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	<title>Datenschutzerklärung &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		<title>Google will ein „ich stimme zu“ seiner Nutzer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 19:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie wollen im Internet „nur kurz was suchen“? Und werden dabei „plötzlich“ von Google dazu aufgefordert, in irgendwas einzuwilligen? Oder Sie sind für Google ein neuer Nutzer, Google kennt Sie noch nicht bzw. Sie haben Google in der Vergangenheit bisher keine Einwilligung erteilt? Wie Sie sich in einer solchen Situation am besten verhalten, die Antwort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wollen im Internet „nur kurz was suchen“? Und werden dabei „plötzlich“ von Google dazu aufgefordert, in irgendwas einzuwilligen? Oder Sie sind für Google ein neuer Nutzer, Google kennt Sie noch nicht bzw. Sie haben Google in der Vergangenheit bisher keine Einwilligung erteilt? Wie Sie sich in einer solchen Situation am besten verhalten, die Antwort lesen Sie hier.<span id="more-1793"></span></p>
<h3>Ausgangspunkt</h3>
<p>Google ist als Internet-Suchmaschine mit einem Marktanteil von über 90% unangefochten von den Mitbewerbern wie beispielsweise Bing oder Yahoo. Allein in Deutschland bearbeitet Google <a href="https://orange-services.de/artikel/newskategorie/wie-viele-suchanfragen-beantwortet-google" target="_blank" rel="noopener">rund 140 Millionen Suchanfragen pro Tag</a>.</p>
<p>Nun fordert Google eine Zustimmung in seine Datenverarbeitungsprozesse mittels sog. Gatekeeper. „Gatekeeper&#8220; deshalb, weil ohne diese Zustimmung die Nutzung aller Google-Dienste schlicht nicht mehr möglich ist &#8211; d.h. selbst eine simple Suchanfrage ist ohne die Zustimmung nicht mehr durchzuführen. Die Such- bzw. Ergebnisseite wird gar nicht erst angezeigt.<br />
Google biete lediglich die Option „Weiter“ an oder alternativ das entsprechende Browserfenster schließen.</p>
<h3>Warum will Google überhaupt unsere Zustimmung?</h3>
<p>Vordergründig klärt Google auf, dass es „nicht um von uns vorgenommenen Änderungen“ geht, sondern man „sich mit den wichtigsten Punkten vertraut machen“ soll.<br />
Mit einem Klick auf „Weiter“ wird der Internetkonzern etwas genauer.</p>
<p>Nun erfährt der Nutzer, welche Nutzungsdaten Google verarbeitet: IP-Adressen, Cookie-Daten (auch die von Fremdanbietern?), Standortinformationen, Videos, die man sich anschaut und vieles mehr…</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1794 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.39.32.png" alt="" width="449" height="450" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.39.32.png 714w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.39.32-150x150.png 150w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.39.32-300x300.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.39.32-50x50.png 50w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></p>
<p><strong>Doch das ist jedoch längst noch nicht alles.</strong></p>
<p>Im zweiten Punkt gibt es die Möglichkeit, auf „weitere Erläuterungen“ zu klicken. So gelangen Sie auf eine ausführliche Datenschutzerklärung von Google, die weitere Datenverarbeitungsprozesse beschreibt. Oder etwas klarer formuliert: Über diesen Link sehen Sie erst, was Google sonst noch so mit Ihren Daten macht. Im Ergebnis etwas versteckt, aber doch sehr transparent. Nun müssen Sie als Google-Nutzer bereit sein, die lange Datenschutzerklärung auch zu lesen.</p>
<p>Derjenige, der sich das antut, findet übrigens einen sehr interessanten Hinweis, der die Änderungen von Datenschutzerklärung von Google betrifft. Danach „werden [Google] Ihre Rechte … nicht ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung einschränken“.</p>
<p>Jetzt wissen Sie, warum sie einwilligen sollen und worum es eigentlich geht.</p>
<p><strong>Es gibt aber noch einen weiteren Grund:</strong><br />
Google analysiert und verarbeitet Ihre persönlichen Daten, ohne dass dafür eine gesetzliche Erlaubnisnorm besteht. Um dennoch Ihre Daten analysieren und verarbeiten zu dürfen, fragt Google nach Ihrer Einwilligung. Ohne diese Einwilligung von Ihnen, wäre eine Analyse und eine sonstige Verarbeitung Ihrer Daten schlicht rechtswidrig.</p>
<p><strong>Vorsicht:</strong> Der Text in dem Fenster „Hinweise zum Datenschutz bei Google“ oberhalb der im vertrauensvollen blau gehaltenen „Ich stimmte zu“-Button ist geschnitten: Weiterer Text wird erst sichtbar, wenn man den Text scrollt. Dort finden sich weitere Hinweise darüber, welche Daten Google von Ihnen eigentlich konkret nutzt und auf welche Weise dies passiert.</p>
<p>Ich möchte nicht wissen, wieviele Nutzer auf „Ich stimme zu“ klicken, ohne noch nicht mal bis zum Ende scrollten.</p>
<p>Es ist schon erstaunlich, wie man ein „Achtung: Ich erhebe bei der Nutzung meiner Produkte unglaublich viele Daten von Ihnen, die ich so analysiere, verarbeite und neu zusammenstelle, dass mir insbesondere die Werbewirtschaft für diese Aufarbeitung Milliarden Dollar bezahlt. Es gibt zwar kein Gesetz, dass mir diese Vorgehensweise so erlaubt, aber das brauche ich nicht, weil ich ja Ihre Zustimmung erhalten habe.“ so freundlich und harmlos formulieren kann, wie es durch Google geschehen ist.</p>
<p>Frage: Warum geht Google in dieser Art und Weise vor? Antwort: Das ist das Geschäftskonzept von Google. Es ist gerade nicht so, dass Ihnen die Dienste &#8211; einschließlich der eigentlichen Suche &#8211; kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Diese Dienste werden Ihnen eben ausschließlich gegen Preisgabe Ihrer Daten und gegen Ihre Einwilligung zu Datenverarbeitungsprozessen zur Verfügung gestellt, die es Google dann erlaubt, das Endprodukt seiner Analysen über Sie teuer an Dritte zu verkaufen.</p>
<p>Habe ich denn wirklich keine andere Option, als den Nutzungsbedingungen von Google „blind“ zuzustimmen?</p>
<p>Auch wenn es vielleicht zunächst auf dem ersten Blick keine wirklichen Optionen ersichtlich sind, so gibt es sie. Und man tut Gutes daran, sie auch zu nutzen. Im Folgenden sind hier drei Sofortmaßnahmen beschrieben, die jeder für sich umsetzen sollte.</p>
<h4><strong>1. Suchen Sie bei Google ohne angemeldet zu sein</strong></h4>
<p>Um einfache Googledienste, wie die Suche selbst nutzen zu können, brauchen Sie nicht bei Google angemeldet zu sein.</p>
<p>Sie fragen sich jetzt, wo das Problem sei, da Sie sich ja nicht bewusst vor einer klassischen Internetsuche irgendwo anmelden. Aber genau da ist das Problem: Die meisten von uns besitzen ein Konto bei Google. Haben Sie z. B. eine Gmail-Adresse und damit haben Sie auch einen-Google-Account. Jetzt ist es so, dass Sie mit Ihrem Rechner standardmäßig immer bei Google eingeloggt sind. Ob Sie bei Google eingeloggt sind oder nicht, können Sie auf der Suchseite von Google ganz leicht erkennen, indem Sie oben rechts auf die Seite schauen. Erscheint dort ein „Anmelde“-Button, sind Sie nicht angemeldet. Andernfalls schon.</p>
<p>Suchen Sie im angemeldeten Modus, hat Google nunmehr die Möglichkeit, Ihre Suchanfrage mit den übrigen Daten Ihres Kontos zu verbinden und entsprechende Analysen über Sie durchzuführen. Für Sie heißt das, dass Sie bei der nächsten Google-Suche darauf achten sollten, ob Sie „zufällig“ angemeldet sind. Wenn ja, so melden Sie sich vor Ihrer Internetrecherche von Ihrem Konto ab. Nur so kann verhindert werden, dass Ihre Daten, die Sie für die Suche von sich preisgeben, mit weiteren Daten von Ihnen in Verbindung gebracht werden.</p>
<p>Sollten Sie Google im Wesentlichen nur dafür nutzen, Internetrecherche zu betreiben, und Sie ansonsten kein Smartphone oder Tablet mit Android-Betriebssystem besitzen, ist generell zu überlegen, wofür Sie eigentlich ein Google -Konto benötigen.</p>
<h4>2. Nutzen Sie Startpage für Ihre Google-Suche (<a href="http://www.startpage.com" target="_blank" rel="noopener">www.startpage.com</a>)</h4>
<p>Startpage ist ein sog. „Frontend“, also eine Oberfläche, welche sich über die eigentliche Google-Oberfläche legt. Dies erkennen Sie durch den Schriftzug „enhanced by Google“. Durch diese Methoden können Sie die Suchfunktion nutzen, ohne Ihre Identität an Google zu übermitteln. Sie erreichen die „Startpage“ über www.startpage.com. Sie können dieses Tool auch gleich so in Ihren Browser einbinden, sodass Sie zukünftig ausschließlich über Startpage suchen. Eine toller Kompromiss, ohne auf den zugegebenermaßen genialen Suchalgorithmus von Google verzichten zu müssen.<br />
Lesen Sie hierzu auch einen <a href="https://www.power-datenschutz.de/google-alternative/)" target="_blank" rel="noopener">anderen Artikel</a> zu Google-Alternativen.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-1795 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.41.18.png" alt="" width="744" height="248" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.41.18.png 744w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.41.18-300x100.png 300w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /></p>
<h4>3. Optionen nutzen, die Google von sich aus anbietet</h4>
<p>An weniger prominenter Stelle findet sich die Möglichkeit, auf „Weitere Optionen“ zu klicken.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-1796 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.44.png" alt="" width="575" height="176" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.44.png 575w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.44-300x92.png 300w" sizes="(max-width: 575px) 100vw, 575px" /></p>
<p>Wenn Sie hierauf klicken, kommen Sie auf eine Seite, auf der man für die verschiedenen Dienste Einstellungen vornehmen kann, wie z. B.</p>
<p>* Einstellungen für Werbung<br />
Youtube anpassen u.s.w.</p>
<p><strong>Dringende Empfehlung:</strong> Nehmen Sie die Möglichkeit wahr und schränken Sie, bevor Sie den Nutzungsbestimmungen von Google zustimmen, die Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten weitestgehend ein.<br />
Weiterhin:</p>
<p>a. Die <strong>Suche anpassen</strong>: Regler auf AUS</p>
<p>b. Einstellungen für Werbung: <strong>Personalisierte Werbung</strong>: Regler auf AUS. Anschließend im PopUp-Fenster auf „Deaktivieren“ klicken.<br />
Ebenso bei „Personalisierte Werbung im Web“ auf den Button „Deaktivieren“ klicken.<br />
Hierbei öffnet sich Sie ein weiteres Pop-Up-Fenster mit der Option: „Weitere Werbung deaktivieren“. Davon sollten Sie ebenfalls Gebrauch machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1797 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.51.png" alt="" width="754" height="154" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.51.png 754w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.51-300x61.png 300w" sizes="auto, (max-width: 754px) 100vw, 754px" /></p>
<p>Schlussendlich sollte Ihr Ergebnis in etwa so aussehen:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1798 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.57.png" alt="" width="475" height="373" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.57.png 475w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.42.57-300x236.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /></p>
<p>Sie kommen übrigens auch direkt auf die Seite, in dem Sie <a href="http://www.youronlinechoices.com/de/praferenzmanagement/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> klicken.</p>
<p>c. <strong>Youtube</strong></p>
<p>Nach Vorliebe können diese Regler ausgeschaltet oder so belassen werden.<br />
Wichtig ist, dass die Verarbeitung der persönlichen Daten für die Anzeige treffender Werbung deaktiviert ist. Das erledigten wir allerdings bereits durch den Schritt oben.</p>
<p>d. Bei „<strong>browserbezogene Einstellungen</strong>“</p>
<p>Hier empfehle ich Ihnen, dass Sie &#8211; unabhängig von Google &#8211; das Plugin „ghostery“ herunterladen,  installieren und anschließend stets benutzen.</p>
<h3>Überprüfen Sie Ihre aktuelle Einstellung bei Google</h3>
<p>Ferner haben Sie nach geltendem Recht die Möglichkeit, Ihre Einwilligung jederzeit auch für die Zukunft zu <em>widerrufen</em>.</p>
<p>a. Soweit Sie ein Konto bei Google haben, gehen Sie bitte auf die Startseite und melden Sie sich rechts oben bei „Anmelden“ an, soweit Sie standardmäßig noch nicht angemeldet sind.</p>
<p>b. Jetzt klicken Sie auf „mein Konto“. Dort sehen Sie ein Fenster: „Persönliche Daten &amp; Privatsphäre“. In diesem Fenster wird Ihnen der „Privatspärencheck“ angeboten. Drücken Sie dort auf „Jetzt starten“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1799" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.45.15.png" alt="" width="450" height="492" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.45.15.png 581w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.45.15-274x300.png 274w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Was erwartet Sie hinter diesem Link? Insbesondere Folgendes:</strong></p>
<ul>
<li>Sie können Ihren Google-Suchverlauf der letzten Jahre zurückverfolgen.</li>
<li>Sie bekommen Ihren YouTube &#8211; Wiedergabeverlauf angezeigt.</li>
<li>Sie bekommen ebenso Ihren YouTube Suchverlauf angezeigt.</li>
<li>Sie bekommen die Daten angezeigt, die Google für Werbung verwendet.</li>
</ul>
<p>Nehmen Sie sich die Zeit, die einzelnen Punkte durchzugehen, die Ihnen angeboten werden. Einerseits stehen die Einstellungen im Abhängigkeit zueinander. Andererseits sind sie auch verschachtelt, sodass sie nicht ganz offensichtlich zu finden sind.</p>
<p>Vieles können Sie löschen. Doch beachten Sie: <em>„Löschen“</em> im Internet heißt im Zweifel nur: „Für den Nutzer nicht sichtbar machen“. Bleiben Sie stets kritisch: „Aus deinem Google-Konto gelöscht“ wird dem Nutzer durch Google wie folgt erklärt:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1800 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.46.10.png" alt="" width="405" height="498" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.46.10.png 405w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/11/Bildschirmfoto-2017-11-20-um-20.46.10-244x300.png 244w" sizes="auto, (max-width: 405px) 100vw, 405px" /></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mit diesen Einstellungen können Sie zwar nicht gänzlich der personalisierten Auswertung der eigenen Daten durch Google entgegen wirken, aber Sie nutzen zumindest die (wenigen) Optionen, die Ihnen Google gewährt.</p>
<p>Bitte schreiben Sie mir in den Kommentaren, ob Sie von diesen Optionsmöglichkeiten Gebrauch gemacht haben und wenn nein, warum?<br />
Ich freue mich auf Ihr Feedback!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1793" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+37</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-2</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">39 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">39 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>94.9%</td>
<td>5.1%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Der Zahlungsdienst „Paydirekt“ im Vergleich zu Paypal, Sofortüberweisung &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 22:34:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Digitale Shoppingcenter gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur namhafte Unternahmen wie Amazon, eBay oder Zalando buhlen um Käufer &#8211; auch immer mehr Startups bieten ihre Waren und Dienstleistungen online an. Neben allgemeinen Problemen wie einem rechtssicheren Impressum oder einer konkreten Datenschutzerklärung, bereiten vor allem die Zahlungsdienste wiederkehrende Probleme. Ausländische Drittanbieter wie PayPal und Sofortüberweisung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Shoppingcenter gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur namhafte Unternahmen wie Amazon, eBay oder Zalando buhlen um Käufer &#8211; auch immer mehr Startups bieten ihre Waren und Dienstleistungen online an. Neben allgemeinen Problemen wie einem rechtssicheren Impressum oder einer konkreten Datenschutzerklärung, bereiten vor allem die Zahlungsdienste wiederkehrende Probleme. Ausländische Drittanbieter wie PayPal und Sofortüberweisung prägen den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Internet. Ein neuer Zahlungsdienst kann vieles, was an seinen Mitbewerbern völlig zu recht kritisiert wird, besser: Paydirekt.<span id="more-1393"></span></p>
<h3><strong>Ausgangssituation</strong></h3>
<p>Dem <a href="https://www.bevh.org/" target="_blank">Bundesverband Versandhandel (bevh)</a> zufolge nutzten Ende vergangenen Jahres 43 Prozent der Deutschen bei Käufen im Internet PayPal, Sofortüberweisung oder Giropay. Ein Jahr zuvor waren es noch 39 Prozent. Am beliebtesten ist allerdings &#8222;per Rechnung&#8220; zu bezahlen &#8211; diese Variante wählten 30 Prozent der Kunden. Der Markt, von dem Paydirekt etwas abbekommen möchte, ist also bereits schon gut umworben. Dies wird auf vielen Internetseiten von Onlinehändlern deutlich, die mit den Symbolen der Zahlungsmöglichkeiten überzeugen wollen. Die Schriftzüge von Visa, Mastercard &amp; Co erschlagen den Kunden fast. In diesem hart umkämpften Feld versucht nun schon seit einiger Zeit Paydirekt Fuß zu fassen.</p>
<h3>Was steht hinter dem Namen &#8222;Paydirekt&#8220; und wie funktioniert der Zahlungsdienst</h3>
<p>Paydirekt ist ein Online-Bezahlverfahren deutscher Banken und Sparkassen. Es wird von der <i>Paydirekt GmbH </i>betrieben und wurde 2014 gegründet.</p>
<p>Um sich für Paydirekt erstmals <a href="https://www.paydirekt.de/account/#/login?registration" target="_blank">registrieren</a> zu können, benötigen die Kunden ein Girokonto bei einer teilnehmenden Bank oder Sparkasse sowie einen Onlinebanking-Zugang. Durch diese Voraussetzungen wird der Benutzerkreis möglicherweise eingeschränkt. Nicht jeder wird wohl ein Konto bei einer Bank besitzen, die Paydirekt anbietet und/oder das erforderliche Onlinebanking benutzen.</p>
<p>Die Registrierung selbst erfolgt im Onlinebanking-Bereich des Nutzers durch Festlegung von Nutzernamen und einem sicheren Passwort. Anschließend kann Paydirekt als Bezahlverfahren verwendet werden. Vor Abschluss eines Kaufs müssen Nutzername und Passwort eingegeben werden. Schlussendlich wird die Bezahlung mittels TAN-Abfrage überprüft.</p>
<p>Im Unterschied zu anderen Bezahldiensten ist Paydirekt kein Drittanbieter, sondern eine Zusatzfunktion des Girokontos. Die Zahlung wird direkt über das Girokonto des Käufers abgewickelt und an das Konto des Händlers gesendet. Diese positive Tatsache war bereits ursächlich für die Namensgebung des Zahlungsdienstes.</p>
<p>Die Konto-Informationen werden dabei weder an den Händler noch an einen Drittanbieter weitergegeben. Dadurch grenzt sich die Zahlungsvariante deutlich von ihrer im Ausland ansässigen Konkurrenz ab und vermindert damit die Datenübergabe von hochsensiblen Bankinformationen.</p>
<p>Bei der Zahlungsabwicklung erhebt Paydirekt jedoch Transaktionsdaten, die über den Umfang einer normalen Überweisung hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise die angegebene Lieferadresse und möglicherweise die einzelnen Positionen eines Warenkorbs (sofern der Shopbetreiber diese an Paydirekt übermittelt).</p>
<p>Da das System in Deutschland betrieben wird, gelten der deutsche Datenschutz und das deutsche Bankgeheimnis. Alle Zahlungen werden auf dem Kontoauszug, im Onlinebanking und der Paydirekt-App angezeigt. Bei entsprechender Kontodeckung erhält der Händler nach der Eingabe eine sofortige Bestätigung der Zahlung und kann die Ware verschicken. Dies sorgt im Ergebnis für Rechtssicherheit, Transparenz und Kundenfreundlichkeit.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Paydirekt hebt sich in puncto Datenschutz von der Konzeption und Umsetzung deutlich positiv von den ausländischen Mitbewerbern ab. Das Problem hier liegt in einem anderen Bereich &#8211; in der Bekanntheit und Akzeptanz. Nach eigenen Angaben nehmen (Stand Februar 2017) über 620 Akzeptanzstellen teil. Darunter zählen mittlerweile zwar auch große Namen wie die Metro-Unternehmen Media Markt und Saturn sowie Deichmann und dm. Trotzdem verläuft die Entwicklung eher schleppend. Das mag an der teilweise stiefmütterlichen Werbung allein auf Seiten der Banken liegen. An der Grundkonzeption liegt es jedenfalls nicht. Es ist ein begrüßenswerter Ansatz, dass bei einem Onlinekauf nur zwei Parteien beteiligt werden: die Bank des Kunden auf der einen und der Händler mit seinem Kreditinstitut auf der anderen Seite. Verschwiegen darf allerdings nicht werden, dass natürlich die gleich allgemeinen Risiken bestehen, die auch sonst beim Onlinebanking auftreten können.</p>
<p>Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass auch weitere Händler Paydirekt ihren Kunden als einen Schritt zu mehr Sicherheit im digitalen Zahlungsverkehr anbieten und sich damit qualitativ von anderen Onlineshops abgrenzen.</p>
<p>Lesen Sie auch meine Artikel zu</p>
<p>(1) <a href="https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/" target="_blank">Sofortüberweisung</a> und</p>
<p>(2) <a href="https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/">PayPal</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bietet Ihre Bank Paydirekt an und haben Sie sich schon registriert?</p>
<p>Ich bin auf Ihre Erfahrungen gespannt. Schreiben Sie einfach in die Kommentare.</p>
<p>__</p>
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<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
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<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>96.4%</td>
<td>3.6%</td>
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</tbody>
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</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Die neue Welt der „Internet der Dinge“ braucht verständliche Datenschutzerklärungen. Auf der IFA zeigt sich auch der Datenschutz recht innovativ.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/datenschutz-auf-der-ifa-2016/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/datenschutz-auf-der-ifa-2016/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 16:46:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Ausstellungshalle der Deutschen Telekom AG ist der Bereich „Datenschutz&#8220; mit einem eigenen Stand vertreten. Auch die Telekom hat offensichtlich gemerkt, wie wichtig der Datenschutz für das Kundenvertrauen und damit auch für die Kundenbindung ist. Doch auch für die Erschaffung neuer Geschäftsfelder ist der Datenschutz wichtiger denn je. Wie man dem vermeintlich trockenen Thema [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>In der Ausstellungshalle der Deutschen Telekom AG ist der Bereich „Datenschutz&#8220; mit einem eigenen Stand vertreten. Auch die Telekom hat offensichtlich gemerkt, wie wichtig der Datenschutz für das Kundenvertrauen und damit auch für die Kundenbindung ist.</div>
<div>Doch auch für die Erschaffung neuer Geschäftsfelder ist der Datenschutz wichtiger denn je.</div>
<p><span id="more-1242"></span></br></p>
<h4>Wie man dem vermeintlich trockenen Thema „Datenschutz“ kreativ und damit ungewöhnlich innovativ begegnen kann, zeigt eindrucksvoll die Telekom auf ihrem Stand</h4>
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<div>Mit „Wir schaffen Vertrauensräume“ setzt sich das Unternehmen ein Anspruch, der nur logisch und konsequent für eine Geschäftsgrundlage des 21. Jahrhundert ist. In einer digitalen Welt, die das klassische <em>Face-to-Face-Geschäft</em> ablöst, bedarf es Vertrauensräume für die Daten, die man miteinander austauscht, um möglichst reibungslos sein Business machen zu können.</div>
<div></div>
<div>Um das Vertrauen zu stärken und weiter aufzubauen, hat der Telekomriese mehrere Maßnahmen umgesetzt, wo ich hier nur einige erwähnen möchte:</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<h4><b>Das neue Datenschutzportal der Telekom</b></h4>
<div>Es ist zwar noch nicht live, doch viele Elemente des neuen Portals sind auch jetzt schon auf der Webseite der Telekom abrufbar.</div>
<div>So greift das Unternehmen nicht nur Schlagwörter, wie „Transparenz“ auf, sondern führt konkret aus, was es darunter versteht und wie es diesen Anspruch selbst umsetzt.</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<h4><b>Datenschutz auf einer Seite</b></h4>
<div>Eine nicht nur von mir, sondern auch ausdrücklich vom <a href="http://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/09022016_Onepager.html;jsessionid=A264820B7FB33F168F8C25677EDCADE8.1_cid297" target="_blank">Bundesjustizministerium der Justiz und für Verbraucherschutz</a> begrüßte Innovation ist die, die Datenschutzerklärung, die üblicherweise auf zig Seiten, eng bedrucktem Fließtext in 6Pkt.-Schrift-Größe und bestem Juristendeutsch dem Betroffenen zur Kenntnis gereicht wird, in eine Sprache zu „übersetzen“, die auch der Nutzer leicht verstehen kann und maximal den Umfang von einer Seite hat.</div>
<div>Die Vision der Datenschutzerklärung als „One-Pager“: Die Telekom zeigte auf der IFA, wie so etwas aussehen könnte.</div>
<div></div>
<p></br></p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1245 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-1024x683.jpg" alt="One Pager der Telekom" width="600" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-1024x683.jpg 1024w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-300x200.jpg 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<div>Der nächste logische Schritt wäre für mich die Weiterentwicklung von standardisierten Datenschutzregelungen in eine für alle leicht verständliche Symbolsprache. Wie könnte so was aussehen? So könnte z.B. eine kleine US-Flagge auf die Verarbeitung und damit auch auf die Zugriffsmöglichkeiten von US-Sicherheitsbehörden Ihrer Daten in USA hinweisen. Ein Deutschland-Fähnchen könnte auf eine Verarbeitung Ihrer Daten in einer verschlüsselten Cloud auf Server mit Standort in Deutschland hinweisen. Wie die Verkehrsschilder in der StVO könnte man eine deutsche Industrienorm für Datenschutzsymbole erstellen. Deutscher Datenschutz könnte so zum „Biosiegel der der Deutschen IT“ werden. Nicht umsonst ist das einer meiner zentralen Forderung. Ich würde mir sehr wünschen, den Datenschutz nicht mehr als Innovationsbremse zu sehen, sondern eher als Innovationsmotor, der unserer IT die Möglichkeit gibt, gegenüber der weltweiten Konkurrenz eben dieser besondere Wertschätzung der personenbezogenen Daten, als Wettbewerbsvorteil anbieten zu können.</div>
<div></div>
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<p></br></p>
<div>Daneben ist auch ein jeder selbst dazu angehalten, sich nicht gänzlich auf Staat und Industrie zu verlassen, sondern eigene Vorkehrungen zum Schutz seiner Daten zu treffen, quasi ein „Selbstdatenschutz“ zu betreiben. Auch hierzu wurde auf der Messe ein neues Portal vorgestellt, welches in Zusammenarbeit zwischen dem BSI und der Telekom entstanden und kann bereits <a href="https://www.sicherdigital.de" target="_blank">hier</a> aufgerufen werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<div>Schön finde ich dabei, dass man hierbei Rücksicht auf die unterschiedlichen Personengruppen und ihre persönlichen Bedürfnisse und Fragen genommen hat. Selbstverständlich haben Jugendliche, die eine Welt vor dem Internet nicht kennengelernt haben, eine andere Herangehensweise, als Personen älteren Semesters.</div>
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<div></div>
<p></br></p>
<div>Welche Vorsichtsmaßnahmen haben Sie für sich ergriffen, mehr Selbstdatenschutz zu betreiben?</div>
<div>Haben Sie die <a href="https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-datenschutzbestimmung/" target="_blank">Datenschutzerklärung von WhatsApp</a> vergangene Woche genau gelesen?</div>
<div>Ich freue mich auf Ihre Kommentare!</div>
<p>__</p>
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