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	Kommentare zu: Wirtschaftsspionage &#8211; Der Mittelstand im Visier	</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		Von: Sascha Schoor		</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/#comment-410</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sascha Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 16:46:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/#comment-409&quot;&gt;Jörg Ruthmann&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Ruthmann, 
ja, der (ausscheidende) Praktikant, der die weitestgehenden Zugangsrechte besitzt, weil er ja allen Abteilungen zuarbeiten soll, oder dessen Zugangsrechte nicht nach seinem Ausscheiden entsprechend gesperrt werden, ist ein Klassiker. 
Auch die durchaus übliche Passwortweitergabe in der Urlaubssituation ist ein wertvoller Hinweis. Man kann dem nicht anders begegnen, als mit einfacher Ächtung. 
Als Datenschutzbeauftragter sollte man aber tatsächlich auch die Prozesse mit der Geschäftsführung besprechen, die für einen Ausfall oder für eine Urlaubsvertretung eines Mitarbeiters vorgesehen ist. 
Das sollte man tatsächlich in seine Checklisten mit einbauen. 
Ja, vielen Dank für den Hinweis noch mal - gerade in der Urlaubszeit hoch aktuell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/#comment-409">Jörg Ruthmann</a>.</p>
<p>Hallo Herr Ruthmann,<br />
ja, der (ausscheidende) Praktikant, der die weitestgehenden Zugangsrechte besitzt, weil er ja allen Abteilungen zuarbeiten soll, oder dessen Zugangsrechte nicht nach seinem Ausscheiden entsprechend gesperrt werden, ist ein Klassiker.<br />
Auch die durchaus übliche Passwortweitergabe in der Urlaubssituation ist ein wertvoller Hinweis. Man kann dem nicht anders begegnen, als mit einfacher Ächtung.<br />
Als Datenschutzbeauftragter sollte man aber tatsächlich auch die Prozesse mit der Geschäftsführung besprechen, die für einen Ausfall oder für eine Urlaubsvertretung eines Mitarbeiters vorgesehen ist.<br />
Das sollte man tatsächlich in seine Checklisten mit einbauen.<br />
Ja, vielen Dank für den Hinweis noch mal &#8211; gerade in der Urlaubszeit hoch aktuell.</p>
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		<title>
		Von: Jörg Ruthmann		</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/#comment-409</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jörg Ruthmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 09:26:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Servus Herr Kollege Schoor, ich bin ebenfalls VSD zertifizierter Datenschutzbeauftragter und die o.g. Dinge kann ich nur bestätigen. Das Thema Praktikanten Zugang ist wirklich eine der Kernfragen der Arbeit. 
Häufig wird dieser kaum differenziert eingesetzt und ist in Windows Systemen als kopierter Mitarbeiter Zugang angelegt. Gerade im Bereich Finance und Controlling birgt das natürlich, neben der Entwicklung auch erhebliche Gefahren für die Unternehmen. 
Leider ist gerade im Bereich Personal die hierfür erforderliche Sensibilität nur bedingt vorhanden. Somit werden Organisationsstrukturen und Prozesse offengelegt, die eigentlich vertraulich bleiben sollten. 
Besonderer Schutz von Daten erfordert im hohen Maße auch ein direktes Eingreifen in die Strukturen, häufig wird das allerdings beim Ausscheiden von Praktikanten und Mitarbeitern versäumt. Hinzu kommt die Bequemlichkeit einiger Abteilungen und die damit verbundene Schatten IT. Vielfach sind es eben die hauseigenen Trojaner aus den doch so einfachen Hilfsprogrammen und Anwendungen die Probleme bringen. Insbesondere in der jetzt kommenden Urlaubszeit werden gerne mal Zugriffe gewährt oder Passwörter weitergegeben, leider mit Duldung oder gar auf Anweisung der Vorgesetzten aus den Fachabteilungen. Wohl kaum jemand ist sich des Risikos bewusst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Servus Herr Kollege Schoor, ich bin ebenfalls VSD zertifizierter Datenschutzbeauftragter und die o.g. Dinge kann ich nur bestätigen. Das Thema Praktikanten Zugang ist wirklich eine der Kernfragen der Arbeit.<br />
Häufig wird dieser kaum differenziert eingesetzt und ist in Windows Systemen als kopierter Mitarbeiter Zugang angelegt. Gerade im Bereich Finance und Controlling birgt das natürlich, neben der Entwicklung auch erhebliche Gefahren für die Unternehmen.<br />
Leider ist gerade im Bereich Personal die hierfür erforderliche Sensibilität nur bedingt vorhanden. Somit werden Organisationsstrukturen und Prozesse offengelegt, die eigentlich vertraulich bleiben sollten.<br />
Besonderer Schutz von Daten erfordert im hohen Maße auch ein direktes Eingreifen in die Strukturen, häufig wird das allerdings beim Ausscheiden von Praktikanten und Mitarbeitern versäumt. Hinzu kommt die Bequemlichkeit einiger Abteilungen und die damit verbundene Schatten IT. Vielfach sind es eben die hauseigenen Trojaner aus den doch so einfachen Hilfsprogrammen und Anwendungen die Probleme bringen. Insbesondere in der jetzt kommenden Urlaubszeit werden gerne mal Zugriffe gewährt oder Passwörter weitergegeben, leider mit Duldung oder gar auf Anweisung der Vorgesetzten aus den Fachabteilungen. Wohl kaum jemand ist sich des Risikos bewusst.</p>
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