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	<title>Überwachungsstaat &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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		<title>Die Vorratsdatenspeicherung. Ein Blick zurück. Ein Blick nach vorn.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 17:38:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte den evangelischen Kirchentag in Stuttgart, um die Themen Digitalisierung und Vorratsdatenspeicherung anzusprechen. Ein ungewöhnlicher Ort für diese Materie. Doch Merkel formuliert ebenso ungewöhnliche Vergleiche; so sei Facebook für sie wie ein Auto oder eine schöne Waschmaschine. Wie jedoch fällt der Vergleich der Regierungschefin mit der aktuellen Vorratsdatenspeicherung aus? Für die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte den evangelischen Kirchentag in Stuttgart, um die Themen Digitalisierung und Vorratsdatenspeicherung anzusprechen. Ein ungewöhnlicher Ort für diese Materie. Doch Merkel formuliert ebenso ungewöhnliche Vergleiche; so sei Facebook für sie wie ein Auto oder eine schöne Waschmaschine. Wie jedoch fällt der Vergleich der Regierungschefin mit der aktuellen Vorratsdatenspeicherung aus? Für die Opposition, Datenschützer und die ehemalige Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ist auch die kürzlich beschlossene Form der Vorratsdatenspeicherung vor allem eins: verfassungswidrig.</p>
<p>Eine Analyse.  <span id="more-819"></span></p>
<p><b>Die Vorratsdatenspeicherung 1.0 (2007)</b></p>
<p>Um eine Bewertung zur aktuellen Debatte bzgl. der Speicherung von personenbezogenen Daten durch oder für öffentliche Stellen entwickeln zu können, muss zunächst ein Blick auf das erste Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung geworfen werden.</p>
<p>Am 9. November 2007 stimmten 366 Abgeordnete im Deutschen Bundestag (ausschließlich aus den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD) für die Einführung der Datenbevorratung. Das Gesetz sah vor, u.a. folgende Daten sechs Monate zu speichern: Mobil- und Festnetztelekommunikation, E-Mails, SMS, IP-Adressen, Funkzellendaten und jeweils dazugehörige Zeit- und Datumsangaben.</p>
<p>Genutzt und übermittelt werden durften auf Vorrat gespeicherte Verbindungsdaten nur zur Verfolgung von Straftaten, sowie zur Abwehr von erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit, als auch zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes und zur Erteilung von Auskünften über die Identität von Telekommunikations- und Internetnutzern.</p>
<p><b>Damalige Erklärung von SPD-Bundestagsabgeordneten &#8211; Ziel und Ausblick</b></p>
<p>Einige SPD-Bundestagsabgeordnete gaben zum kontroversen Gesetzgebungsverfahren, den Zielen und möglichen Reaktionen des Bundesverfassungsgericht <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/16/16124.pdf" target="_blank">eine Erklärung</a> ab:</p>
<blockquote><p>„Trotz schwerwiegender politischer und verfassungsrechtlicher Bedenken werden wir im Ergebnis dem Gesetzentwurf aus folgenden Erwägungen zustimmen. Erstens. Grundsätzlich stimmen wir mit dem Ansatz der Bundesregierung und der Mehrheit unserer Fraktion dahingehend überein, dass die insbesondere durch den internationalen Terrorismus und dessen Folgeerscheinungen entstandene labile Sicherheitslage auch in Deutschland neue Antworten benötigt. […] Eine Zustimmung ist auch deshalb vertretbar, weil davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts möglicherweise verfassungswidrige Bestandteile für unwirksam erklären wird.“</p></blockquote>
<p><b>Urteil des Bundesverfassungsgerichts </b></p>
<p>Wie erwartet urteilten die Richter des BVerfG am 2. März 2010 über die eingegangen Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung (<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2010/03/rs20100302_1bvr025608.html" target="_blank">Az. 1 BvR 256/08</a>). Das BVerfG erklärte die Vorschriften für verfassungswidrig und nichtig.</p>
<p>Das Gesetz in seiner damaligen Fassung verstieß gegen das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis aus Art. 10 Abs. 1 GG. Das Gericht merkte an, dass eine Vorratsdatenspeicherung nicht grundsätzlich mit dem Grundgesetz unvereinbar sei; im Hinblick auf das Telekommunikationsgeheimnis der betroffenen Bürger sei aber Voraussetzung, dass die Daten nur dezentral gespeichert und mit besonderen Maßnahmen gesichert würden; die unmittelbare Nutzung der Daten durch Behörden müsse auf genau spezifizierte Fälle schwerster Kriminalität und schwerer Gefahren beschränkt bleiben; diesen Anforderungen werde das angegriffene Gesetz nicht gerecht.</p>
<p><b>Die Vorratsdatenspeicherung 2.0 und aktuelle Bezüge</b></p>
<p>Unter Beachtung des Urteils vom BVerfG bringen die große Koalition und Bundesjustizminister Heiko Maas die Vorratsdatenspeicherung nun nochmals auf den Weg der Gesetzgebung.</p>
<p>Alles neu macht der Mai &#8211; oder? Zumindest fand sich eine neue Bezeichnung: Höchstspeicherfrist, Mindestspeicherdauer oder auch digitale Spurensicherung. Der größte Unterschied zur Fassung von 2007 liegt in der Speicherdauer: Zehn Wochen lang soll nun gespeichert werden, wer wann mit wem über welchen Anschluss und mit welchem Gerät kommunizierte. Ferner wer mit welcher IP-Adresse wann ins Internet ging. Überdies soll vier Wochen gespeichert werden, wo sich ein Anrufer befand, während er mobil telefonierte (Funkzellen- oder Metadaten). Hingegen nicht mehr gespeichert werden sollen Daten, die bei der Kommunikation via E-Mail anfallen.</p>
<p><b>Fazit </b></p>
<p>Im ersten Moment erscheint das neue Gesetz schlanker und weniger tiefgreifend, als noch 2007. Entgegen argumentiert die FDP-Politikerin und ehemalige Bundesjustizministerin <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_Ssx-OeTpGg" target="_blank">Sabine Leutheusser-Schnarrenberger</a> treffend:</p>
<blockquote><p>„Wenn die Standortdaten von allen Bundesbürgern erfasst werden, dann übertrifft das sogar die alte Vorratsdatenspeicherung der großen Koalition, die verfassungswidrig war. Wenn Sie Google Maps oder Carsharing benutzen, also Dienste, die mit Ortungsdaten arbeiten, dann sind künftig Ihre Bewegungsdaten metergenau gespeichert – und der Staat darf auf diese Daten zugreifen. Die Metadaten werden also auch noch ausgeweitet.“</p></blockquote>
<p>Neben allen Fakten und Vergleichen zwischen der neuen und der alten Fassung der Vorratsdatenspeicherung, bleibt zukünftig der Bürger stets unter Generalverdacht stehend auf der Strecke. Dies sah auch das BVerfG im damaligen Urteil als problematisch an.</p>
<p>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kommentiert abschließend dazu:</p>
<blockquote><p>„Das Bundesverfassungsgericht hat insbesondere auch von den Auswirkungen eines &#8222;diffusen Gefühls des Überwachtseins&#8220; durch die Vorratsdatenspeicherung gewarnt. Und genau das leistet die Vorratsdatenspeicherung, egal ob 6 Monate, 3 Monate oder 2,5 Monate. Wer ohne Anlass auf Vorrat überwacht, überschreitet immer eine rote Linie.“</p></blockquote>
<p>Ob die Neufassung daher einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhält, bleibt abzuwarten.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Das Déjà-vu um den BND-NSA-Skandal.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2015 13:03:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der deutsche Geheimdienst BND half wohl der amerikanischen NSA beim Ausspähen der französischen Regierung, der EU-Kommission und anderer europäischen Stellen. Beinahe täglich melden Medien immer neue Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst (BND). Nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013, mutet die gegenwärtige Affäre der beiden Geheimnisdienste wie ein Déjà-vu an. Konsequenzen? Ausgangssituation  &#8222;Ausspähen unter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Geheimdienst BND half wohl der amerikanischen NSA beim Ausspähen der französischen Regierung, der EU-Kommission und anderer europäischen Stellen. Beinahe täglich melden Medien immer neue Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst (BND). Nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013, mutet die gegenwärtige Affäre der beiden Geheimnisdienste wie ein Déjà-vu an. Konsequenzen?<span id="more-745"></span></p>
<p><b>Ausgangssituation </b></p>
<p>&#8222;Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“ &#8211; klarer hätte die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht sein können, als bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst auch ihr Handy abhörte. Damit setzte sie einen klaren Maßstab. Dieser könnte ihr jetzt allerdings zur Verhängnis werden.</p>
<p>Wie WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung berichteten, nutzte der US-Geheimdienst NSA die Abhörstation des BND im bayrischen Bad Aibling, um hochrangige Beamte des französischen Außenministeriums, des französischen Präsidentenpalastes in Paris und der EU-Kommission in Brüssel auszuspähen.</p>
<p>Dazu kamen auch erste konkrete Details ans Tageslicht. Der BND bekam wohl für die Überwachung des Datenverkehrs von Bad Aibling aus viele Suchmerkmale (sogenannte Selektoren) von der NSA vorgegeben. Diese Selektoren bezogen sich beispielsweise auf IP-Adressen oder Telefonnummern zu Zielen in Europa.</p>
<p><b>Politische Tragweite </b></p>
<p>Bereits vor Jahren informierte der deutsche Geheimdienst (BND) das Kanzleramt über die unzulässigen Spähversuche seitens der USA. Hierauf folgte lange keine Reaktion. Erst durch die Nachfragen aus dem NSA-Untersuchungsausschuss, begannen intensive Nachforschungen der Bundesregierung, der seit März detaillierte Informationen zur Geheimdienstaffäre vorliegen.</p>
<p>Zurzeit verlangen folgende Fragen auf eine Antwort: Wer wusste ab wann was von dieser fragwürdigen Zusammenarbeit und warum gab es dazu keine öffentliche Bekanntgabe. Ebenfalls müssen sich die Politiker die Frage gefallen lassen, warum erst jetzt erste Konsequenzen daraus gezogen werden. Die Beantwortung dieser Fragestellungen könnte weitreichende &#8211; auch personelle &#8211; Folgen haben.</p>
<p>Der außenpolitische Druck auf Deutschland steigt durch die jüngsten Enthüllungen deutlich. So fordert Jean-Claude Junker (EU-Kommissionspräsident) Aufklärung von Deutschland. Noch deutlicher wird der Präsident des EU-Partaments, Martin Schulz (SPD): „Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, wäre dies ein gravierender Vorgang“. Ferner sieht die Partei „Die Linke“ die deutsch-französische Freundschaft durch die Geheimdienstaffäre bedroht und beharrt auf einer Regierungserklärung.</p>
<p>Was neben diesen öffentlichen Äußerungen jedoch hinter den Kulissen passierte, kann nur vermutet werden. Nach einem Medienbericht schränkt seit dieser Woche der BND die Kooperation mit der NSA drastisch ein und stellt angeblich keine Informationen zur Überwachung von Internet- und Telefonverbindungen mehr zur Verfügung. Nach Abstimmung zwischen dem deutschen Geheimdienst und dem Bundeskanzleramt, wurde eine präzise Forderung an die USA übermittelt: Zukünftig muss eine klare Begründung für die Überwachung von Personen oder Institutionen geliefert werden &#8211; andernfalls soll der BND nicht mehr im Auftrag der NSA tätig werden.</p>
<p><b>Warum die NAS-Affäre uns alle angeht</b></p>
<p>Trotz der anhaltenden Medienberichterstattung glauben nicht viele Menschen, die BND-NSA-Affäre betreffe sie nicht, da sie „nichts zu verbergen haben“. Außerdem fällt es in der Masse der Meldungen gar nicht leicht, den Überblick zu behalten.</p>
<p>Nach den Offenlegungen von Snowden ahnten netzaffine Bürger, die täglich Privates in den sozialen Netzwerken posten, sich von Google Now rechtzeitig vor einem Termin in ihrem Google Calendar erinnern und die Wegbeschreibung gleich mitliefern lassen, dass Geheimdienste auf ebensolche Informationen zugreifen können.</p>
<p>Wer die einschlägigen Netzdienste nicht so häufig nutzt, fühlt sich folglich auch nicht von den Aktivitäten der Geheimdienste berührt. Dieses Sicherheitsgefühl ergibt sich wohl aus der Tatsache, dass die erhobenen Datenmengen riesig und sehr abstrakten wirken. Gleichermaßen ist dies auch dem Umstand geschuldet, dass sich der „Durchschnittsbürger“ nichts unter dem Begriff „Meta- und Verbindungsdaten“ vorstellen kann.</p>
<p>Am Beispiel von Handy-Verbindungsdaten lassen sich Metadaten anschaulich betrachten. Ein altmodisches Handy &#8211; kein Smartphone &#8211; genügt, um anhand der Einwahl bei den Mobilfunkmasten, ein zeitlich und örtlich genaues Bewegungsprofil zu erstellen. Weiterhin ergeben Dauer, Empfänger und Anzahl der Gespräche und SMS ein Bild des sozialen Umfelds und dies ganz ohne Einbeziehung von Facebook.</p>
<p>Die Sammlung dieser Metadaten und anderer Informationen gehören zum Tagesgeschäft von Geheimdiensten. Aus ihrer Sicht scheint es nachvollziehbar, alle Möglichkeiten zu nutzen und den gesamten Netzverkehr abzufangen und auszuwerten. Allerdings führt das massive Abfischen der (Internet-) Kommunikation dazu, dass wir alle unter Beobachtung stehen und so behandelt werden, als ob wir verdächtig wären.</p>
<p>Festzuhalten ist, dass Überwachung die persönliche Freiheit jedes Einzelnen einschränkt. Das Gefühl überwacht zu werden, führt zu sogenannten Chilling Efects: Man ändert vorauseilend sein Verhalten aus Angst vor negativen Konsequenzen.</p>
<p>Auch wenn die Geheimdienste einen vermeintlich legitimen Zwecken verfolgen, wie die Terror- und Gefahrenabwehr, sind deren Interessen mit den Freiheitsrechten der Bürger abzuwägen. Warum aber im Ergebnis ein Verhältnis 100 gegen 0 zu Lasten des Bürgers entstehen muss, ist dabei nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Edward Snowden trifft zu guter Letzt eine ähnlich klare Aussage, wie unsere Bundeskanzlerin, wenn er sagt: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die so etwas macht“.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
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		<title>Ausser Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2013 08:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausser Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt &#8211; eine Ausstellung im Frankfurter Museum für Kommunikation Ach, die schöne neue Welt! Aber haben Sie sich wirklich mal die folgenden Fragen gestellt: Leben wir wirklich sicher, wenn Straßen, Plätze und Gebäude von Videokameras beobachtet werden? Leben wir wiklich sicher, wenn Geheimdienste und andere Sicherheitsbehörden alle unsere E-Mails [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2013/10/Flyer-ausser-kontrolle.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-518 alignleft" alt="Ausser Kontrolle - Leben in einer überwachten Welt" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2013/10/Flyer-ausser-kontrolle-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Ausser Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt &#8211; eine Ausstellung im Frankfurter Museum für Kommunikation</h2>
<p>Ach, die schöne neue Welt! Aber haben Sie sich wirklich mal die folgenden Fragen gestellt:</p>
<ul>
<li>Leben wir wirklich sicher, wenn Straßen, Plätze und Gebäude von Videokameras beobachtet werden?</li>
<li>Leben wir wiklich sicher, wenn Geheimdienste und andere Sicherheitsbehörden alle unsere E-Mails scannen, die Internettelefonie überwachen und mich beim Surfen im Internet beobachten?</li>
<li>Ist es wirklich bequem, wenn uns eine Software vorschlägt, was uns interessieren könnte?</li>
<li>Wie weit ist das vermeintliche Gefühl der Sicherheit mit Freiheit überhaupt vereinbar?</li>
</ul>
<p><span id="more-517"></span></p>
<p>Die am 02. Oktober 2013 eröffnete Ausstellung im Frankfurter Museum für Kommunikation zeigt, dass Kontrolle nicht einfach das Verhältnis von Staat zum wehrlosen Untertan darstellt. Kontrolle findet überall dort schon statt, wo Informationen über uns gesammelt werden. Denn sie lenkt uns zu einem vorbestimmten Handeln. Ich verhalte mich automatisch anders, wenn mich andere beobachten als wenn ich für mich alleine bin.</p>
<p>Machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie es sich anfühlt, in einer völlig kontrollierten Welt zu leben. Ich bin auf Ihre Eindrücke gespannt!</p>
<p>Die Ausstellung im Frankfurter Museum für Kommunikation (Schaumainkai 53 – Museumsufer) läuft bis zum 23. Februar 2014. Weitere Infos finden sie <a title="Ausser Kontrolle" href="http://www.mfk-frankfurt.de/nc/ausstellung/aktuell/details/events/2328/p1/detail.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Überwachungsstaat &#8211; was ist das?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 12:57:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film- und Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist eigentlich so schlimm am Überwachungsstaat? Ein Leben in Sicherheit ist doch eigentlich gut, oder? Ein Video von Manniac klärt auf: Urteile selbst!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist eigentlich so schlimm am Überwachungsstaat? Ein Leben in Sicherheit ist doch eigentlich gut, oder? Ein Video von Manniac klärt auf:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="//www.youtube-nocookie.com/embed/iHlzsURb0WI?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Urteile selbst!</p>
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