Ihnen und über Sie erhoben, übertragen und gespeichert werden.</p>
<p>Gleiches gilt für Babyfongeräte, Webcams und Selfie Kameras. Wenn die visuelle Aufzeichnung/Überwachung nicht nötig ist, dann kleben Sie die Kameralinse doch einfach ab.</p>
<p>Darüber hinaus sollten Sie voreingestellte Passwörter umgehend ändern. Der Maßstab für <a href="https://www.power-datenschutz.de/sichere-passwoerter/" target="_blank" rel="noopener">„sichere“ Passwörter wurde auf diesem Blog bereits vorgestellt.</a></p>
<p>Wie stehen Sie zu diesem Thema?</p>
<p>Lassen Sie es mich wissen und kommentieren Sie diesen Beitrag!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>So einfach geht Datenschutz: E-Mail-Verschlüsselung unter macOS in nur vier Schritten</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-macos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 21:03:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile sehr viel einfacher geworden die E-Mail-Verschlüsselung in macOS Betriebssysteme zu integrieren. Hierfür anbei eine anschauliche Anleitung, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritte führt.<span id="more-1545"></span></p>
<p><em>zuletzt am 3.10.2018 aktualiert. (GPG Suite für macOS 10.14 Mojave)</em></p>
<p><b>1. Installation von &#8222;GPG Suite&#8220;</b></p>
<p>Zunächst benötigen Sie die GPG Suite, um Ihre E-Mails mit AppleMail verschlüsseln zu können.</p>
<p>Öffnen Sie hierfür <a href="https://gpgtools.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gpgtools.org</a> und klicken Sie den Download-Button.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2121" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21.png" alt="" width="511" height="464" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21.png 511w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21-300x272.png 300w" sizes="(max-width: 511px) 100vw, 511px" /></p>
<p>Download-Datei anklicken.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1548" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08.png" alt="" width="602" height="423" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08.png 602w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08-300x211.png 300w" sizes="(max-width: 602px) 100vw, 602px" /></p>
<p>&#8222;Install&#8220;-Button klicken.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1550" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07.png" alt="" width="595" height="417" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07.png 595w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07-300x210.png 300w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></p>
<p>Anschließend beginnt der Installationsvorgang auf Ihrem Mac.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1549" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19.png" alt="" width="613" height="432" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19.png 613w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19-300x211.png 300w" sizes="auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px" /></p>
<p>Folgen Sie nun den Installationsanweisungen und klicken Sie auf &#8222;Fortfahren&#8220;.</p>
<p><b>2. Eigenen Schlüssel erstellen</b></p>
<p>Nach der erfolgreichen Installation öffnet sich folgendes Fenster</p>
<p>Tragen Sie nun bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1553" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33.png" alt="" width="447" height="295" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33.png 447w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33-300x198.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></p>
<p>Aktivieren Sie anschließend das Feld &#8222;Öffentlichen Schlüssel hochladen&#8220; und tragen Sie unter dem Feld &#8222;Passphrase&#8220; Ihr selbst ausgedachtes sicheres Passwort ein und bestätigen es abschließend.</p>
<p>Jetzt klicken Sie auf &#8222;Schlüssel erstellen&#8220;.</p>
<p>Ihr Schlüssel wurde nun erstellt.</p>
<p><b>3. Schlüssel des E-Mail-Empfängers suchen</b></p>
<p>Bevor Sie eine E-Mail an eine andere Person verschlüsselt versenden können, öffnen Sie GPG Keychain, klicken Sie auf Schlüssel suchen und geben Sie den Namen des zukünftigen Empfängers der E-Mail ein und laden Sie dessen Schlüssel herunter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1552" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55.png" alt="" width="918" height="73" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55.png 918w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55-300x24.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55-768x61.png 768w" sizes="auto, (max-width: 918px) 100vw, 918px" /></p>
<p><b>4. Und los geht es!</b></p>
<p>Ihre erste verschlüsselte E-Mail kann versendet werden.</p>
<p>Einfach vorher das Schloss aktivieren, den gewünschten E-Mail-Text verfassen und versenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1551" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-1024x143.png" alt="" width="600" height="84" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-1024x143.png 1024w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-300x42.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-768x107.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06.png 1400w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Ab sofort kommunizieren Sie verschlüsselt.</p>
<div class="su-box su-box-style-soft" id="" style="border-color:#c8ae00;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#fbe120;color:#000000;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Update vom 3. Oktober 2018</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Rechtzeitig zum jüngsten Mac-Betriebssystem-Update (macOS 10.14 Mojave) hat GPGTools das Open-Source-Projekt GPG Suite die Version 2018.4 veröffentlicht. Das enthaltene Plugin GPG Mail ist damit  kompatibel zum neuen Apple-Betriebssystem. Das Signieren, Verschlüssel und Verifizieren erfordert allerdings den sog. “GPG Mail Support Plan”, der nun erstmals zum Preis von 23,80 Euro angeboten wird und alle Updates für GPG Mail 3 abdecken soll sowie Support und Hotfixes enthält. Die GPG Suite lässt sich weiterhin kostenlos einsetzen, Nutzer müssen dafür bei der Installation das Mail-Plugin ausklammern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2122 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37-229x300.png" alt="" width="229" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37-229x300.png 229w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37.png 524w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></div></div>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es geht nicht um jede E-Mail.</p>
<p>Nicht um jeden belanglosen Inhalt.</p>
<p>Es geht ums Prinzip.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
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<td>77.8%</td>
<td>22.2%</td>
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</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Die Kriminalstatistik für 2016 ist alarmierend: Anstieg der Cyberkriminalität um mehr als 80 Prozent</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/cybercrime-kriminalstatistik-2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 15:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[In der medialen Berichterstattung konnten wir in den vergangenen Monaten leider immer wieder von Hackerangriffen und anderen Cyberangriffen lesen. Die deutsche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2016 zeigt nun deutlich, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um einen rasanten und beunruhigenden Anstieg dieses Kriminalitätszweigs handelt. Eine Analyse. Hackerangriffe auf IT-Strukturen sind kein Spaß [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>In der medialen Berichterstattung konnten wir in den vergangenen Monaten leider immer wieder von Hackerangriffen und anderen Cyberangriffen lesen. Die deutsche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2016 zeigt nun deutlich, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um einen rasanten und beunruhigenden Anstieg dieses Kriminalitätszweigs handelt.</p>
<p>Eine Analyse.<span id="more-1525"></span></p>
<h3><b>Hackerangriffe auf IT-Strukturen sind kein Spaß</b></h3>
<p>Das Strafgesetzbuch sieht empfindliche Strafen für Cyberkriminalität vor. Der Strafrahmen bewegt sich zwischen einer Geld- und einer bis zu dreijährigen Freiheitsstrafe. In besonders schweren Fälle drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.</p>
<p>Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) stellte die <a href="https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2016/pks2016_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PKS</a> kürzlich in Berlin vor. Cyberangriffe sind Bestandteil der Internetkriminalität, die als Kriminalität mit Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) in der Statistik erfasst wird.</p>
<p>In dieser Kategorie erfasste die Polizei im Jahr 2016 etwa 82.649 Fälle von Cyberkriminalität. Im Vergleich zum Vorjahr kam es fast zu einer Verdoppelung der Fallzahlen, denn 2015 wurden „nur“ 45.793 Fälle registriert.</p>
<p>Erfreulicherweise stieg die Aufklärungsquote um 5,9 auf nun 38,7 Prozent. Letztlich bedeutet dies jedoch, dass weniger als 40 Prozent der registrierten Fälle aufgeklärt werden konnten. Bei weit mehr als der anderen Hälfte der Fälle konnten die Täter nicht ermittelt werden.</p>
<p>Ins Spektrum der Cyberkriminalität werden auch Delikte wie Computerbetrug (14.722 Fälle 2016; 23.562 im Jahr 2015) und dem Ausspähen, Abfragen oder Verändern von Daten (10.638 Fälle 2016; 9629 im Jahr 2015) gezählt.</p>
<p>Die PKS erfasst auch die Fälle der sog. Computersabotage. 2016 wurden 4422 Fälle dokumentiert &#8211; ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu dieser Gruppe werden beispielsweise Distributed Denial-of-Service (DDoS) Attacken zugeordnet: Die Täter attackieren hierbei Internetseiten (zB Onlineshops) solange mit massenhaften Anfragen, bis diese zusammenbrechen. Mit einer einfachen Folge: Ist der Onlinestore nicht erreichbar, kann auch nichts verkauft werden. Diese Situation machen sich die Täter zunutze und erpressen häufig die Seitenbetreiber.</p>
<p>Bei den Vorfällen der Computersabotage sank die Aufklärungsquote gegenüber dem Vorjahreswert um 4,6 Prozent auf magere 22,1 Prozent. Den deutschen Strafverfolgungsbehörden fällt es ganz offensichtlich schwer, mit den „Fähigkeiten“ der Kriminellen aus dem Internet Schritt zu halten.</p>
<p>Die Kriminalstatistik verdeutlich aber auch einen Anstieg der Straftaten, die zwar nicht direkt auf Computer und Daten gerichtet sind, jedoch die Möglichkeiten des Internets zur Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs nutzen. Die Behörden nahmen 253.290 solcher Fälle in der Statistik auf. 2015 waren es noch 3,6 Prozent mehr Taten, die auf diesen Bereich entfallen. Darunter fallen beispielsweise Betrugsdelikte, bei denen über das Internet eingekauft, aber nicht bezahlt wurde.</p>
<h3><b>Die enormen Zahlen alarmieren.<br />
Die Dunkelziffer ist jedoch noch viel höher</b></h3>
<p>Bei einem Blick in die PKS muss man sich allerdings bewusst machen, dass diese Zahlen nur einen kleinen Ausschnitt der (Cyber-) Kriminalität abbilden. Eine Vielzahl von Delikten kommt erst gar nicht zur Anzeige (und dadurch auch nicht in die Statistik), weil die Betroffenen beispielsweise den Angriff auf Ihre Daten gar nicht bemerkten. „Nach Studien ist davon auszugehen, dass rund 90 Prozent aller entsprechenden Taten nicht angezeigt werden“, so der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz. Im Ergebnis wird also auch nur ein kleiner Ausschnitt des Schadens in der PKS abgebildet, der durch Internetkriminalität verursacht wird. Der BDK-Bundesvorsitzende Schulz geht von einem jährlichen Schaden in einem zweistelligen Milliardenbereich aus.</p>
<p>Für eine abschließende Beurteilungen kommt weiterhin erschwerend hinzu, dass viele Betrugsdelikte seit dem 1. Januar 2016 dem Bereich Cyberkriminalität zugeordnet werden und sich dadurch der Vergleich zum Vorjahr nicht direkt ziehen lässt. Ebenso werden nur Taten abgebildet, die in Deutschland begangen wurden. Nicht selten befinden sich die Server der Kriminellen jedoch im Ausland. Aus diesem Grund planen die Behörden auch diese Fälle in der PKS für die diesjährige Statistik &#8211; also 2017 &#8211; mit abzubilden, sodass auch hieraus Erkenntnisse gewonnen werden können.</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Auch wenn sich nicht jedes Delikt mit den Werten aus dem Vorjahr vergleichen lässt, so ist doch ein erheblicher Anstieg von Cyberkriminalität in Deutschland abzulesen. Der hierdurch entstandene Schaden ist erheblich. Ferner muss bedacht werden, dass es ein erhebliches Dunkelfeld gibt, welches sich nicht in der Statistik abbildet. Die Aufklärungsquoten sind nicht berauschend, was wohl einerseits an den starren Strukturen der Strafverfolgungsbehörden liegt, die sich erst nach und nach den neuen Entwicklungen behaupten können. Andererseits ist es auch ein Problem der technischen und personellen Ausstattung. Zum Schluss gibt es auch einige Unternehmen und Privatpersonen, die ihre persönlichen Daten und IT-Struktur mit keinerlei Anstrengung schützen und dadurch den Kriminellen Tür und Tor öffnen. Beispielsweise indem sie ihr Betriebssystem nicht auf dem neusten Stand halten, keine Firewall oder Virenscanner benutzen.</p>
<p>Die Kriminalstatistik ist folglich ein Beleg dafür, dass niemand vor Internetkriminalität sicher ist &#8211; gleich ob es sich um internationale Unternehmen oder Privatpersonen handelt.  Daher sollten Sie den Schutz Ihrer Daten ernst nehmen.</p>
<p>Lesen Sie auch <a href="https://www.power-datenschutz.de/schutz-gegen-wannacry/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meinen Artikel:</a> Wie Sich sich gegen den Verschlüsselungstrojaner „WannaCry“ schützen können.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1525" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
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		<item>
		<title>Hacker erpressen Apple mit der Löschung von über 200 Millionen iCloud-Konten</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/apple-icloud-hack/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2017 16:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
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					<description><![CDATA[Der wertvollste Konzern der Welt wird von einer Hacker-Gruppe erpresst. Diese gibt vor, Zugriff auf über 200 Millionen Apple-Konten (iCloud-Konten) zu haben. Die Kriminellen drohen mit der Lösung aller Daten und Einstellungen. Lesen Sie hier einige Hintergründe und vor allem wie Sie sich, Ihre Daten und Ihr iCloud-Konto vor den Erpressern schützen können.Hintergrund Das kalifornische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Der wertvollste Konzern der Welt wird von einer Hacker-Gruppe erpresst. Diese gibt vor, Zugriff auf über 200 Millionen Apple-Konten (iCloud-Konten) zu haben. Die Kriminellen drohen mit der Lösung aller Daten und Einstellungen. Lesen Sie hier einige Hintergründe und vor allem wie Sie sich, Ihre Daten und Ihr iCloud-Konto vor den Erpressern schützen können.<span id="more-1458"></span><b>Hintergrund</b></p>
<p>Das kalifornische Unternehmen Apple wird laut zahlreichen Berichterstattungen von der bekannten Hacker-Gruppe namens „Turkish Crime Family“ erpresst. Die Mitglieder dieser Gruppierung geben vor, dass sie Zugang auf mehrere Millionen iCloud-Konten hätten. „Turkish Crime Family“ forderte von Apple zunächst ein Lösegeld in Höhe von 75.000 $ in der Internet-Währung Bitcoin. Inzwischen erhöhten die Hacker die Lösegeldsumme auf 150.000 $ für den Zugang auf die Datensätze. Alternativ wäre die Gruppierung auch mit einem iTunes-Gutschein in Höhe von 100.000 $ zufrieden.</p>
<p>Sofern Apple dieser Forderung bis zum 7. April 2017 nicht nachkomme, werde die geforderte Summe weiter erhöht werden.</p>
<p>Daneben besteht die Gefahr, dass alle Daten und Einstellungen von Millionen von Nutzern gelöscht bzw. zurückgesetzt werden.</p>
<p>Die genaue Anzahl der betroffenen &#8211; d.h. gehackten iCloud-Konten &#8211; lässt sich nicht präzise beziffern. Über den Twitter-Account der Hacker-Gruppe kursierte zunächst die Zahl von angeblich 200 Millionen Apple-Konten, aber bis zum 7. April 2017 wolle man weitere Konten hacken. Von über 627 Million gehackten Konten sprechen die Hacker.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1476" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-16.59.18.png" alt="" width="350" height="372" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-16.59.18.png 532w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-16.59.18-282x300.png 282w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p>Einige IT-Experten bezweifeln die Behauptungen der Hacker, da ihnen keine konkreten Beweise dazu vorliegen. Auch das betroffene Unternehmen selbst äußerte sich gegenüber dem Magazin <a href="http://fortune.com/2017/03/22/apple-iphone-hacker-ransom/" target="_blank">„Fortune“</a>, dass es keine „Verstöße gegen irgendwelche Apple-Systeme einschließlich iCloud oder Apple ID gegeben“ hätte. Im Ergebnis seien die Apple-Benutzerdaten also sicher. Weiter heißt es:</p>
<blockquote><p>„Es scheint, dass die angebliche Liste von E-Mail-Adressen und Passwörtern aus einem Angriff auf einen anderen Anbieter stamme.“</p></blockquote>
<p>Nach weiteren Angaben werde die Situation aktiv seitens Apple überwacht und eng mit den Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet, um die Vorwürfe aufzuklären und den Schutz der Nutzerdaten zu gewährleisten. Die Entschlossenheit des Konzerns verdeutlichte eine weitere Äußerung zu den Gegebenheiten:</p>
<blockquote><p>„Sie sollten wissen, dass wir keine Cyber-Kriminellen für Gesetzesbrüche belohnen.“</p></blockquote>
<h4><b>Das müssen Sie jetzt machen &#8211; in drei Schritten zu mehr Sicherheit </b></h4>
<ol>
<li><b>Schritt: </b>Ändern Sie umgehend Ihr Passwort.</li>
<li><b>Schritt:</b> Erhöhen Sie zusätzlich die Sicherheit für Ihr Konto, indem Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung innerhalb Ihres iCloud-Kontos aktivieren. Durch dieses Verfahren erhalten Sie bei jeder Anmeldung oder Änderung Ihrer Einstellungen einen Zahlencode per SMS auf Ihr Handy, welchem Sie zusätzlich zu Ihrem Passwort eingeben müssen, um Ihre Identität nachzuweisen.</li>
<li><b>Schritt:</b> Erstellen Sie von Ihrem iPhone, iPad oder Mac ein aktuelles Backup über <em>iTunes</em> bzw. <em>Time Machine</em> und sichern Sie dieses auf einem externen Speichermedium (einer externen Festplatte oder einem entsprechend großen USB-Stick).</li>
</ol>
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<tr>
<td><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1465 size-full" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-17.17.22.png" alt="" width="532" height="432" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-17.17.22.png 532w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-17.17.22-300x244.png 300w" sizes="auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px" /></td>
<td><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1462 size-full" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-17.19.05-1.png" alt="" width="541" height="446" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-17.19.05-1.png 541w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-03-um-17.19.05-1-300x247.png 300w" sizes="auto, (max-width: 541px) 100vw, 541px" /></p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4><b>Fazit</b></h4>
<p>Die Erpressungsvorwürfe zeigen deutlich, dass auch ein namenhaftes Unternehmen, welches eigentlich für hohe Anforderungen an den Datenschutz und die Sicherheit ihrer Kunden bekannt ist, von Cyberkriminalität betroffen sein könnte. Solche Gefahren können leider nicht ausgeschlossen werden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig &#8211; Sicherheitslücken, interne oder geheime Informationen, die in die falschen Händen gelangen. Das Einzige, was Sie tun können ist, regelmäßig Ihre (alle) Passwörter zu ändern, die Sicherheit durch weitere Authentifizierungsmöglichkeiten (wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung) zu erhöhen und für den Fall der Fälle regelmäßige Backups zu erstellen.</p>
<h4><span style="color: #ff0000;">Update (18.04.2017)</span></h4>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Eine Apple-Mitarbeiterin, die anonym bleiben wollte, bestätigte wohl inzwischen gegenüber der Zeitschrift &#8222;COMPUTER BILD&#8220;, dass im Laufe des 7. April 2017 tatsächlich iCloud-Konten angegriffen wurden</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Apple äußerte sich nicht dazu, wie es zu diesen Vorfällen kommen konnte</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Offenbar waren die Hacker aber auch in der Lage, die Zwei-Faktor-Authentifizierung auszuhebeln, mit der Apple eigentlich das iCloud-Konten durch zusätzliche Zahlencode-Eingabe zur Verifikation schützen möchte</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Betroffen waren sowohl ältere Konten mit der Endung „mac.com” als auch neuer Adressen wie „me.com” und „icloud.com”</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Scheinbar ist in der Zwischenzeit Geld geflossen: Auf der Bitcoin-Plattform <em>Blockchain</em> lässt sich eine Summe von etwa 450.000 Euro identifizieren. Ob Apple das Geld dorthin gezahlte oder woher die Summe kommt – ist unbekannt</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Die Turkish Crime Family brüstet sich <a style="color: #000000;" href="https://twitter.com/turkcrimefamily/status/850465979004063746" target="_blank">auf Twitter</a> auf jeden Fall damit, das Geld von Apple erpresst zu haben. Der Angriff auf die iCloud-Konten sei jedoch damit beendet. Das bestätigt unter anderem auch das Portal International Business Times </span></li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1489 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-18-um-10.49.17-300x162.png" alt="" width="300" height="162" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-18-um-10.49.17-300x162.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/04/Bildschirmfoto-2017-04-18-um-10.49.17.png 602w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Haben Sie auch Ihr Passwort geändert?</p>
<p>Was halten Sie von der Zwei-Faktor-Authentifizierung?</p>
<p>Schreiben Sie es in die Kommentare!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1458" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+5</li>
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</ul>
<div class="rating_stats">
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<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
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</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Praxistipp: Die Play Store-Alternative F-Droid.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/play-store-alternative-f-droid/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 15:16:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Smartphones mit dem Google-Betriebssystem „Android“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie dominieren den Markanteil &#8211; auch gegenüber der iOS-Konkurrenz. Einerseits günstige Gerätepreise, aber auch eine breite Auswahl kostenloser Apps prägen den Erfolg. Doch „kostenlos“ steht in den meisten Fällen eher für „unentgeltlich“, denn Sie bezahlen indirekt durch Werbeeinblendungen oder die Nutzung (und Weitergabe) Ihrer Daten. Es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Smartphones mit dem Google-Betriebssystem „Android“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie dominieren den Markanteil &#8211; auch gegenüber der iOS-Konkurrenz. Einerseits günstige Gerätepreise, aber auch eine breite Auswahl kostenloser Apps prägen den Erfolg. Doch „kostenlos“ steht in den meisten Fällen eher für „unentgeltlich“, denn Sie bezahlen indirekt durch Werbeeinblendungen oder die Nutzung (und Weitergabe) Ihrer Daten.</p>
<p>Es gibt eine Alternative.<span id="more-1368"></span></p>
<h3><b>Ausgangslage</b></h3>
<p>Ende letzten Jahres vermeldeten Marktforscher von <a href="https://www.strategyanalytics.com/strategy-analytics/news/strategy-analytics-press-releases/strategy-analytics-press-release/2016/11/02/strategy-analytics-android-captures-record-88-percent-share-of-global-smartphone-shipments-in-q3-2016#.WI4E8BiX84p" target="_blank">Strategy Analytics</a> einen neuen Rekord bezüglich Android: Der weltweite Markanteil betrug 87,5 Prozent oder anders ausgedrückt: Auf neun von zehn Smartphones läuft das Google-Betriebssystem „Android“. Die Nutzer werden über den hauseigenen „Google Play Store“ mit einer unendlichen App-Auswahl beliefert. Für die Benutzung des Play Stores ist ein Google-Account zwingende Voraussetzung. Vereinzelte Nutzer werden schon hiervon abgeschreckt.</p>
<p>Die eigentliche Problematik ergibt sich aber spätestens bei den dort angebotenen Anwendungen. Hierbei lassen sich grundsätzlich zwei Kategorien unterscheiden: Einerseits werden kostpflichtige Anwendungen zum Download angeboten, aber anderseits (der ganz überwiegende Anteil) auch kostenlose Applikationen.</p>
<p>Kostenlos und dazu noch viele gute Bewertungen &#8211; das sind häufig gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche App. Geschenkt bekommt man aber auch hier nichts. Die Entwickler finanzieren sich meistens durch Werbung innerhalb der App und/oder Nutzung Ihrer Daten, Kontakte oder GPS-Koordinaten, um diese anschließend gewinnbringend einzusetzen. Bei der Installation dieser Apps werden Sie deshalb zumeist zu sehr umfänglichen Berechtigungen (z.B. Zugriff auf Ihre Kontakte, Fotos und Bewegungsdaten) aufgefordert.</p>
<h3><b>Die Alternative</b></h3>
<p>Die gute Nachricht ist: Es gibt eine Alternative. <a href="https://f-droid.org" target="_blank">F-Droid</a> nennt sich der alternative App Store für das mobile Betriebssystem. Die Besonderheit von F-Droid besteht darin, dass ausschließlich solche Apps angeboten werden, die freie Software sind. Der Quellcode jeder App im F-Droid-Repositorium steht dem Endnutzer zur Einsichtnahme und Modifikation zur Verfügung. Für die Nutzung von F-Droid ist keine Registrierung erforderlich, was im Gegensatz zum Google Play Store, ein völlig anonymes Herunterladen von Apps gewährleistet. Gerade für die Nutzer, die bereits einer Registrierung bei Google skeptisch gegenüberstehen, ist F-Droid eine tolle Alternative. Sie können sich ohne Google-Konto mit wichtigsten Apps (wie beispielsweise einer Kalender-, E-Mail- oder Explorer-App) versorgen, ohne persönliche Daten preiszugeben. Nebenbei sind die allermeisten Anwendungen gratis (in diesem Falle also wirklich kostenlos). Beim Herunterladen zeigt Ihnen die App an, welche Berechtigungen benötigt werden &#8211; in den meisten Fällen gar keine. Die Auswahl ist natürlich sehr klein (im Vergleich zum Play Store) und bisher ausschließlich auf Englisch. Davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen.</p>
<div id="attachment_1371" style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1371" class="wp-image-1371" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_1-576x1024.png" width="225" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_1-576x1024.png 576w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_1-169x300.png 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_1-768x1365.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_1.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-1371" class="wp-caption-text">F-Droid Oberfläche</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Alternative-App kurz vorgestellt</b></h3>
<p>Hier finden Sie ein kleine Auswahl von Apps, die mir sehr gut gefallen.</p>
<p><b>1. Der E-Mail-Client „K9“</b></p>
<p>K-9 Mail unterstützt das Abrufen von E-Mails per <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Post_Office_Protocol" target="_blank">POP3</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Message_Access_Protocol" target="_blank">IMAP</a> von mehreren E-Mail-Konten. Bei der Benutzung von IMAP lässt sich pro E-Mail-Ordner einstellen, ob Push-Mail verwendet werden soll. Außerdem wird Microsoft Exchange 2003/2007 und WebDAV unterstützt. Die Verschlüsselung von E-Mails nach dem OpenPGP-Standard ist möglich, wenn Software wie <a href="https://www.openkeychain.org/apps/" target="_blank">OpenKeychain</a> installiert ist.</p>
<div id="attachment_1374" style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1374" class="wp-image-1374" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_k9-576x1024.png" width="225" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_k9-576x1024.png 576w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_k9-169x300.png 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_k9-768x1365.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_k9.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-1374" class="wp-caption-text">E-Mail-Client K9</p></div>
<h4><b>2. Der File-Manager „Amaze“</b></h4>
<p>Der Amaze File Manager verwaltet Dateien auf Smartphones und Tablets mit Android. Neben den Standard-Funktionen wie Löschen, Erstellen und Kopieren unterstützt die App auch ZIP, SMB sowie FTP und sichert installierte Apps. Zudem bringt der Dateimanager einen Text-Editor mit.<div class="su-table su-table-alternate">
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_1373" style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1373" class="wp-image-1373" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze2-576x1024.png" width="225" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze2-576x1024.png 576w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze2-169x300.png 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze2-768x1365.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze2.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-1373" class="wp-caption-text">Amaze in der Benutzung</p></div></td>
<td>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1372" style="width: 235px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1372" class="wp-image-1372" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze-576x1024.png" width="225" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze-576x1024.png 576w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze-169x300.png 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze-768x1365.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_amaze.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-1372" class="wp-caption-text">Amaze benötigt keine Berechtigungen</p></div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<h4><b>3. Der Musik-Player „Timber“ </b></h4>
<p>Der &#8222;Timber Music Player&#8220; besinnt sich auf die wichtigsten Funktionen und stellt in erster Linie ein optisches Upgrade im Vergleich zu den meisten Playern dar. Wer auf der Suche nach einem schicken, funktionalen Musikplayer für Android ist, kommt hier voll auf seine Kosten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1380" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_timber-576x1024.png" width="225" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_timber-576x1024.png 576w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_timber-169x300.png 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_timber-768x1365.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/play-store-alternative-f-droid_timber.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Laden Sie sich <a href="https://f-droid.org" target="_blank">F-Droid</a> herunter und probieren Sie es aus!</strong></p>
<p><strong>Welche Apps haben Ihnen gefallen? Ich bin auf Ihre Erfahrungen gespannt. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p id="maintext" class="spruch">Alles hat seinen Preis, besonders die Dinge, die nichts kosten. (Art van Rhein)</p>
</blockquote>
<p><b></b><span class="s1">__</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Titelbild (CCO Public Domain)</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">__</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><div id="rf_1-postid_1368" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
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</ul>
<div class="rating_stats">
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<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
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</tr>
</tbody>
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</div>
</div>
</span></p>
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		<item>
		<title>„Simplicity is the Keynote of all true elegance“ (Coco Chanel)</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/apps-loeschen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2017 17:25:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Datenlöschung]]></category>
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					<description><![CDATA[Weniger ist oft mehr! Das gilt auch und vor allem bei den doch so beliebten „Apps“ für Ihr Smartphone. Heute ist Europäischer Datenschutztag! Vielleicht ein Anlass, sein eigenes Smartphone gründlich von überflüssigen Apps zu entrümpeln. Je länger man sein Smartphone in Gebrauch hat, desto mehr sammeln sich immer mehr und mehr Apps auf seinem Handy. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weniger ist oft mehr! Das gilt auch und vor allem bei den doch so beliebten „Apps“ für Ihr Smartphone.<br />
Heute ist Europäischer Datenschutztag! Vielleicht ein Anlass, sein eigenes Smartphone gründlich von überflüssigen Apps zu entrümpeln.<br />
<span id="more-1359"></span></p>
<p>Je länger man sein Smartphone in Gebrauch hat, desto mehr sammeln sich immer mehr und mehr Apps auf seinem Handy. Die Grenze wird dabei nur noch physikalisch gezogen, nämlich über den begrenzten Speicher im Handy. Am Ende ist es aber dann häufig so, dass viele dieser Apps kaum mehr aktiv benutzt werden.</p>
<p>Dem Grundsatz der Datensparsamkeit folgend könnte man sich durchaus fragen, warum diese Apps nicht gleich wieder löschen? Und da kommt eben schnell der Einwand: Naja, man könnte sie vielleicht dann doch einmal wieder gebrauchen. Und wenn sie weg sind, sind sie weg…</p>
<p>Warum sollte man diese Apps doch löschen? Hierfür gibt es mehrere Gründe. Hier nur die wichtigsten:</p>
<p>1. Diese Apps haben möglicherweise Nutzerdaten gespeichert, die zwischenzeitlich völlig veraltet sein könnten.</p>
<p>2. Solche Apps können unter Umständen, obwohl sie gar nicht in Gebrauch sind, weiter Daten des Nutzers sammeln. Vor allem Gesundheits- und Sportapps ziehen gerne mal die Daten anderer Apps, die Sie nutzen. Aber auch Spiele-Apps, wie Angry Bird, haben eine <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/angry-birds-nsa-und-gchq-zapfen-apps-an-a-945872.html" target="_blank">traurige Berühmtheit ihrer Spionagefunktionalitäten</a> wegen, erlangt.</p>
<p>3. Möglicherweise werden solche Daten bei diversen Gelegenheiten nach außen versendet oder von diversen Stellen abgerufen.</p>
<p>4. Auch die Apps, die nicht in Gebrauch sind, erhalten von Zeit zur Zeit ein Update. Mit jedem neuen Update können sich Funktionalitäten erweitern oder neue Risiken für einen eventuellen Datenmissbrauch geschaffen werden.</p>
<p>5. Grundsätzlich schafft man sich mit jeder neuen App ein potentiell mögliches Einfallstor für Hacker, die es entweder speziell auf Sie abgesehen haben, oder auf alle Nutzer dieser einen speziellen App.</p>
<p>Somit hilft auch die Beachtung des Grundsatzes der Datensparsamkeit dem Datenschutz. Denn je weniger Daten vorhanden sind, je weniger mögliche potentielle Zugriffsmöglichkeiten durch den Betroffenen „bereit gehalten“ werden, desto geringer auch das Risiko von Missbrauch der eigenen persönlichen Daten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bei der Löschung empfehle ich folgende Vorgehensweise: </strong></p>
<p>1. Betrachten Sie kritisch App für App: Welche App benötigen Sie wirklich? Welche App benötigen Sie vielleicht und welche App benötigen Sie gar nicht?</p>
<p>2. Bei einer App, die in die erste Kategorie fällt, empfiehlt sich ein Blick in die Einstellungen. Prüfen Sie da, insbesondere welche Datenschutzeinstellungen sind möglich? Schalten Sie solche Funktionen, wie: „Es werden Log-Daten an den Hersteller zur weiteren Verbesserung der App versendet“ aus.</p>
<p>3. Welche Nutzerdaten sind in diesen Apps gespeichert? Benötigen Sie diese noch oder können diese (vielleicht auch nur zum Teil) gelöscht werden?</p>
<p>4. Apps der 2. und 3. Kategorie würde ich gleich behandeln. Zunächst prüfe ich, welche (Nutzer-)Daten diese Apps über mich gespeichert hat (soweit als möglich). Dann prüfe ich, ob ich diese Daten noch benötige. Standardmäßig halten Apps die Möglichkeit vor, Daten aus der App zu exportieren. Doch auch davon würde ich nur dann Gebrauch machen, wenn mir wirklich, wirklich diese Daten für mein zukünftiges Leben einen Mehrwert liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend würde ich die entsprechende App löschen und diese Löschung dokumentieren. Dabei habe ich eine Datei, in der ich festhalte: App-Name, Löschungsdatum, (ggf. Böschungsgrund).</p>
<p>Diese Aufzeichnung hilft Ihnen nachzuvollziehen, warum Sie diese App gelöscht haben (vor allem weil Sie sie nicht in Gebrauch hatten). Sollten Sie wieder einmal per Zufall über diese App stolpern, können Sie anhand dieser Dokumentation ganz leicht entscheiden, ob sie diese wirklich auf ihr Handy laden wollen, denn Sie hatten ja schon mal die App auf Ihrem Gerät und hatten sie nicht wirklich in Gebrauch.</p>
<p>Mit jeder gelöschten App verringern Sie Ihr Risiko eines Datenmissbrauchs. Machen Sie daher von der Löschung großzügigen Gebrauch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Datenschutztag!</p>
<p>PS: Schreiben Sie in den Kommentaren, wieviel Apps Sie gelöscht haben.</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!<br />
__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<div>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1359" class="rating_form_1" style="display: none;">
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</ul>
<div class="rating_stats">
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<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
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		<title>Google Locationhistory – Eine Reise durch längst vergessene Zeiten</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/google-locationhistory/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2017 17:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und ist daher auch unser ständiger Begleiter. Wo Sie sind, gesellen sich aber auch andere gerne dazu. Google ist einer dieser Freunde, der an Ihrem Leben teilhaben will. Sofern Sie Ihren Standortverlauf aktiviert haben, verfolgt Sie Google auf Schritt und Tritt. Über diesen Link können Sie Einblick [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und ist daher auch unser ständiger Begleiter.</p>
<p>Wo Sie sind, gesellen sich aber auch andere gerne dazu. Google ist einer dieser Freunde, der an Ihrem Leben teilhaben will.</p>
<p>Sofern Sie Ihren Standortverlauf aktiviert haben, verfolgt Sie Google auf Schritt und Tritt.<span id="more-1351"></span></p>
<p>Über diesen <a href="http://www.google.de/locationhistory" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #3366ff;">Link</span></a> können Sie Einblick nehmen, an welchen Orten Google schon überall mit Ihnen war.</p>
<p>Als ich die Seite zum ersten Mal entdeckte, kam zunächst Freude auf: Google begleitete mich auch in der Zeit meines Rechtsreferendariats durch Südafrika und Namibia. Dank Google Locationhistory.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1353" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory.png" alt="" width="945" height="570" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory.png 945w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory-300x181.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory-768x463.png 768w" sizes="auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px" /></p>
<p>Google und ich – das wird eine ganz dicke Freundschaft – dachte ich mir. Es war schön die Orte zu sehen, die man damals besucht hatte. Gleichzeitig war es auch beängstigend, wie viel ein Unternehmen über mich weiß. Google weiß, wo ich wohne, wo meine Arbeitsstelle ist und wo ich meine Wochenenden gerne verbringe.</p>
<p>Geraten die Daten einmal in die falschen Hände, könnte das fatale Folgen haben. Die Täter könnten beispielsweise ungestört bei mir einbrechen. Hätte mein Arbeitgeber diese Daten könnte er sehen, wenn ich Zuhause statt auf der Arbeit bin.</p>
<p>Kurzum: Wer Angst vor solchen Szenarien hat, kann sich von seinem stillen Begleiter trennen und den Standortverlauf deaktivieren.</p>
<p>Hier finden Sie eine ausführliche <a href="https://support.google.com/accounts/answer/3118687?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Anleitung</a>.</p>
<p><strong>5 Schritte zur Deaktivierung der Aufzeichnung des Standortverlaufs</strong></p>
<ol>
<li>Google App auf dem Smartphone öffnen</li>
<li>Unterpunkt „Einstellungen“ auswählen</li>
<li>„Konten &amp; Datenschutz“ auswählen</li>
<li>„Google Aktivitätseinstellungen“ auswählen</li>
<li>„Google Standortverlauf“ auswählen und Balken nach links schieben, dann ist der Verlauf deaktiviert</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1365" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory2-1.png" alt="" width="306" height="544" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory2-1.png 306w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/01/locationhistory2-1-169x300.png 169w" sizes="auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px" /></p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
</div>
<div>
<p>__</p>
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		<title>Mit mehr Selbstdatenschutz ins neue Jahr 2017</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/mehr-datenschutz-2017/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 12:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Checkliste für etwas mehr Selbstbestimmung im neuen Jahr. Starten Sie etwas unbefangener ins neue Jahr! Diese Checkliste hilft Ihnen, wieder ein Stück informationelle Selbstbestimmung zurückzuerobern. Diese Checkliste ist in erster Linie geeignet für den privat genutzten PC, Tablet und Smartphone! Führen Sie sämtliche Updates Ihrer Softwareprogramme aus &#8211; insb. Sicherheitsprogramme, wie Firewall und Antivirensoftware Browserverlauf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong>Eine Checkliste für etwas mehr Selbstbestimmung im neuen Jahr.</strong></p>
</div>
<div>Starten Sie etwas unbefangener ins neue Jahr! Diese Checkliste hilft Ihnen, wieder ein Stück informationelle Selbstbestimmung zurückzuerobern.</div>
<div>Diese Checkliste ist in erster Linie geeignet für den privat genutzten PC, Tablet und Smartphone!</div>
<p><span id="more-1328"></span></p>
<div></div>
<ol>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Führen Sie sämtliche Updates Ihrer Softwareprogramme aus &#8211; insb. Sicherheitsprogramme, wie Firewall und Antivirensoftware</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Browserverlauf löschen (Verlaufsdaten</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Löschen sämtlicher Cookies und Log-Dateien auf Ihrem Rechner. Dabei können Sie sich von entsprechenden Putzprogrammen unterstützen lassen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Überprüfen Sie die Programme, die mit dem Start Ihres PC ebenfalls starten. Benötigen Sie diese? Wenn nicht, dann schalten Sie diese aus.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Verfahren Sie entsprechend mit Ihren mobilen Endgeräten (Tablet, Smartphone). Gehen Sie dabei in die „Einstellungen“ und löschen dort die Logdateien etc. Ggf. aktualisieren Sie die Einstellungen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Kontrollieren Sie Ihre Cookieeinstellungen in Ihrem Standardbrowser. Sind diese noch aktuell?</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Verfahren Sie entsprechend mit anderen Browser, die Sie nutzen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Stellen Sie Ihre Suchmaschine &#8211; soweit nicht bereits geschehen &#8211; auf Startpage um (www.startpage.com)</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Treten Sie aus Chat-Gruppen aus, soweit Sie sich da nicht mehr aktiv beteiligen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Leeren Sie Ihre Chats &#8211; Löschen Sie Chatverläufe (erstellen Sie ggf. vorab eine Sicherheitskopie).</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Nutzerdaten auf Smartphone und Tablet-PC löschen bzw. zurücksetzen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Datenschutzeinstellungen insb. bei Facebook und Google überprüfen. Sind diese noch aktuell?</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Archivieren Sie Ihre Fotobibliothek und schaffen Sie Platz auf Ihren mobilen Endgeräten.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Löschen Sie Apps auf Ihren mobilen Endgeräten, die Sie schon mehr als 1 Monat nicht mehr genutzt haben. Sollten Sie diese wieder nutzen wollen, können Sie diese ja jederzeit wieder neu installieren. Wichtig: Jede App, jedes Programm, jede Software ist ein potentieller Spion! Senken Sie das Risiko ausspioniert zu werden, in dem Sie die Anzahl Ihrer Apps auf das Notwendige reduzieren!</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Ändern Sie Ihre Passwörter! Sie können dabei auch Passwort-Tools verwenden. Diese sind sicherer, als wenn Sie für alle Accounts das gleiche Passwort nutzen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Tragen Sie sich aus Newsletter-Dienste aus. Sicher erhalten Sie auch Newsletter, die Sie nie lesen. Tragen Sie sich dabei aus. Sie können sich ja immer wieder neu eintragen, wenn Sie sich dafür entscheiden, die Newsletter wieder lesen zu wollen.</li>
<li><img decoding="async" class="en-todo" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" />Löschen Sie Accounts bei Online-Dienste, die Sie nicht mehr nutzen! Und ja, es gibt auch ein Leben außerhalb Facebook! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
</ol>
<div>Haben Sie weitere Punkte, die hier vergessen wurden? Schreiben Sie diese in das Kommentarfeld! Danke Ihnen schon mal vorab! Und kommen Sie gut rüber ins neue Jahr 2017!</div>
<div>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
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<p>__</p>
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