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	<title>Verschlüsselung &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		<title>Telegram: Eine Kanzlei stellt ihre (interne) Kommunikation um</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 17:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren etablierte sich WhatsApp nicht nur rasend im privaten &#8211; nein &#8211; auch im geschäftlichen Bereich. Die allermeisten Mitarbeiter hatten den Messanger-Dienst bereits auf dem Smartphone. Der Schritt zu einer eigenen Gruppe mit den (lieben) Kollegen war nicht weit. Die Handhabung ist bequem &#8211; warum also eine Alternative benutzen? Eine persönliche Abwägung. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren etablierte sich <em>WhatsApp</em> nicht nur rasend im privaten &#8211; nein &#8211; auch im geschäftlichen Bereich. Die allermeisten Mitarbeiter hatten den Messanger-Dienst bereits auf dem Smartphone. Der Schritt zu einer eigenen Gruppe mit den (lieben) Kollegen war nicht weit. Die Handhabung ist bequem &#8211; warum also eine Alternative benutzen?</p>
<p>Eine persönliche Abwägung.<span id="more-1899"></span></p>
<h3><b>Ausgangssituation</b></h3>
<p><em>WhatsApp</em> verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Weltweit. Doch der Chat-Client stand in den letzten Jahren auch immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Vor allem die Daten(un)sicherheit ist ein gravierendes Problem. Spätestens durch die Übernahme des ehemaligen Start-ups <i>WhatsApp</i> durch <i>Facebook</i> im Jahre 2014, wurden Datenschützer alarmiert. Lange &#8211; zu lange &#8211; dauerte es, bis das Unternehmen die sog. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einführte. Dadurch wurde die Übertragungssicherheit grundsätzlich erhöht. Nichtsdestoweniger bleiben viele wichtige Frage des Datenschutzes bis zum heutigen Tage ungeklärt. So ist die Datenweitergabe bzw. -nutzung  durch den Mutterkonzern <i>Facebook</i> wiederholt zur Debatte gestellt worden. Eng damit verbunden ist auch die Tatsache, dass sich die Server von <em>WhatsApp</em> in den USA befinden und damit nicht im unmittelbaren Anwendungsbereich des deutschen Datenschutzrechts. Diese ausgewählten Probleme &#8211; neben weiteren &#8211; waren und sind Gegenstand von <a href="https://www.power-datenschutz.de/verwaltungsgericht-hamburg-facebook-whatsapp/" target="_blank" rel="noopener">gerichtlichen Auseinandersetzungen</a>. Schon dadurch lässt sich das hohe Interesse an unseren persönlichen Daten durch <em>WhatsApp</em> &#8211; bzw. <i>Facebook</i> ablesen.</p>
<p>Fest steht: <em>WhatsApp</em> erfreut sich großer Beliebtheit und ist sehr verbreitet, aber viele grundsätzliche Datenschutzfragen sind offen. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar rief bereits in der Vergangenheit zum Verzicht von <em>WhatsApp</em> auf. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch die Stiftung Warentest &#8211; in vergangenen Tests schnitt der Messenger nicht gut ab.</p>
<h3><b>Die Suche nach einer tauglichen Alternative</b></h3>
<p>Meine Mitarbeiter und ich teilen diese Auffassung. Wir begleiten die aktuellen Entwicklungen im Bereich Datenschutz sehr genau. Beim <em>„WhatsApp-bashing“</em> werden schnell Rufe nach Alternativen laut. Eines vorab: Jede dieser Alternativen ist &#8211; gemessen am Marktanteil von <em>WhatsApp</em> &#8211; ein echtes Nischenprodukt. Gleichwohl suchten und probierten wir einige Apps aus, um schlussendlich die Sicherheit unserer internen Kommunikation zu verbessern. Schon im Vorfeld stand fest, dass wir auf viele Funktionen von <em>WhatsApp</em> nicht mehr verzichten möchten: Verschlüsselung der Nachrichten, Gruppenfunktion, Sprachnachrichten, Screenshots, die Möglichkeit, Bilder und Videos verschicken zu können und ein leistungsfähiger Web-Client. Nicht zuletzt sollte die Performance der Alternative nicht schlechter sein. Mit diesem Anforderungsprofil wurde die Bandbreite der Mitbewerber schon relativ schmal. Im Gespräch waren am Ende drei Apps: <i>Threema</i> (kostenpflichtig), <i>Signal</i> und <i>Telegram</i>. Schlussendlich entschieden wir uns für <i>Telegram</i>.</p>
<h3><b>Telegram &#8211; die eierlegende Wollmilchsau?</b></h3>
<p>Das ist die wirklich spannende Frage.</p>
<p>Die Erfolgsgeschichte von <i>Telegram</i> startete 2013. Von Beginn stand die Verschlüsselung der Nachrichten, Bilder und Anrufe als zentrale Funktion im Mittelpunkt. Der erste, aber entscheidende, Unterschied zu <em>WhatsApp</em>.</p>
<p><i>Telegram</i> charakterisiert sich durch die großen Dateimengen, die über die App versendet werden können. Es können Textnachrichten, Fotos, Videos und Dokumente bis zu 1,5 Gigabyte ohne Probleme verschickt werden. Selbst die meisten E-Mail-Clients können da nicht mithalten. Für diese großen Datenmengen arbeitet das Programm mit einer enormen Performance, die auch bei deutlich kleineren Dateigrößen Spaß beim Nutzer hervorruft.</p>
<p>Gruppenchats unterstützt der Messanger ebenfalls. Hier können Sie bis zu 1.000 Kontakte einer Gruppe hinzufügen.</p>
<p>Genauso wie bei <em>WhatsApp</em> können Sie bei Bedarf Ihren eigenen Standort in Echtzeit mit Kontakten teilen.</p>
<p>Im Unterschied zu <em>WhatsApp</em> werden Daten in der Cloud gespeichert, sodass Konversationen über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden können. Das hat den riesigen Vorteil, dass man Chats auch über die Client-Software für den PC oder Mac führen kann, ohne dass er mit dem Smartphone verbunden sein muss.</p>
<p>Hinsichtlich der Verschlüsselung unterstützt <i>Telegram</i> zwei Ebenen sicherer Verschlüsselung. Server-Client Verschlüsselung wird in Cloud-Chats (private Chats und Gruppenchats) eingesetzt. Darüberhinaus bietet die App auch sog. „Geheime Chats“ an. Diese setzen auf eine zusätzliche Ebene der Client-Client Verschlüsselung. Alle Daten &#8211; egal ob Texte, Medien oder Dateien &#8211; werden auf die gleiche Weise verschlüsselt.</p>
<p>Versehentlich oder fehlerhaft verschickte Nachrichten lassen sich zurückziehen &#8211; d.h. auch direkt beim Gesprächspartner nachtäglich (für alle) löschen.</p>
<p>Die Clientsoftware für den PC oder Mac überrascht mit intuitiver Nutzungsführung und einem Funktionsumfang, die andere Messengerdienste zum Zeitpunkt unseres Wechsels nicht boten. Ein Screenshot oder der Ausschnitt eines solchen via copy/paste zB über die Clientsoftware eines Messengerdienstes zu versenden, das konnte nur der von <em>Telegram</em>. Auch das Telefonieren über die Clientsoftware ist kein Problem.</p>
<p>Die App steht für iOS, Android und auch als spezieller Client für Desktoprechner <a href="https://telegram.org/apps" target="_blank" rel="noopener">zum Download</a> zur Verfügung. <em>Telegram</em> ist ein Non-Profit-Projekt. In einem ICO sammelte Telegram im Februar 2018 850 Millionen $ für die Weiterentwicklung des Messengerdienstes. Wir gehen also davon aus, dass Telegram trotz der besseren Performance und des größeren Funktionsumfanges (im Vergleich zu WhatsApp) auch zukünftig kostenfrei bleiben wird.</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Unseren Anforderungskatalog erfüllt <i>Telegram</i>. Meine Mitarbeiter und ich erfreuen sich über den größeren Komfort und den Gewinn an Effektivität. Wir sind überzeugt, mit dem Wechsel zu <em>Telegram</em> unseren Anspruch auf zeitgemäße Kommunikation gerecht zu werden.</p>
<p>Bei aller Begeisterung sollten drei Aspekte nicht unerwähnt bleiben:</p>
<p>Erstens gibt es bei moderner Internet-Kommunikation keine uneingeschränkte Sicherheit. Es können nur Maßnahmen getroffen werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Normalerweise ist dieser Schritt mit Einschränkungen verbunden. Auf der Seite des Leistungs- und Funktionsangebot konnten wir diese nicht feststellen.</p>
<p>Zweitens bleibt auch <i>Telegram</i> nicht vor schlechter Presse bewahrt: Die App wurde in der Vergangenheit als Kommunikationswerkzeug von Kriminellen und Terroristen aufgrund der hohen Sicherheit und Anonymität benutzt. Diese Diskussion über den möglichen Missbrauch von Verschlüsselungstechniken und Anonymisierung stellt sich allerdings nicht nur hier. Auch beim sog. Darknet ist ein solcher Fehlgebrauch nicht ausgeschlossen.</p>
<p>Zuletzt: Die meisten benutzen <i>WhatsApp</i> &#8211; ohne die aufgezeigten Gefahren anzuerkennen. Damit ist der Kreis der Nutzer bei <i>Telegram</i> &#8211; im Vergleich zu <em>WhatsApp</em> &#8211; (noch) überschaubar. Dennoch werden Sie überrascht sein, wenn Sie sich bei <i>Telegram</i> anmelden und dort Ihre Kontakte durchsuchen, wer nicht schon alles umgestiegen ist. Wir sind es auch. Wir sehen uns dort.</p>
<div class="su-box su-box-style-soft" id="" style="border-color:#c8ae00;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#fbe120;color:#000000;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Update vom 24. März 2018</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Telegram hat jetzt <strong>200 Millionen</strong> monatlich aktive Nutzer.</div></div>
<p>Welchen Messenger benutzen Sie?</p>
<p>Welche Vor- und Nachteile sind Ihnen aufgefallen?</p>
<p>Lassen Sie uns diskutieren und kommentieren Sie diesen Beitrag!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Verschlüsselte Kommunikation unter Windows – in nur fünf Schritten sind Sie dabei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 21:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 10]]></category>
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					<description><![CDATA[Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen. Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen. Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen.<br />
Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen.</p>
<p>Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt haben. So wie es sein soll.</p>
<p>Nicht jede Nachricht muss unbedingt verschlüsselt sein, aber Sie sollten die Wahl haben.<span id="more-1562"></span></p>
<p>In nur fünf Schritten genießen Sie diese Freiheit.</p>
<ol>
<li>Installation von „GPG4win“<br />
Laden Sie sich das Programm „GPG4win“ von <a href="https://gpg4win.de" target="_blank" rel="noopener">dieser Seite</a> herunter und führen Sie das Programm aus.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1563" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1.png" alt="" width="871" height="401" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1.png 871w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1-300x138.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1-768x354.png 768w" sizes="(max-width: 871px) 100vw, 871px" /> <img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1564" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2.png" alt="" width="600" height="37" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2.png 870w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2-300x18.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2-768x47.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><br />
Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und folgen Sie den Installationsanweisungen.<br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1565" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3.png" alt="" width="786" height="614" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3.png 786w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3-300x234.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3-768x600.png 768w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><br />
Wählen Sie Ihre gewünschten Komponenten aus.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1568" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44.png" alt="" width="790" height="610" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44.png 790w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44-300x232.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44-768x593.png 768w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /><br />
Legen Sie ein Zielverzeichnis fest.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1566" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5.png" alt="" width="645" height="502" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5.png 645w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5-300x233.png 300w" sizes="auto, (max-width: 645px) 100vw, 645px" /></li>
<li>Nachdem Sie das Programm erfolgreich installiert haben, öffnen Sie über „Start“ – „Programme“ die Komponente „Kleopatra“.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1569 alignnone" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1.png" alt="" width="824" height="318" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1.png 824w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1-300x116.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1-768x296.png 768w" sizes="auto, (max-width: 824px) 100vw, 824px" /></p>
<ol start="3">
<li>Hier wählen Sie nun „Datei“ – „Neues Zertifikat“ und folgen auch hier den Anweisungen.<br />
Sie haben die Wahl zwischen OpenPGP und X.509. Näheres hierzu erfahren Sie im <a href="https://gpg4win.de/doc/de/gpg4win-compendium_10.html" target="_blank" rel="noopener">Gpg4win-Kompendium</a>. In dieser Anleitung wurde OpenPGP gewählt.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1571" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7.png" alt="" width="564" height="360" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7.png 564w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7-300x191.png 300w" sizes="auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px" /></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Name und E-Mail müssen eingegeben werden. Der Kommentar wird Teil Ihres Zertifikats und ist optional.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1572" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55.png" alt="" width="363" height="249" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55.png 363w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55-300x206.png 300w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p>Wichtig: Wählen Sie eine starke Passphrase als Passwort aus!<br />
Eine Passphrase ist ein Passwort welches Sie aus einem Satz heraus (siehe auch hier <a href="https://gpg4win.de/doc/de/gpg4win-compendium_9.html">Gpg4win-Kompendium</a>) generieren und sich so leichter merken können.</p>
<p>Ihr Schlüsselpaar wurde erfolgreich erzeugt.<br />
<strong>Sichern Sie Ihren geheimen Schlüssel unverzüglich auf einem USB-Stick oder einer CD-ROM. Lassen Sie ihn nicht auf der Festplatte!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1573" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66.png" alt="" width="754" height="641" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66.png 754w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66-300x255.png 300w" sizes="auto, (max-width: 754px) 100vw, 754px" /><br />
</strong></p>
<ol start="4">
<li><strong>Verbreiten Sie Ihren öffentlichen Schlüssel an alle Empfänger, mit denen Sie ab jetzt bei Bedarf verschlüsselt kommunizieren möchten</strong>.<br />
Voraussetzung ist, dass die Empfänger ebenfalls über ein Verschlüsselungsprogramm verfügen und Ihnen ihren öffentlichen Schlüssel zugänglich gemacht haben.</li>
<li>Wählen Sie nun in Ihrem E-Mail-Programm bei jeder Mail, ob sie verschlüsselt kommunizieren möchten (meist über ein kleines Schloss im Adress-/Betreff-Feld auswählbar).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie haben die Wahl einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben.<br />
Ob analog oder digital – nutzen Sie sie.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">4 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
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<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>So einfach geht Datenschutz: E-Mail-Verschlüsselung unter macOS in nur vier Schritten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 21:03:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile sehr viel einfacher geworden die E-Mail-Verschlüsselung in macOS Betriebssysteme zu integrieren. Hierfür anbei eine anschauliche Anleitung, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritte führt.<span id="more-1545"></span></p>
<p><em>zuletzt am 3.10.2018 aktualiert. (GPG Suite für macOS 10.14 Mojave)</em></p>
<p><b>1. Installation von &#8222;GPG Suite&#8220;</b></p>
<p>Zunächst benötigen Sie die GPG Suite, um Ihre E-Mails mit AppleMail verschlüsseln zu können.</p>
<p>Öffnen Sie hierfür <a href="https://gpgtools.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gpgtools.org</a> und klicken Sie den Download-Button.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2121" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21.png" alt="" width="511" height="464" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21.png 511w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21-300x272.png 300w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /></p>
<p>Download-Datei anklicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1548" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08.png" alt="" width="602" height="423" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08.png 602w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08-300x211.png 300w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /></p>
<p>&#8222;Install&#8220;-Button klicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1550" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07.png" alt="" width="595" height="417" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07.png 595w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07-300x210.png 300w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" /></p>
<p>Anschließend beginnt der Installationsvorgang auf Ihrem Mac.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1549" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19.png" alt="" width="613" height="432" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19.png 613w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19-300x211.png 300w" sizes="auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px" /></p>
<p>Folgen Sie nun den Installationsanweisungen und klicken Sie auf &#8222;Fortfahren&#8220;.</p>
<p><b>2. Eigenen Schlüssel erstellen</b></p>
<p>Nach der erfolgreichen Installation öffnet sich folgendes Fenster</p>
<p>Tragen Sie nun bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1553" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33.png" alt="" width="447" height="295" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33.png 447w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33-300x198.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></p>
<p>Aktivieren Sie anschließend das Feld &#8222;Öffentlichen Schlüssel hochladen&#8220; und tragen Sie unter dem Feld &#8222;Passphrase&#8220; Ihr selbst ausgedachtes sicheres Passwort ein und bestätigen es abschließend.</p>
<p>Jetzt klicken Sie auf &#8222;Schlüssel erstellen&#8220;.</p>
<p>Ihr Schlüssel wurde nun erstellt.</p>
<p><b>3. Schlüssel des E-Mail-Empfängers suchen</b></p>
<p>Bevor Sie eine E-Mail an eine andere Person verschlüsselt versenden können, öffnen Sie GPG Keychain, klicken Sie auf Schlüssel suchen und geben Sie den Namen des zukünftigen Empfängers der E-Mail ein und laden Sie dessen Schlüssel herunter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1552" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55.png" alt="" width="918" height="73" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55.png 918w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55-300x24.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55-768x61.png 768w" sizes="auto, (max-width: 918px) 100vw, 918px" /></p>
<p><b>4. Und los geht es!</b></p>
<p>Ihre erste verschlüsselte E-Mail kann versendet werden.</p>
<p>Einfach vorher das Schloss aktivieren, den gewünschten E-Mail-Text verfassen und versenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1551" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-1024x143.png" alt="" width="600" height="84" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-1024x143.png 1024w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-300x42.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-768x107.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06.png 1400w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Ab sofort kommunizieren Sie verschlüsselt.</p>
<div class="su-box su-box-style-soft" id="" style="border-color:#c8ae00;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#fbe120;color:#000000;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Update vom 3. Oktober 2018</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Rechtzeitig zum jüngsten Mac-Betriebssystem-Update (macOS 10.14 Mojave) hat GPGTools das Open-Source-Projekt GPG Suite die Version 2018.4 veröffentlicht. Das enthaltene Plugin GPG Mail ist damit  kompatibel zum neuen Apple-Betriebssystem. Das Signieren, Verschlüssel und Verifizieren erfordert allerdings den sog. “GPG Mail Support Plan”, der nun erstmals zum Preis von 23,80 Euro angeboten wird und alle Updates für GPG Mail 3 abdecken soll sowie Support und Hotfixes enthält. Die GPG Suite lässt sich weiterhin kostenlos einsetzen, Nutzer müssen dafür bei der Installation das Mail-Plugin ausklammern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2122 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37-229x300.png" alt="" width="229" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37-229x300.png 229w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37.png 524w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></div></div>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es geht nicht um jede E-Mail.</p>
<p>Nicht um jeden belanglosen Inhalt.</p>
<p>Es geht ums Prinzip.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
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<td>77.8%</td>
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</tr>
</tbody>
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</div>
</div>

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		<title>In 3 Schritten zu mehr E-Mail-Sicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 17:13:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Will man heutzutage kurze Mitteilungen versenden, ist die SMS obsolet; für längere und wichtige Nachrichten in vielen Bereichen ebenso der Brief. Viel praktischer ist es doch auch solche Mitteilungen per E-Mail zu verschicken. Neben der Schnelligkeit überzeugen die Möglichkeiten der digitalen Weiterverarbeitung. Doch Vorsicht &#8211; neben diesen elementaren Vorteilen müssen drei Schritte beachtet werden, um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Will man heutzutage kurze Mitteilungen versenden, ist die SMS obsolet; für längere und wichtige Nachrichten in vielen Bereichen ebenso der Brief. Viel praktischer ist es doch auch solche Mitteilungen per E-Mail zu verschicken. Neben der Schnelligkeit überzeugen die Möglichkeiten der digitalen Weiterverarbeitung. Doch Vorsicht &#8211; neben diesen elementaren Vorteilen müssen drei Schritte beachtet werden, um die Sicherheit von Ihren E-Mails zu schützen.</p>
<p><span id="more-1146"></span></p>
<h4><b>Zielgruppe &#8211; Wer sollte die Sicherheit von E-Mails besonders schützen?</b></h4>
<p>Grundsätzlich sollten wir alle ein besonderes Bewusstsein für den Schutz unserer E-Mail-Kommunikation entwickeln &#8211; gerade wenn wir wichtige Dokumente, persönliche Daten oder private Fotos per Mail verschicken.</p>
<p>Aber besonders Berufsgruppen, die speziellen Verschwiegenheitsverpflichtungen unterliegen, müssen höhere Sicherheitsanforderungen an den Schutz Ihrer E-Mails erfüllen. Marit Hansen, die Leiterin des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), nennt Beispiele:</p>
<blockquote><p>„Die Schweigepflicht verbietet es, zum persönlichen Lebensbereich gehörende Geheimnisse anderer Personen zu offenbaren. Dies gilt beispielsweise für Ärztinnen und Ärzte, für Beraterinnen und Berater im psychologischen oder sozialen Bereich, für Anwältinnen und Anwälte und allgemein für Amtsträger im öffentlichen Dienst. Sie dürfen keine fremden Geheimnisse offenbaren, die ihnen in ihrer beruflichen Eigenschaft anvertraut oder sonst bekannt werden. Daher bitte keine E-Mails mit einem Betreff wie‚ Ermittlungsverfahren gegen Mia Mustersen‘ oder ‚Psychiatrisches Gutachten über Max Mustersdotter‘ versenden!“</p></blockquote>
<h4><b>Schritt 1: E-Mail-Verschlüsselung </b></h4>
<p>Die Möglichkeit, E-Mails sicher vor unbeabsichtigten Dritten durch Verschlüsselung zu schützen, ist nicht neu. Hinsichtlich der Übertragung stellt es den zentralen Ansatzpunkt für die Sicherheit und den Schutz von E-Mails dar. Mittlerweile existiert eine Vielzahl von <a href="https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-pgp/" target="_blank">brauchbaren Anleitungen</a>, um mit den gängigen E-Mail-Programmen (wie beispielsweise Apple Mail, Outlook oder Thunderbird) E-Mail-Verschlüsselung zu betreiben. Einmal eingerichtet brauchen Sie sich keine Gedanken mehr über eine sichere Übertragung Ihrer E-Mails bereiten. Aber Vorsicht: Der Betreff der E-Mail und die Informationen über Empfänger und Sender sind dadurch trotzdem noch sichtbar. Sie verschlüsseln lediglich den Inhalt.</p>
<h4><b>Schritt 2: Schicken Sie Ihre E-Mail an den richtigen Empfänger</b></h4>
<p>Jeder dürfte die Situation kennen: Nachdem die E-Mail verfasst wurde, soll nun der gewünschte Empfänger ausgewählt werden. Die meisten E-Mail-Clients bieten hierfür eine automatische Vervollständigung. Nach den ersten Buchstaben werden mögliche Kontakte aus dem Adressbuch vorgeschlagen. Die Gefahr sich an dieser Stelle zu „verklicken“ ist hoch; insbesondere wenn es sich um verschiedene Personen mit dem gleichen Vor- oder Nachnamen handelt. Vermeiden Sie dies durch das zusätzliche einblenden der dazugehörigen E-Mail-Adresse und der Organisation Ihrer Kontakte.  Marit Hansen dazu:</p>
<blockquote><p>„Wer mit sensiblen Daten hantiert, muss besondere Sorgfalt walten lassen. Ein Flugzeug darf auch erst starten, wenn sich die Piloten davon überzeugt haben, dass alles richtig konfiguriert ist. Die Beschäftigten müssen daher geschult werden, wie sie erkennen können, dass alles korrekt ist, und wo mögliche Fehlerquellen lauern. In diesem Zusammenhang sollte auch die Nutzerführung der E-Mail-Software oder die Adressbuch-Funktionalität überprüft werden: Wenn leicht Fehler bei der Empfängerauswahl geschehen können, müssen Systemadministration oder Dienstleister beauftragt werden, um die Konfiguration zu ändern. Lieber die E-Mail-Adresse vollständig neu eintippen, als schützenswerte Daten an falsche Adressaten zu senden.“</p></blockquote>
<h4><b>Was tun, wenn eine E-Mail an den falschen Empfänger geschickt wurde?</b></h4>
<p>Gerät eine E-Mail trotz sorgfältiger Beachtung dieser Hinweise an die falsche Adresse, zahlt sich an dieser Stelle die Benutzung der E-Mail-Verschlüsselung aus, denn der Fehladressat kann den Inhalt der Mail nicht entschlüsseln, sondern lediglich Betreff und die Kommunikationsabsicht feststellen. Aber auch dies kann schon eine Verletzung der Schweigepflicht bedeuten, wenn sich daraus Rückschlüsse über die betroffene Person ergeben. Rechtlich ist dabei noch zu beachten, dass es um einen meldepflichtigen Verstoß gegen das Datenschutzrecht handelt, wenn sensible Daten über eine Person in falsche Hände geraten und damit schwerwiegende Beeinträchtigen für deren Rechte oder schutzwürdige Interessen drohen (vgl. § 42a Bundesdatenschutzgesetz).</p>
<h4><b>Schritt 3: Unterscheiden Sie sorgsam die Felder „CC“ und „BCC“</b></h4>
<p>Leider werden in der alltäglichen Praxis die E-Mail-Funktionen „CC“ und „BCC“ nicht sauber voneinander getrennt und aus datenschutzrechtlicher Sicht fehlerhaft verwendet.</p>
<p>CC steht für „carbon copy“ und bedeutet, dass jeder Empfänger die E-Mailadressen aller weiteren Empfänger <b>sehen</b> und <b>für eigene Zwecke verwenden</b> kann.</p>
<p>BCC steht für &#8222;blind carbon copy&#8220; und ist von der Funktionsweise identisch mit CC, es werden jedoch beim Empfänger <b>keine E-Mailadressen außer der eigenen angezeigt</b>.</p>
<p>Immer dann, wenn Sie verschiedene E-Mail-Empfänger anschreiben, die der öffentlichen Nutzung Ihrer Adressen nicht zugestimmt haben (was der Regelfall sein wird), wäre es ein klarer Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz, wenn Sie diese Adressen über die Funktion „CC“ zusammen anschreiben und damit die E-Mail-Adressen ohne Zustimmung der jeweiligen Person verbreiten.</p>
<p>Deshalb sollten Sie diese beiden Funktionen auch entsprechend benutzen und den Schutz der Privatsphäre Ihrer Kontakte beachten, indem Sie im Zweifel die „BCC“-Funktion nutzen und dadurch fremde E-Mail-Adresse ausblenden.</p>
<h4><b>Fazit</b></h4>
<ol>
<li>Verschlüsseln Sie Ihre E-Mails.</li>
<li>Passen Sie Adressbuch entsprechend so an, dass die Gefahr der automatischen Auswahl eines falschen Empfängers reduziert wird und prüfen Sie diesen vor dem Abschicken nochmals sorgfältig.</li>
<li>Unterscheiden Sie bewusst die Funktionen „CC“ und „BCC“ &#8211; entscheiden Sie sich im Zweifel für „BCC“ und schützen Sie damit die Privatsphäre Ihrer Kontakte.</li>
</ol>
<p>Ich bin auf Ihre Erfahrungen zum Thema &#8222;E-Mail-Sicherheit&#8220; gespannt &#8211; hinterlassen Sie einfach einen Kommentar!</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
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		<title>Wirtschaftsspionage &#8211; Der Mittelstand im Visier</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 13:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wirtschaftsspionage ist kein Phänomen der modernen Zeit. Schon immer versuchten Mitbewerber, durch raffinierte Vorgehensweisen in den Besitz innovativer Ideen der Konkurrenz zu gelangen. Heute ist der Diebstahl sensibler Informationen zum Teil mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden. Dies liegt vor allem am weitreichenden Einsatz unzureichend geschützter IT-Systeme und Kommunikationstechnik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie berichten 51 Prozent [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftsspionage ist kein Phänomen der modernen Zeit. Schon immer versuchten Mitbewerber, durch raffinierte Vorgehensweisen in den Besitz innovativer Ideen der Konkurrenz zu gelangen. Heute ist der Diebstahl sensibler Informationen zum Teil mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden. Dies liegt vor allem am weitreichenden Einsatz unzureichend geschützter IT-Systeme und Kommunikationstechnik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie berichten 51 Prozent der Unternehmen von Schäden durch Datendiebstahl, Sabotage und Wirtschaftsspionage.<span id="more-1046"></span></p>
<p><strong>100 Milliarden Euro Schäden durch Wirtschaftsspionage</strong></p>
<p>Das Thema Wirtschaftsspionage ist ein seit vielen Jahren bestehendes Problem, unter dem vor allem mittelständische Unternehmen leiden. Der jährliche Schaden für die Wirtschaft wird mit ungefähr 100 Milliarden Euro beziffert. Eine Schadensumme mit großer Relevanz, die eine im April 2015 durch den Bundesverband Informationswirtschaft (<a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/02/BITKOM-Charts-PK-Digitaler-Wirtschaftsschutz-16-04-2015-final.pdf" target="_blank">Bitkom</a>) veröffentlichte Studie bestätigte. Als Basis diente eine repräsentative Befragung von mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen. Das Ergebnis ist erschreckend. Alleine der Datendiebstahl ist für eine Summe von 51 Milliarden Euro verantwortlich.</p>
<p>Die wertvollen Informationen gelangen über mehrere Wege in die Hände des Mitbewerbs. Einer davon ist die Entwendung von IT-Komponenten und mobilen Endgeräten. Nicht weniger erfolgreich ist das Eindringen in die IT-Systeme und Kommunikations-Infrastrukturen der Unternehmen, wobei die Täter sehr gezielt verschiedene Einfallstore nutzen. Aufgegliedert nach Unternehmensbereichen entfallen 20 % aller Angriffe auf Lager und Logistik. Über den Einkauf gelangen 18 % der gestohlenen Informationen in die Hände der Wirtschaftsspione. Bei 15 % der Angreifer stand die Produktion im Mittelpunkt des Interesses. In Unternehmen mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung ab 500 Mitarbeitern zielen 30 % aller Angriffe auf den Bereich Forschung &amp; Entwicklung ab.</p>
<p>Bei den genannten Zahlen ist zu berücksichtigen, dass es sich hier ausschließlich um protokollierte Eindringversuche und erfolgreiche Diebstähle handelt. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher.</p>
<p><strong>Innentäter und Social Engineering als größte Gefahr</strong></p>
<p>Die größte Gefahr für den Diebstahl wichtiger Daten geht nur zu einem Teil von externen Spionen aus, die als Besucher oder Praktikanten getarnt, sensible Informationen stehlen. Dies gilt ebenfalls für Geheimdienste, die in nicht unbeträchtlichem Ausmaß Datendiebstähle begehen. Dabei gilt das Hauptinteresse jenen Unternehmen, die sich durch innovative Produkte und Produktionsideen auszeichnen. Da sich solche Firmen vor allem im mittelständischen Bereich bewegen, ist die Gefahr für diese Unternehmensgruppe im Verhältnis größer als für Kleinstunternehmen oder Konzerne. Trotz des Risikos für innovative Unternehmen, Spionageopfer durch ausländische Besucher oder Geheimdienste zu werden, muss das Hauptaugenmerk nach innen und auf das unmittelbare Unternehmensumfeld gerichtet werden.</p>
<p>Der Innentäter ist ein noch aktiver oder ehemaliger Mitarbeiter, der aus unterschiedlichsten Motiven heraus sensible Informationen und Daten an den Mitbewerb weiterleiten. Mit 52 Prozent der Informationsdiebstähle stellt diese Gruppe eine nicht unerhebliche Gefahr dar. Das unmittelbare Unternehmensumfeld definiert sich durch Lieferanten und Kunden, die sich mit einem Anteil von 39 Prozent aller Informationsdiebstähle an der Wirtschaftsspionage beteiligen. Eine weitere Gefahr bildet das Social Engineering mit einer Erfolgsquote von 19 Prozent.</p>
<p>Besonders einfallsreich agiert diesbezüglich der nationale und internationale Mitbewerb bei dieser speziellen Form der Wirtschaftsspionage. Als Marktforschungsinstitute getarnte Interviewer manipulieren die Mitarbeiter am Telefon äußerst geschickt, indem sie gezielte Fragen zu sensiblen Unternehmensbereichen stellen. Aus den Antworten sind die Wirtschaftsspione in der Lage, ein aussagekräftiges Bild zu erstellen.</p>
<p><strong>Verschlüsselung und andere Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar</strong></p>
<p>Zum Schutz der IT und der darin abgelegten Daten gibt es eine Vielzahl an Sicherheitslösungen in Form von Firewalls, Antivirenprogrammen und eine restriktive Rechtevergabe, die einer kontinuierlichen Prüfung unterzogen wird. Nicht zu vergessen die regelmäßigen Softwareupdates, die erkannte Sicherheitslücken schließen. Eine flache hierarchische Dateienstruktur ist zwar aufwendiger zu pflegen, sie reduziert jedoch das Risiko der vererbbaren Rechte und ist in der Lage, die von den Benutzern benötigten Zugriffsrechte möglichst individuell zu vergeben. Um das Unternehmen vor Social Engineering zu schützen, ist ein kontinuierliches Sicherheitsbriefing aller Mitarbeiter ein wichtiges Element des Sicherheitskonzeptes.</p>
<p>Vor Innentätern können sensible Informationen durch eine restriktive Rechtevergabe und der Unmöglichkeit, Daten auf Datenträger zu kopieren, geschützt werden. Um sie vor Angriffen von außen zu schützen, ist die Verschlüsselung durch Verschlüsselungsprogramme wie VeraCrypt eine zielführende Maßnahme. VeraCrypt, das 2013 die Nachfolge von TrueCrypt antrat, eignet sich für die Verschlüsselung unter Windows, Linux und Mac OS X.</p>
<p>Mit dem Wissen um die existierende Gefahr ist es für mittelständische Unternehmen möglich, sich vor Datendiebstahl in hohem Maß zu schützen. So ist jeder einzelne Unternehmer und IT-Verantwortliche in der Lage, den jährlichen hohen wirtschaftlichen Schaden zu reduzieren. Auch wenn Wirtschaftsspionage und Datendiebstähle nie in vollem Umfang zu verhindern sind, so ist bereits die Reduzierung durch selektive Sicherheitsmaßnahmen ein Schritt in die gewünschte Richtung.</p>
<p><b>Tipp:</b><br />
Informieren Sie sich ausführlich zum Thema IT-Sicherheit und über die Verschlüsselungstechnik VeraCrypt. Detaillierte Informationen bietet das <a href="http://www.homepage-baukasten.de/howto/veracrypt-tutorial-dateien-und-ordner-verschluesseln" target="_blank">Tutorial</a>.</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>E-Mail-Verschlüsselung mit PGP. Herzlich willkommen in der „ziemlich guten Privatsphäre“. </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2015 18:51:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach den Enthüllungen von Edward Snowden und dem sich daran anschließenden NSA-Skandal, muss eigentlich nicht mehr der alte Vergleich bemüht werden, dass eine umverschlüsselte E-Mail einer klassischen Postkarte gleicht. Diese Problematik des Datenschutzes im privaten Bereich ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen &#8211; damit ist E-Mail-Verschlüsselung kein Thema für Verschwörungstheoretiker, Nerds oder Geheimnisträger. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Nach den Enthüllungen von Edward Snowden und dem sich daran anschließenden NSA-Skandal, muss eigentlich nicht mehr der alte Vergleich bemüht werden, dass eine umverschlüsselte E-Mail einer klassischen Postkarte gleicht. Diese Problematik des Datenschutzes im privaten Bereich ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen &#8211; damit ist E-Mail-Verschlüsselung kein Thema für Verschwörungstheoretiker, Nerds oder Geheimnisträger. Nein. Die Sicherheit unserer Kommunikation betrifft jeden von uns. Deswegen gibt es keine Ausreden mehr.</p>
<p>Eine Darstellung. <span id="more-955"></span></p>
<p><b>Wie funktioniert E-Mail-Verschlüsselung mit PGP?</b></p>
<p>Nach offiziellen Angaben ist es bisher nicht einmal der NSA gelungen, dieses Schloss zu knacken: PGP heißt das Verfahren, mit dem sich E-Mails vor nicht berechtigten Dritten abschirmen lassen. Die Abkürzung steht für <i>Pretty Good Privacy</i>, zu deutsch: ziemlich gute Privatsphäre. Bei diesem Verfahren wird die Nachricht mit einem Schlüssel beim Absender codiert und erst beim Empfänger wieder mit einem zweiten Key decodiert. Wer diese verschlüsselte E-Mail unterwegs abfischt, sei es beim E-Mail-Anbieter oder indem er die Leitung anzapft, sieht nur unleserlichen Buchstabensalat.</p>
<p><b>Wie können Sie PGP nutzen?</b></p>
<p>Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) &#8211; fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte (nach Angaben des Internet Providers <i>1&amp;1</i>) nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile einfacher geworden die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beispielsweise in Microsofts Outlook oder Apple Mail zu integrieren. Hierfür finden sich anschauliche Anleitungen, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritten geleiten.</p>
<p><a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/e-mails-verschluesseln-in-apple-mail-unter-mac-os-x" target="_blank">Anleitung für Apple Mail</a></p>
<p><a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/e-mails-verschluesseln-in-mozilla-thunderbird-mit-enigmail-und-gnu-privacy-guard" target="_blank">Anleitung für Thunderbird</a></p>
<p><a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/e-mail-verschluesselung-mit-gnupg-und-claws-mail-unter-windows" target="_blank">Anleitung für Windows</a></p>
<p>Deutlich einfacher haben es die rund 30 Millionen E-Mail-NutzerInnen von <a href="https://hilfe.gmx.net/sicherheit/pgp.html" target="_blank">GMX</a> und <a href="https://hilfe.web.de/sicherheit/pgp.html" target="_blank">Web.de</a> &#8211; die beiden United-Internet-Marken bieten seit einiger Zeit das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OpenPGP" target="_blank">openPGP-Verfahren</a> in ihren Webmail-Clients an. Eine detaillierte Anleitung erhält, wer in seinem Postfach auf den Knopf mit dem Vorhängeschloss klickt. Mit ein paar Umständlichkeiten muss man aber auch dort leben: Der Austausch der geheimen Nachrichten funktioniert nur über ausgewählte Internetbrowser sowie auf dem Smartphone über die Apps von GMX und Web.de.</p>
<p><b>Warum sollten Sie Ihre E-Mails verschlüsseln?</b></p>
<p>Auf diese Frage lassen sich viele Antworten finden &#8211; anbei drei Gründe für die „E-Mail-Selbstverteidigung“:</p>
<ol>
<li>Gerade Kunden von GMX und Web.de kommen in den Genuss, dass sie das PGP-Verfahren verhältnismäßig einfach in ihren jeweiligen E-Mail-Clients nutzen können. In der Perspektive der letzten 20 Jahre war es folglich noch nie einfacher seine E-Mails sicher zu verschlüsseln und sie dadurch zu schützen.</li>
<li>Ein zweiter und ebenso wichtiger Grund ist es, dass jeder Bundesbürger ein im Grundgesetz verankertes Recht auf Brief, Post- und Fernmeldegeheimnis aus <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/10.html" target="_blank">Art. 10 Abs. 1 GG</a> besitzt. Damit nehmen Sie durch die Verschlüsselung ihrer E-Mail letztendlich (nur) ein an prominenter Stelle stehendes Grundrecht wahr.</li>
<li>Abschließend sei auf einen dritten Grund verwiesen. Beim Schutz Ihrer persönlichen Inhalte, die Sie per E-Mail verschicken, sollten Sie nicht auf den potenziell zu schützenden Inhalt abstellen, sondern auch die Signalwirkung der E-Mail-Verschlüsselung beachten. Gerade auch kleinere und mittlere Unternehmen sollten  durch die Benutzung des PGP-Verfahrens zeigen, dass sie das Fernmeldegeheimnis aus <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/10.html" target="_blank">Art. 10 Abs. 1 GG</a> ernst nehmen und es dadurch schützen. Dies kann durch IT-Sicherheitsverantwortliche innerhalb der Firmen realisiert werden, wie es z.B. bei dem IT-Dienstleister <a href="http://www.adacor.com" target="_blank">ADACOR</a> der Fall ist.</li>
</ol>
<p>Verschlüsseln Sie jetzt mit PGP Ihre E-Mails.</p>
<p>Es geht nicht um jede E-Mail.</p>
<p>Nicht um jeden belanglosen Inhalt.</p>
<p>Es geht ums Prinzip.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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