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	<title>Datenschutzbestimmungen &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		<title>Snapchat: Lustiger Fotospaß oder bedenklicher Datensauger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 17:33:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was haben Datenschützer nicht schon alles über soziale Netzwerke geschrieben und den Teufel an die Wand gemalt. Nicht selten völlig zu recht. Manchmal aber auch nur mit bloßer Kritik &#8211; ohne Lösungsansätze zu liefern. Auffällig ist jedoch, dass der Instant-Messaging-Dienst Snapchat (noch) unter dem Radar zu schweben scheint. Statt Nachrichten werden hier primär Fotos (wahlweise [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Datenschützer nicht schon alles über soziale Netzwerke geschrieben und den Teufel an die Wand gemalt. Nicht selten völlig zu recht. Manchmal aber auch nur mit bloßer Kritik &#8211; ohne Lösungsansätze zu liefern. Auffällig ist jedoch, dass der Instant-Messaging-Dienst Snapchat (noch) unter dem Radar zu schweben scheint. Statt Nachrichten werden hier primär Fotos (wahlweise mit lustigen Hundeohren) zur Kommunikation versendet, die sich nach einer bestimmten Zeit automatisch löschen (sollen). Ob sie sich wirklich löschen ist die erste bedenkliche Frage, aber ein Blick in die Datenschutzbestimmungen wirft weitere Probleme auf.</p>
<p>Höchste Zeit also, die Datenschutzbestimmungen von Snapchat in den Fokus zu rücken.<span id="more-1607"></span></p>
<h3><b>Ausgangslage &#8211; wer oder was ist Snapchat eigentlich?</b></h3>
<p>Vor dem kritischen Blick auf neue Funktionen und die <a href="https://www.snap.com/de-DE/privacy/privacy-policy/" target="_blank" rel="noopener">Datenschutzbedingungen</a>, ist die Dimension von Snapchat unter die Lupe zu nehmen. Nur so lässt sich das Problem verstehen.</p>
<p>Das in Los Angeles ansässige Unternehmen ermöglicht es, Fotos, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“, an andere Personen zu versenden. Dazu kommen ständig wechselnde Filter, die auf die Bilder projiziert werden &#8211; auf diese Weise kommen witzige Hasenohren, eine trendige Nerdbrille oder ein buntes Einhorn mit in die Bildkomposition oder maximal zehnsekündigen Video-Clips (wenn man dies wünscht).</p>
<p>Diese innovative Idee wollte Facebook gern einkaufen und bot dafür mehrfach Milliardenbeträge. Die Versuche eines möglichen Aufkaufs blieben allerdings erfolglos. Mittlerweile wird der Firmenwert von Snapchat auf einen unteren zweistelligen Milliardenbetrag geschätzt. Auch bedeutende (inter-)nationale Medien wie <i>Spiegel Online, Bild, CNN, Sky Sport </i>und <i>National Geographic</i> erkannten den Trend und sind mit eigenen Newsfeeds (in Form von Videos und Artikeln) innerhalb der App vertreten.</p>
<p>Hinsichtlich der konsumierten Video-Clips überholte der Instant-Messaging-Dienst Facebook: im April 2016 sahen ca. 100 Millionen aktive Nutzer täglich 10 Milliarden Video-Clips auf Snapchat. Mit dieser Aktivität liegt Snapchat weltweit vor Facebook &#8211; das soziale Netzwerk kam in dieser Zeit (nur) auf ca. 8 Milliarden tägliche Videoaufrufe.</p>
<p>Die kleine App mit dem Geist-Symbol ist von einigem Gewicht und inzwischen für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil von täglicher Kommunikation geworden. Höchste Zeit für einen Blick in die (erstaunlich verständlich verfassten) Datenschutzbestimmungen des Unternehmens.</p>
<h3><b>Snapchat merkt sich, wer die niedlichen Hasenohren-Bilder bekommt (und vieles mehr)</b></h3>
<p>Eines sollte klar sein: Die App lässt sich kostenlos herunterladen &#8211; aber sie ist nicht umsonst. Snapchat erstellt und speichert umfangreiche Profile der Nutzer. In diesem Profil wird beispielsweise vermerkt, wenn Screenshots von den Nachrichten angefertigt, zu welchen Zeiten Nachrichten an einen bestimmten Kontakt versendet oder mit welchem Kontakt die meisten Nachrichten ausgetauscht werden. Laut der Datenschutzbestimmung dürfen all diese Informationen aufgezeichnet, weitergegeben und ausgewertet werden.</p>
<h3><b>Nicht nur Kontakte werden an Snapchat weitergeleitet</b></h3>
<p>Bei der Installation erbittet sich Snapchat u.a. den Zugriff auf das gesamte Adressbuch, um alle gespeicherten Nummern mit der Snapchat-Datenbank abzugleichen &#8211; so können Kontakte schnell gefunden werden, die ebenfalls den Dienst nutzen. In den Datenschutzbestimmungen (5. Juli 2017) heißt es dazu explizit:</p>
<blockquote><p>“Da es bei Snapchat um deine Kommunikation mit Freunden geht, können wir – mit deiner Zustimmung – Daten aus deinem Telefonbuch erfassen.”</p></blockquote>
<p>Der kürzlich erschienene <a href="https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-urteil-abmahnungen/" target="_blank" rel="noopener">Artikel</a> zur Gefahr einer Abmahnung durch unautorisierte Datenweitergabe der Kontaktdaten bei WhatsApp, könnte auch für Snapchat gelten, da hier das gleiche Prinzip des Datenabgleichs zur Anwendung kommt.</p>
<h3><b>Nutzerdaten werden zu einem bedenklichen Marketingpaket </b></h3>
<p>Doch es geht nicht nur um Kontaktdaten &#8211; diese sind zwar für das Unternehmen wichtig, doch eine Verwertung dieser Daten bringt erst in Verbindung mit anderen Informationen bares Geld. Interessanter erscheint daher ein weiterer Abschnitt der Datenschutzbestimmungen:</p>
<blockquote><p>“Mit Cookies und anderen Technologien erfasste Daten: Wie die meisten Onlineservices und mobilen Anwendungen können wir mit Cookies und anderen Technologien, wie z. B. Webbeacons, Webspeicherung und einzigartigen Werbe-IDs, Daten über deine Aktivität, deinen Browser und dein Gerät erfassen. Wir behalten uns vor, diese Technologien auch dann für die Datenerfassung zu verwenden, wenn du Services nutzt, die von uns über einen Partner angeboten werden, wie z. B. Anzeigen und die gewerblichen Features.”</p></blockquote>
<p>Im Klartext steht diese Textpassage für eine umfängliche Aufzeichnung der Nutzung, um gezieltes Marketing betreiben zu können. Frei nach dem Motto. “Wer auf diese Weise die App Snapchat verwendet, dem gefällt auch…”.</p>
<h3><b>Snapchat kennt auch alle Details zu Ihrem Handy (und vieles mehr)</b></h3>
<p>Um das umfassende Benutzerprofil zu komplettieren werden natürlich auch noch Informationen zum mobilen Endgerät</p>
<blockquote><p>(“Wir erfassen gerätespezifische Daten wie z. B. das Modell, die Betriebssystemversion, die Werbe-ID, eindeutige Anwendungs-IDs, eindeutige Geräte-IDs, Browsertypen, Sprache, Drahtlosnetzwerk und Mobilfunknetzdaten (u. a. die Handynummer).”)</p></blockquote>
<p>und dazu zum Standort</p>
<blockquote><p>(“Wenn du unsere Services nutzt, erfassen wir möglicherweise Daten über deinen Standort. Mit deiner Zustimmung erfassen wir außerdem mithilfe von GPS, Drahtlosnetzwerken, Funkmasten, WLAN-Zugriffspunkten und anderen Sensoren wie Gyroskopen, Beschleunigungsmessern und Kompassen Daten über deinen genauen Standort.”)</p></blockquote>
<p>neben einigen anderen Datenerhebungen benutzt.</p>
<h3><b>Alle Daten landen in den USA &#8211; wo bleibt die Anwendung des deutschen Datenschutzrechts?</b></h3>
<p>Im Ergebnis entsteht durch die drolligen Bilder mit Ohren ein umfangreiches digitales Benutzerprofil. All dies geschieht mit dem Hinweis</p>
<blockquote><p>“Snapchatter gibt es auf der ganzen Welt. Beachte, dass deine Daten – unabhängig von deinem Wohnort oder dem Land, in dem du unsere Services nutzt – innerhalb der Snap Inc. Familie weitergegeben werden können. Das bedeutet, dass wir deine Daten in den USA und anderen Ländern außerhalb deines Heimatlandes erfassen, sie dorthin übermitteln, dort speichern und verarbeiten.”</p></blockquote>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Das Grundprinzip von Snapchat erscheint erst einmal positiv: Es werden Bilder (mit und ohne putzige Filter) und Nachrichten ausgetauscht, die sich selbst löschen. Der oftmals knappe Gerätespeicher wird dadurch auch gleich noch geschont. Doch die Datenschutzbestimmungen zeigen deutlich, welche Daten “nebenbei” erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Dieser Aspekt dürfte für die meisten Nutzer nicht im Bewusstsein verankert sein.</p>
<p>Ganz nebenbei bemerkt lassen sich im Internet auch eine Vielzahl von <a href="https://www.freeware.de/snapchat/tipp/snapchat-bilder-wiederherstellen-so-einfach-geht-s/" target="_blank" rel="noopener">Anleitungen</a> finden, wie sich von Snapchat vermeintlich gelöschte Inhalte wieder auffinden lassen.</p>
<p>Wer nicht auf die Benutzung verzichten möchte, der kann wenigstens an einigen Stellen die Datenerhebung und die damit verbundene Weitergabe einschränken; hierzu nachfolgend einige Screenshots.</p>
<p>Letztendlich machen Sie sich bitte bewusst, warum die App kostenlos angeboten wird: Sie bezahlen hier schlicht mit Ihren Daten. Überdenken Sie daher die Nutzung und schränken Sie zumindest dort, wo es Ihnen Snapchat ermöglicht, die Datenerhebung und -weitergabe ein.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/07/Screenshot_20170711-150537-576x1024-640x480.png" title="Screenshot_20170711-150537" alt="" /></div>
<p><i>Öffnen Sie die App, tippen Sie oben links auf Ihr Profilsymbol, anschließend auf das Symbol für die Einstellungen (oben rechts), scrollen Sie etwas nach unten zu “Mehr Möglichkeiten/ Präferenzen verwalten”, unter “Anzeigenpräferenzen” können Sie beispielsweise das sog. “Snap Zielgruppen-Marketing” ausschalten oder unter “Karten” die Weitergabe und Auswertung Ihrer Standortdaten abwählen. Weiterhin können Sie auf diese Weise auch die weitreichenden Berechtigungen der App einsehen (leider nicht direkt einschränken).</i></p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
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		<item>
		<title>Hamburgs Datenschutzbeauftragter empfiehlt Verzicht auf WhatsApp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2016 12:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[WhatsApp &#8211; Was konnte nicht schon alles über das Tochterunternehmen von Facebook gelesen (und geschrieben) werden. Erst hinkte der beliebte Messenger lange Zeit in puncto Verschlüsselung hinterher. In diesem Jahr lenkte das Unternehmen ein und ließ sich für die Implementierung einer sog. „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ feiern, während andere Kurznachrichtendienste ein solches Verschlüsselungsverfahren längst einsetzten, um die persönliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>WhatsApp &#8211; Was konnte nicht schon alles über das Tochterunternehmen von Facebook gelesen (und geschrieben) werden. Erst hinkte der beliebte Messenger lange Zeit in puncto Verschlüsselung hinterher. In diesem Jahr lenkte das Unternehmen ein und ließ sich für die Implementierung einer sog. <a href="https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-pgp/" target="_blank">„Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“</a> feiern, während andere Kurznachrichtendienste ein solches Verschlüsselungsverfahren längst einsetzten, um die persönliche Kommunikation vor unberechtigten Dritten zu schützen.</p>
<p>Nun steht WhatsApp erneut in der Kritik, nachdem der Konzern ankündigte, künftig die Telefonnummer an Facebook weiterzugeben.<span id="more-1274"></span></p>
<h5><b>Austausch von persönlichen Daten zwischen WhatsApp und Facebook</b></h5>
<p>Facebook unterhält seinen Deutschlandsitz in der Hansestadt Hamburg. Der dortige Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar, in dessen Zuständigkeit Facebook und damit auch WhatsApp fällt, findet gegenüber dem Hamburger Abendblatt klare Worte zur aktuellen Auseinandersetzung mit Facebook/WhatsApp: &#8222;Alle Nutzer von WhatsApp sollten ernsthaft prüfen, künftig eher eine der vielen alternativen Messenger-Dienste von Anbietern zu nutzen, die einen datenschutzfreundlicheren Umgang mit Informationen ihrer Kunden praktizieren.“</p>
<p>Dazu muss man wissen, dass sich Facebook weigert, eine Verwaltungsanordnung Caspars umzusetzen, in der dieser die Übernahme der WhatsApp-Daten durch Facebook untersagte. Facebook legte bereits Widerspruch ein und zog vor Gericht, um die Anordnung nicht umsetzen zu müssen.</p>
<p>Noch vor vor zwei Jahren, als das soziale Netzwerk WhatsApp aufkaufte, versicherte Facebook, die WhatsApp-Daten nicht zu übernehmen. Durch eine Änderung der Nutzungsbedingungen erzwingt WhatsApp aber nun doch die Zustimmung zur Datenübermittlung an das Unternehmen. Wer nicht zustimmt, kann WhatsApp nicht mehr benutzen. Der Messenger-Dienst übermittelt das gesamte WhatsApp-Adressbuch an seinen Mutterkonzern, unabhängig davon, ob die Kontakte selbst bei Facebook angemeldet sind oder nicht.</p>
<h5><b>WhatsApp zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik</b></h5>
<p>Dem Hamburger Abendblatt sagte Caspar: “Aus Sicht der Nutzer von WhatsApp ist die Nachricht, dass Facebook und WhatsApp trotz weltweiter Kritik und der Einleitung von Verfahren durch Daten- und Verbraucherschützer an den Plänen zum Massendatenabgleich festhalten, keine gute Entwicklung.“</p>
<p>Neben dieser noch recht allgemeinen Zusammenfassung, analysiert der Datenschutzbeauftragte das Problem im Weiteren folgendermaßen: “Zwar hat Facebook mitgeteilt, bislang noch keine Daten von WhatsApp-Nutzerinnen und -Nutzern mit einer +49 Vorwahl im Rahmen des aktuell geplanten Datenabgleichs erhoben zu haben. Daraus lassen sich allerdings keine Rückschlüsse auf das weitere Vorgehen ziehen. Denn zeitgleich betont das Unternehmen, dass der Datentausch auf gängigen Industriestandards beruhe und die Zulässigkeit sich nach dem irischen Recht richte.“ (Irisches Recht findet Anwendung, da sich der Hauptsitz des sozialen Netzwerks in Irland befindet.)</p>
<h5><b>Doch was kann dagegen getan werden?</b></h5>
<p>Hier sei auf den letzten <a href="https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-datenschutzbestimmung/" target="_blank">Artikel zu WhatsApp</a> verweisen &#8211; eine Anleitung, um der neuen Datenschutzbestimmung nicht zuzustimmen. Allerdings kann dies Folgen haben: Einige WhatsApp-Benutzer berichten, nun nach der Ablehnung der Datenschutzbestimmung WhatsApp nicht mehr nutzen zu können.  Auch hierzu positioniert sich der Datenschützer aus Hamburg: &#8222;Die rigide Durchsetzung der eigenen Datennutzungsvorstellungen unter Außerachtlassung deutscher Datenschutzvorgaben gegenüber deutschen Nutzerinnen und Nutzern ist uns bereits von den Kontensperrungen bei der legitimen Verwendung pseudonymer Nutzerprofile bekannt“. (So ist es bislang gängige Praxis bei Facebook.)</p>
<h5><b>Was hilft? Alternativen müssen her!</b></h5>
<p>Wer seine persönlichen Daten und die Telefonnummern seiner Kontakte schützen will und sie nicht an Facebook übertragen möchte, dem bleibt wohl nur der Umstieg auf Alternativen.</p>
<p>Edward Snowden, der sich mit Überwachungsmethoden auskennen dürfte, empfiehlt das alternative Nachrichtentool <a href="https://whispersystems.org" target="_blank"><i>Signal</i></a>. Daneben werden aber auch immer wieder Apps wie  <a href="https://threema.ch/de" target="_blank"><i>Threema</i></a>, <a href="https://wire.com/unsupported/" target="_blank"><i>Wire</i></a>  oder <a href="https://telegram.org" target="_blank"><i>Telegram</i></a> genannt. Mehr als 31 Mio. Menschen in Deutschland nutzen WhatsApp, von diesen Nutzerzahlen können die genannten Alternativen bislang nur träumen. Natürlich nützt die beste Messengeralternative nichts, wenn Ihre Kontakte den Dienst nicht installiert haben und stattdessen noch auf WhatsApp setzen.</p>
<p>Doch seien Sie doch der Erste, der eine der oben genannten Apps in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis einführt und damit ein Zeichen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten setzt!</p>
<p>Ich bin auf Ihre Erfahrungen gespannt. Welche Messenger benutzen Sie statt WhatsApp? Kommentieren Sie gern diesen Beitrag.</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<tr>
<th>Like!</th>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Datenschutzbestimmungen bei WhatsApp. So widersprechen Sie dem Zugriff auf Ihre Daten.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-datenschutzbestimmung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2016 14:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer in den letzten Tagen den beliebten Chatmessengerdienst &#8222;WhatsApp&#8220; nutzte, wurde mal wieder aufgefordert, neuen Datenschutzbestimmungen zuzustimmen. Änderungen an den Datenschutzbestimmungen werden immer dann nötig, wenn die technischen Prozesse der Datenverarbeitung verändert oder an neue Gegebenheiten angepasst werden. Grundsätzlich also ein normaler Vorgang. Doch Vorsicht; diesmal haben es die Änderungen in sich. Was sie jetzt tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in den letzten Tagen den beliebten Chatmessengerdienst &#8222;WhatsApp&#8220; nutzte, wurde mal wieder aufgefordert, neuen Datenschutzbestimmungen zuzustimmen. Änderungen an den Datenschutzbestimmungen werden immer dann nötig, wenn die technischen Prozesse der Datenverarbeitung verändert oder an neue Gegebenheiten angepasst werden. Grundsätzlich also ein normaler Vorgang.</p>
<p>Doch Vorsicht; diesmal haben es die Änderungen in sich. Was sie jetzt tun müssen, um sich gegen lästige Zugriffe durch die Werbeindustrie zu schützen, lesen Sie in diesem Beitrag.<span id="more-1178"></span></p>
<h4>Was genau ist eigentlich das Problem?</h4>
<p>Mit der Änderung der Datenschutzbestimmungen, versucht Facebook nunmehr Ihre Zustimmung zu erhalten, auf Ihre Account-Daten zugreifen zu können, um Ihre &#8222;Erlebnisse mit Werbung und Produkten auf Facebook zu verbessern&#8220;. An vielen Stellen anderer Datenschutzerklärungen finden sich sinngemäß Formulierung wie: &#8222;&#8230; um die Werbung besser auf Ihre Interessen abzustimmen.&#8220; Was auf den ersten Blick gar nicht so schlimm erscheint, lässt sich in klare Worte übersetzen: &#8222;&#8230; um Ihnen Geld für Produkte aus der Tasche zu ziehen, die Sie nicht gekauft hätten, weil sie von deren Existenz nichts gewusst hätten, und Sie eigentlich in Ihrem bisherigen Leben auch ganz gut ohne diese Produkte ausgekommen sind.&#8220;</p>
<h4>Wie sollten Sie mit der neuen Datenschutzbestimmung von WhatsApp umgehen?</h4>
<p>Sollten Sie also auf diese Aufforderung stoßen, Ihre Zustimmung hierfür zuerteilen, so tun Sie Gutes daran, den Schalter von <span style="color: #339966;">&#8222;grün&#8220;</span> auf <span style="color: #808080;">&#8222;grau&#8220;</span> zu stellen. Und zwar am Besten, <span style="text-decoration: underline;"><strong>bevor</strong></span> Sie ein weiteres Mal WhatsApp nutzen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1183 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-2-169x300.jpg" alt="Neue DSB 2" width="169" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-2-169x300.jpg 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-2-577x1024.jpg 577w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-2.jpg 640w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /> <img decoding="async" class="wp-image-1184 size-medium alignnone" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-3-169x300.jpg" alt="Neue DSB 3" width="169" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-3-169x300.jpg 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-3-577x1024.jpg 577w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Neue-DSB-3.jpg 640w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></p>
<p>Selbstverständlich lässt sich auch in den Einstellungen die Zustimmung auch immer wieder widerrufen. Doch dieser Widerruf gilt eben nur für die Zukunft. Haben Sie einmal die Zustimmung für den Zugriff auf Ihre Account-Daten erlaubt, wird Facebook diese für sich abgreifen und übertragen. Dann ist die Sache erledigt. Von einem zukünftigen Verbot seitens Facebook auf Ihre Account-Daten, wird den Konzern wenig interessieren; denn es hat ja Ihre Account-Daten bereits.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Deshalb stets &#8211; und das gilt eben auch für allen anderen Diensten im Internet &#8211; die Dienste WhatsApp und Facebook mit gesundem Menschenverstand und einer gewissen Vorsicht benutzen und Änderungen hinsichtlich des Datenschutzes ernst nehmen!</p>
<p>Schließlich geht es um Ihre persönlichen Daten und letztlich damit auch um Ihre Freiheit.</p>
<p>Haben Sie möglicherweise dem Zugriff (ausversehen) zugestimmt?</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?</p>
<p>Und so widerrufen Sie Ihre Zustimmung:</p>
<p>Gehen Sie zu &#8222;<strong>Einstellungen</strong>&#8220; und anschließend zu Ihrem &#8222;<strong>Account</strong>&#8220; &#8211; nun legen Sie den <span style="color: #339966;">grünen</span> Schalter auf <span style="color: #808080;">grau</span> um!</p>
<p>Fertig.</p>
<p><a href="https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-datenschutzbestimmung/img_7803/" rel="attachment wp-att-1202"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1202 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_7803-169x300.jpg" alt="IMG_7803" width="169" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_7803-169x300.jpg 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_7803.jpg 577w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a>        <a href="https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-datenschutzbestimmung/img_7804/" rel="attachment wp-att-1203"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1203 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_7804-169x300.jpg" alt="IMG_7804" width="169" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_7804-169x300.jpg 169w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_7804.jpg 577w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></a></p>
<p>__</p>
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