<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Datensicherung &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
	<atom:link href="https://www.power-datenschutz.de/category/datensicherung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.power-datenschutz.de</link>
	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
	<lastBuildDate>Sat, 02 Dec 2017 10:01:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>
	<item>
		<title>Kein Backup, kein Mitleid</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/backup-sicher-erstellen/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/backup-sicher-erstellen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 15:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.power-datenschutz.de/?p=1663</guid>

					<description><![CDATA[Die digitale Existenz (die immer größere Dimensionen einnimmt) braucht einen Platz. Einen sicheren Platz. Doch Speicher- und Backup-Lösungen kommen auch 2017 selten wirklich smart daher. Das Bedürfnis nach (Daten-)Sicherheit spüren sicher viele von uns &#8211; aber konkrete Maßnahmen ergreifen leider längst nicht alle. Erst bei einem Datenverlust entdecken Betroffene die Wichtigkeit von regelmäßigen und sicheren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Existenz (die immer größere Dimensionen einnimmt) braucht einen Platz. Einen sicheren Platz. Doch Speicher- und Backup-Lösungen kommen auch 2017 selten wirklich smart daher. Das Bedürfnis nach (Daten-)Sicherheit spüren sicher viele von uns &#8211; aber konkrete Maßnahmen ergreifen leider längst nicht alle. Erst bei einem Datenverlust entdecken Betroffene die Wichtigkeit von regelmäßigen und sicheren Backups. Soweit muss es aber nicht erst kommen.<span id="more-1663"></span></p>
<h3><b>Warum sollten Sie überhaupt regelmäßig Backups erstellen?</b></h3>
<p>Zugegeben: Das Thema „Datensicherheit“ kommt nicht besonders sexy daher. Es ist aber ungemein wichtig. Stellen Sie sich vor, dass alle Ihre digitalen Urlaubs- und Familienerinnerungen in Form von Fotos und Videos mit einen Schlag und unwiederbringlich weg wären. Kein schöner Gedanke. Aber auch wichtige Dokumente und digitale Belege wären sicher ein großer Verlust für Sie. Der Klassiker ist eine fast fertige Haus-, Bachelor- oder Doktorarbeit, die durch einen Datenverlust verloren geht und leider kein Backup vorhanden ist. In solchen Situationen prägen IT-Fachleute nicht selten den Spruch:</p>
<blockquote><p>„Kein Backup, kein Mitleid“.</p></blockquote>
<h3><b>Nicht alles, was „Backup“ heißt, ist auch wirklich sicher</b></h3>
<p>Bevor Sie einen unfreiwilligen Datenverlust erleiden (müssen), sollte eine Backup-Lösung her, die ihren Namen verdient. Vor einigen Jahren brannte ich noch regelmäßig wichtige Dateien auf CDs und DVDs. Später wurden die Datensicherungen auf die Rohlinge durch externe Festplatten oder USB-Sticks ersetzt. Aber machen wir uns nichts vor: Die Festplatte erst auf der Schreibtischschublade heraussuchen, anschließen und nun die wichtigsten Daten per Hand auf das Speichermedium verschieben &#8211; das macht keinen Spaß und besonders sicher ist es übrigens auch nicht.</p>
<h3><b>Mit einer Faustformel zu mehr Datensicherheit: Die 3-2-1-Regel</b></h3>
<p>Es gibt viele komplizierte Backup-Lösungen, die zumeist durch verwirrende IT-Abkürzungen bereits im Vorfeld abschrecken. Das Zauberwort für die sichere Speicherung von Dateien heißt beispielsweise: „Raid“, es steht für „Redundant Array of Independent Disks“. Das wollen und müssen Sie sich nicht merken.</p>
<p>Neben diesen künstlich wirkenden Abkürzungen kann auf eine einfache Faustformel zurückgegriffen werden: Die 3-2-1-Regel. Der Fotograph Peter Krogh ist ein Vertreter dieser (Faust-)Regel. Krogh unterscheidet zwei Gruppen von Menschen: Menschen, die bereits von einem Speicherausfall betroffen waren, und Menschen, denen ein solcher Ausfall noch bevorsteht.</p>
<h3><strong>Die 3-2-1-Regel der Datensicherung besagt:</strong></h3>
<ul>
<li>Sie brauchen stets <b>DREI</b> <i>Kopien Ihrer Daten</i> und</li>
<li>diese Kopien müssen auf <b>ZWEI</b> <i>unterschiedlichen Medien</i>(-typen) gespeichert und</li>
<li><b>EINE</b> Kopie Ihrer Backups muss an einem <i>externen Speicherort</i> gesichert sein.</li>
</ul>
<p>Der geneigte Leser wird fragen: Warum brauche ich gleich drei Kopien und wieso ist ein weiteres Speichermedium nötig?</p>
<p>Die Antwort lässt sich auf ein Wort reduzieren: <em>Ausfallwahrscheinlichkeit</em>.</p>
<p>Wenn Sie beispielsweise einen Desktop-Computer mit zwei identischen (festverbauten) Festplatten betreiben, die auch noch von der gleichen Firma, gleichem Typ und auch noch aus der gleichen Produktionsreihe sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass beide Festplatten zur gleichen Zeit den Geist aufgeben. Ihr regelmäßiges Hin- und Herschieben von wichtigen Daten von der einen auf die andere Festplatte kann sich daher schnell als unzureichend herausstellen.</p>
<p>Sollte der gesamte Rechner gestohlen (bei einem Wohnungseinbruchsdiebstahl) oder zerstört werden (bei einem Feuer) stehen Sie vor dem gleichen Problem. Aus diesem Grund sollten Sie stets eine Kopie an einem <i>externen Speicherort</i> aufbewahren.</p>
<h3><b>Praktische Empfehlungen für die Umsetzung einer Backup-Lösung </b></h3>
<p>Natürlich wäre es toll, wenn es eine Lösung gäbe, die die 3-2-1-Regel mit einem Komplettpaket abdeckt und bestenfalls auch nichts kostet. Ganz so einfach ist es leider nicht. Dennoch kann ich Ihnen einige Empfehlungen aussprechen.</p>
<h4><b>Regel 1 und 2: Drei Kopien auf zwei unterschiedlichen Medien</b></h4>
<p>Besorgen Sie sich einen Netzwerkspeicher mit mindestens zwei Festplatten. Das Zauberwort hier heißt: „NAS“ &#8211; wieder eine künstliche Abkürzung, die für „Network Attached Storage“ steht. Die Abkürzung und deren Bedeutung können Sie wieder vergessen, aber merken sollten Sie sich, dass diese Systeme aus mindestens zwei Festplatten bestehen, die sich ständig spiegeln und eine hohe Ausfallsicherheit besitzen. Speichern Sie also etwas auf Ihrem Netzwerkspeicher, so werden automatisch zwei Kopien angelegt &#8211; eine Kopie wird auf der ersten Festplatte abgelegt und die zweite Kopie speichert das System auf Platte Nummer zwei. Mit dem Netzwerkspeicher bzw. dem sog. <em>NAS-System</em> werden also neben Ihren Originaldaten zwei Kopien auf zwei unterschiedlichen Speichermedien erstellt; Regel 1 und 2 erfüllt.</p>
<p>Persönlich empfehlen kann ich ein System von Western Digital: „<img decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=daspowerdaten-21&l=alb&o=3&a=B01BIGSSHQ" width="1px" height="1px" alt="" style="position: fixed !important; bottom: -1px !important; right: -1px !important; border:none !important; margin:0px !important;" />“. Es ist schnell und einfach eingerichtet. Dafür benötigen Sie keine Netzwerkkenntnisse oder besonderes Fachwissen; vieles erklärt sich selbst und ist gut dokumentiert.</p>
<h4><b>Regel 3: Eine Kopie an einem externen Ort</b></h4>
<p>Wie gesagt: Der beste Netzwerkspeicher nützt Ihnen nichts, wenn er mit Ihrem Rechner verbrennt, gestohlen wird oder einem Hochwasser zum Opfer fällt. Daher brauchen Sie noch eine weitere Kopie an einem (sicheren) externen Ort. Auch hier ein Zauberwort: Cloud. Das Angebot von <a href="https://www.power-datenschutz.de/welche-cloud-ist-sicher/">Cloud-Diensten</a> ist riesig und kaum noch zu überblicken. Einer der populärsten Anbieter ist wohl <a href="http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/technik-gefahr-aus-der-dropbox-link-startet-schadsoftware-download-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160208-99-566992" target="_blank" rel="noopener"><i>Dropbox</i></a>. Sie sollten sich bei Cloud-Lösungen jedoch nicht für das erstbeste, sondern für ein sicheres Angebot entscheiden. Schließlich geht es um die Frage, wo Sie Ihre privaten und geschäftlichen Dokumente, Fotos oder Videos hochladen und aufbewahren. Dienste wie <i>Dropbox</i> oder <i>Google-Drive </i>haben Ihre Server(-farmen) in den USA stehen. Damit können Sie nicht auf die Anwendung von deutschem oder europäischem Datenschutzrecht hoffen.</p>
<p>Daher empfehle ich Ihnen einen Anbieter aus Deutschland, der auch seine Server in Deutschland betreibt. Sehr gute Erfahrungen machte ich mit <a href="https://owncloud.org" target="_blank" rel="noopener"><i>ownCloud </i></a>und<a href="https://www.seafile.com/en/home/" target="_blank" rel="noopener"><i> Seafile</i></a>. Beides sind Open-Source-Cloud-Lösungen, die sehr hohen Wert auf Verschlüsselung und Datensicherheit legen. Beim Hosting-Anbieter <a href="https://wint.global/ocloud/" target="_blank" rel="noopener"><i>wint.gloubal</i> erhalten Sie 5 GB kostenlosen ownCloud-Speicher</a>, der sich wunderbar für die ständige Sicherung von wichtige Dokumente, Kontakte und Kalendereinträge eignet &#8211; ohne auf <em>Google, Apple </em>oder<em> Microsoft</em> angewiesen zu sein. Für umfangreiche Foto- und Videosammlung kann es damit aber schnell schwierig werden, denn diese benötigen häufig sehr viel Speicherplatz und den lassen sich die Cloud-Anbieter teuer bezahlen.</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Von schon abschreckenden Abkürzungen wie NAS oder RAID sollten Sie sich nicht einschüchtern lassen. Es lohnt sich in Backup-Lösungen Geld und Zeit zu investieren, da die meisten Daten bei einem Verlust unwiderruflich verschwunden sind. Dies gilt es zu vermeiden. Die 3-2-1-Regel und einige meiner persönlichen Empfehlungen helfen Ihnen hoffentlich dabei, möglichst lange der Gruppe angehören, die (noch) keinen persönlichen Datenverlust erlitten hat.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0136.JPG-762x1024-640x480.jpg" title="NAS-Front.JPG" alt="" /></div>
<p>Welche Backup-Lösungen benutzen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht &#8211; haben Sie bereits einen Datenverlust erlitten? Schreiben Sie es in die Kommentare! Ich bin gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1663" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+7</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-1</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">8 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">8 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>87.5%</td>
<td>12.5%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/backup-sicher-erstellen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verschlüsselte Kommunikation unter Windows – in nur fünf Schritten sind Sie dabei</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/verschluesselte-kommunikation-windows/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/verschluesselte-kommunikation-windows/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 21:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 10]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.power-datenschutz.de/?p=1562</guid>

					<description><![CDATA[Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen. Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen. Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen.<br />
Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen.</p>
<p>Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt haben. So wie es sein soll.</p>
<p>Nicht jede Nachricht muss unbedingt verschlüsselt sein, aber Sie sollten die Wahl haben.<span id="more-1562"></span></p>
<p>In nur fünf Schritten genießen Sie diese Freiheit.</p>
<ol>
<li>Installation von „GPG4win“<br />
Laden Sie sich das Programm „GPG4win“ von <a href="https://gpg4win.de" target="_blank" rel="noopener">dieser Seite</a> herunter und führen Sie das Programm aus.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1563" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1.png" alt="" width="871" height="401" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1.png 871w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1-300x138.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1-768x354.png 768w" sizes="(max-width: 871px) 100vw, 871px" /> <img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1564" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2.png" alt="" width="600" height="37" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2.png 870w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2-300x18.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2-768x47.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><br />
Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und folgen Sie den Installationsanweisungen.<br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1565" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3.png" alt="" width="786" height="614" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3.png 786w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3-300x234.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3-768x600.png 768w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><br />
Wählen Sie Ihre gewünschten Komponenten aus.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1568" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44.png" alt="" width="790" height="610" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44.png 790w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44-300x232.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44-768x593.png 768w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /><br />
Legen Sie ein Zielverzeichnis fest.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1566" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5.png" alt="" width="645" height="502" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5.png 645w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5-300x233.png 300w" sizes="auto, (max-width: 645px) 100vw, 645px" /></li>
<li>Nachdem Sie das Programm erfolgreich installiert haben, öffnen Sie über „Start“ – „Programme“ die Komponente „Kleopatra“.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1569 alignnone" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1.png" alt="" width="824" height="318" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1.png 824w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1-300x116.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1-768x296.png 768w" sizes="auto, (max-width: 824px) 100vw, 824px" /></p>
<ol start="3">
<li>Hier wählen Sie nun „Datei“ – „Neues Zertifikat“ und folgen auch hier den Anweisungen.<br />
Sie haben die Wahl zwischen OpenPGP und X.509. Näheres hierzu erfahren Sie im <a href="https://gpg4win.de/doc/de/gpg4win-compendium_10.html" target="_blank" rel="noopener">Gpg4win-Kompendium</a>. In dieser Anleitung wurde OpenPGP gewählt.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1571" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7.png" alt="" width="564" height="360" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7.png 564w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7-300x191.png 300w" sizes="auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px" /></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Name und E-Mail müssen eingegeben werden. Der Kommentar wird Teil Ihres Zertifikats und ist optional.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1572" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55.png" alt="" width="363" height="249" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55.png 363w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55-300x206.png 300w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p>Wichtig: Wählen Sie eine starke Passphrase als Passwort aus!<br />
Eine Passphrase ist ein Passwort welches Sie aus einem Satz heraus (siehe auch hier <a href="https://gpg4win.de/doc/de/gpg4win-compendium_9.html">Gpg4win-Kompendium</a>) generieren und sich so leichter merken können.</p>
<p>Ihr Schlüsselpaar wurde erfolgreich erzeugt.<br />
<strong>Sichern Sie Ihren geheimen Schlüssel unverzüglich auf einem USB-Stick oder einer CD-ROM. Lassen Sie ihn nicht auf der Festplatte!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1573" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66.png" alt="" width="754" height="641" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66.png 754w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66-300x255.png 300w" sizes="auto, (max-width: 754px) 100vw, 754px" /><br />
</strong></p>
<ol start="4">
<li><strong>Verbreiten Sie Ihren öffentlichen Schlüssel an alle Empfänger, mit denen Sie ab jetzt bei Bedarf verschlüsselt kommunizieren möchten</strong>.<br />
Voraussetzung ist, dass die Empfänger ebenfalls über ein Verschlüsselungsprogramm verfügen und Ihnen ihren öffentlichen Schlüssel zugänglich gemacht haben.</li>
<li>Wählen Sie nun in Ihrem E-Mail-Programm bei jeder Mail, ob sie verschlüsselt kommunizieren möchten (meist über ein kleines Schloss im Adress-/Betreff-Feld auswählbar).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie haben die Wahl einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben.<br />
Ob analog oder digital – nutzen Sie sie.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1562" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+4</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">4 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">4 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/verschluesselte-kommunikation-windows/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Sofortüberweisung“. Sofort bezahlt. Sofort sicher?</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 22:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahldienste]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsurteil]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Banking]]></category>
		<category><![CDATA[Sofortüberweisung]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=697</guid>

					<description><![CDATA[Einkaufen im Internet wird stets einfacher, angenehmer, aber wird es auch sicherer? Bei der Auswahl der Bezahlsysteme gibt es oftmals viele Optionen. Eine davon stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik &#8211; die Rede ist vom Zahlungsdienst „SOFORT Überweisung“. Was ist „Sofortüberweisung“ und wie funktioniert das Bezahlsystem? SOFORT Überweisung (SOFORT GmbH) ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einkaufen im Internet wird stets einfacher, angenehmer, aber wird es auch sicherer? Bei der Auswahl der Bezahlsysteme gibt es oftmals viele Optionen. Eine davon stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik &#8211; die Rede ist vom Zahlungsdienst „SOFORT Überweisung“.<span id="more-697"></span></p>
<h4><strong>Was ist „Sofortüberweisung“ und wie funktioniert das Bezahlsystem?</strong></h4>
<p>SOFORT Überweisung (SOFORT GmbH) ist ein Online-Zahlungssystem zur bargeldlosen Zahlung im Internet.</p>
<p>Der Kunde, der bei seinem Online-Einkauf SOFORT Überweisung als Zahlungsmöglichkeit auswählt, wird automatisch auf die verschlüsselte sofort.com-Zahlmaske weitergeleitet. Alle Bestelldaten werden automatisch übernommen und übermittelt, sodass der Zahlende anschließend die Bankleitzahl seiner Bank und die gewohnten Zugangsdaten, wie beim Online-Banking, eingeben muss (Identifikation). Anschließend muss die Überweisung mit dem gewählten TAN-Verfahren freigegeben werden (Authentifizierung).</p>
<p>Beim gesamten Zahlungsprozess fungiert die SOFORT GmbH als zwischengeschalteter technischer Dienstleister, der die Daten, die der Kunde in das gesicherte Zahlformular eingibt, verschlüsselt an sein individuelles Online Banking-Konto übermittelt. Der Onlinehändler erhält im Anschluss eine Echtzeitbestätigung über die Erstellung der Überweisung innerhalb des Online-Bankingbereichs des Kunden. Dank dieser Transaktionsbestätigung kann der Händler sicher sein, dass eine entsprechende Eingabe mit erfolgreicher PIN- und TAN-Übermittlung stattfand. Er kann daher die Bestellung umgehend bearbeiten und ggf. direkt verschicken.</p>
<p>Die SOFORT GmbH spricht von mehr als 35.000 Anbietern in 13 europäischen Ländern (Stand 03/2017), die das Verfahren zur Zahlung für ihre Kunden zur Verfügung stellen.</p>
<h4><strong>Sicherheit und Kritik</strong></h4>
<p>Die Nutzung der <em>SOFORT Überweisung</em> unterscheidet sich erst einmal nicht vom eigentlichen Online-Banking bei der jeweiligen Hausbank. Der Zahlende gibt alle erforderlichen Zugangsdaten ein, wie wenn er beispielsweise den Kontostand abruft, Daueraufträge bearbeitet oder Depotbestände einsieht. Diese Eingabe erfolgt jedoch nicht auf der Internetseite der jeweiligen Bank, sondern auf der sofort.com-Zahlmaske der SOFORT GmbH.</p>
<p>Darin liegt eine zentrale Kritik gegen diese Möglichkeit der Online-Zahlung. Frank-Christian Pauli vom „Verbraucherzentrale Bundesverband“ kommentierte dazu: „Der Kunde muss wissen, wozu er seine Einwilligung gibt, und das ist hier womöglich nicht gegeben“.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich nicht erst auf die Gefahr der unerlaubte Nutzung des Online-Banking-Zugangs, sondern setzt bereits einen Schritt zuvor an. Allein schon die Eingabe der kompletten Online-Banking-Zugangsdaten sehen Kritiker problematisch, da bei jeder Eingabe theoretisch die Möglichkeit eines Hackerangriffs besteht.</p>
<p>Ein dritter und letzter Kritikpunkt hinsichtlich der Sicherheit zielt auf eine mögliche Herabsetzung der Hemmschwelle von Internetnutzern im Bezug auf die Weitergabe von PINs und TANs ihrer Online-Banking-Zugangsdaten ab.</p>
<h4><strong>Gerichtsurteile zur &#8222;Sofortüberweisung&#8220;</strong></h4>
<p>Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) klagte in einem Musterverfahren gegen die Deutsche Bahn-Tochter DB Vertrieb GmbH. Die Verbraucherschützer wollen verhindern, dass die Onlinezahlmethode SOFORT Überweisung als einziges kostenfreies Zahlverfahren (im Sinne des <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/312a.html">§ 312a Abs. 4, Nr. 1 BGB</a>) in Webshops angeboten werden kann.</p>
<p>Vor dem Landgericht (LG) Frankfurt im Juli 2015 gewann zunächst der vzbv. <a href="http://www.webshoprecht.de/IRUrteile/Rspr2273.php">Das Gericht urteilte</a> der Zahlungsdienst &#8222;SOFOT Überweisung&#8220; sei ein gängiges, aber „kein zumutbares“ Verfahren im Sinne des § 312a IV, Nr. 1 BGB.</p>
<p>Am 24.08.2016 kassierte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt die Entscheidung der ersten Instanz und entschied nun, dass das Zahlungsmittel SOFOT Überweisung <em>&#8222;zumutbar und gängig&#8220;</em> i.S.d. § 312a IV, Nr. 1 BGB sei.</p>
<p>Der vzbv legte jedoch Rechtsmittel gegen das <a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/03/OLG_Frankfurt_am_Main_24.08.2016_-_11_U_123_15_Kart_-_Zum..._20.03.2017_18-08-54.pdf">Urteil des OLG Frankfurt</a> ein. Schlussendlich hatte nun der Bundesgerichtshof (BGH) über die Frage zu entscheiden, ob die SOFORT Überweisung als einziges kostenfreies Zahlungsverfahren im Onlineshop angeboten werden darf, um den Anforderungen des § 312a gerecht zu werden.</p>
<p>Am 18. Juli 2017 (<a href="https://power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/10/kzr__39-16.pdf" target="_blank" rel="noopener">KZR 39/16</a>) kam das<strong> oberste deutsche Zivilgericht</strong> zu folgendem Urteil:</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<ol>
<li>Ein Zahlungssystem, das einem erheblichen Teil der Kunden ein vertragswidriges Verhalten abverlangt, ist als einzige unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit im Sinne von § 312a Abs. 4 Nr. 1 BGB <strong><u>nicht</u> zumutbar</strong>.</li>
<li>Der Kunde hat im Regelfall weder Veranlassung noch ist er verpflichtet, selbst zu überprüfen, ob die von seiner Bank als Sicherheitsbestimmungen für das Online-Banking gestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen wegen Kartellrechtswidrigkeit nichtig sind.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
<h4><strong>Fazit</strong></h4>
<p>Am Ende einer jeden Online-Shopping-Tour gilt es die immer gleiche Frage zu beantworten: „Mit welchem Zahlungsmittel möchten Sie bezahlen?“.</p>
<p>Die SOFOT Überweisung erscheint zumeist neben den „klassischen“ Bezahlmethoden wie Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung. Fraglich ist also, warum sie den anderen Zahlungsmöglichkeiten vorzuziehen oder aus welchen Gründen die SOFOT Überweisung abzulehnen ist.</p>
<p>Nach Angaben der SOFORT GmbH kam es seit der ersten Anwendung des Zahlungsverfahrens im Jahr 2005 bisher (03/2017) zu keinem Betrugsfall zu Lasten eines Kunden, der seine PIN und TAN in die Systeme der SOFORT GmbH eingegeben hat.</p>
<p>Jedoch wiegt das Argument schwer, dass die Hemmschwelle in Bezug auf den Umgang mit hochsensiblen Online-Banking-Daten abzusinken drohe. Anfangs schlossen einige Banken deshalb auch die Eingabe der Zugangsdaten zum Online-Banking auf fremden Seiten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aus. Kurz darauf schaltete sich allerdings das Bundeskartellamt ein und verbot einen derartigen Ausschluss, da hierdurch ein Wettbewerbsnachteil zu anderen Zahlungsdiensten entstehen würde.</p>
<p>Abschließend zeigt sich &#8211; gerade im Lichte der BGH-Entscheidung &#8211; ein sehr klares Bild, nach welchem sich deutlich mehr Argumente finden lassen, den Zahlungsdienst Sofortüberweisung <strong>nicht</strong> den anderen Zahlungsmethoden vorzuziehen.</p>
<p>Wichtig erscheint dabei aber auch, dass sich bei der Benutzung dieser und anderer Online-Zahlungsdienste eine gesunde Skepsis einstellt und Situationen vermieden werden, die überhaupt eine Gefahr für Online-Kriminalität eröffnen, etwa indem man auf die Bezahlart „per Nachnahme“ zurückgreift (hier können Beträge in bar beim Paketboten bezahlt werden) &#8211; denn auch hier gilt der Grundsatz: „Gelegenheit macht Diebe“.</p>
<p><em>Dieser Artikel wird stets aktualisiert. Zuletzt am 2. Dezember 2017.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1536" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04.png" alt="" width="936" height="232" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04.png 936w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04-300x74.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04-768x190.png 768w" sizes="auto, (max-width: 936px) 100vw, 936px" /></p>
<p>Hier der <a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/bezahlen-im-netz-neue-regeln-bei-sofortueberweisung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a> von Deutschlandfunk Nova.</p>
<p>__</p>
<p>Lesen Sie ebenfalls meine Artikel zu <a href="https://www.power-datenschutz.de/eu-richtlinie-bankkonten/" target="_blank" rel="noopener">EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II</a>, <a href="https://www.power-datenschutz.de/nfc-kreditkarten-sicher/">NFC-Bankkarten</a>, <a href="https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/">PayPal</a> und <a href="https://www.power-datenschutz.de/paydirekt-sicher/">Paydirekt</a>.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_697" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+179</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-15</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">194 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">194 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>92.3%</td>
<td>7.7%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>26</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PayPal &#8211; wie sicher ist der Bezahlfreund?</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2016 18:16:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahldienste]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[PayPal]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsdienst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=967</guid>

					<description><![CDATA[Paypal &#8211; die einstige Tochtergesellschaft des US-Unternehmens eBay ist fast schon bekannter als der ehemalige Mutterkonzern. Bei 230 Millionen Mitgliedskonten in 193 Nationen &#8211; 15 Millionen davon in Deutschland &#8211; und 25 Währungen verwundert dies nicht. Der Bezahldienstleister wirbt fast schon aggressiv mit dem bekannten „Paypal-Kundenschutz“. Doch wie sicher ist PayPal wirklich &#8211; leere Werbeversprechen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Paypal &#8211; die einstige Tochtergesellschaft des US-Unternehmens eBay ist fast schon bekannter als der ehemalige Mutterkonzern. Bei 230 Millionen Mitgliedskonten in 193 Nationen &#8211; 15 Millionen davon in Deutschland &#8211; und 25 Währungen verwundert dies nicht. Der Bezahldienstleister wirbt fast schon aggressiv mit dem bekannten „Paypal-Kundenschutz“. Doch wie sicher ist PayPal wirklich &#8211; leere Werbeversprechen oder eine sichere Alternative zu anderen Bezahlvarianten?  <span id="more-967"></span></p>
<h3><b>Wie funktioniert PayPal?</b></h3>
<p>Die Grundlage für das kalifornische Online-Bezahlsystem bildet das sog. PayPal-Konto. Hierbei handelt es sich allerdings um ein virtuelles Konto. Es gibt keine Kontonummer oder IBAN &#8211; vielmehr wird die Identität des PayPal-Kontos durch die E-Mail-Adresse des PayPal-Mitglieds definiert. Analog zu einem herkömmlichen Bankkonto, werden auch beim PayPal-Konto Zahlungen an Dritte getätigt oder Geldanweisungen empfangen. Dabei fungiert PayPal als Dienstleister für den (Geld-) Transfer.</p>
<p>Der elementare Vorteil bei diesem Verfahren liegt darin, dass die über PayPal getätigten Zahlungen sofort beim Zahlungsempfänger gutgeschrieben werden. Aus diesem Grund entfällt die sonst bei Überweisungen übliche Banklaufzeit. Im Ergebnis führt die Verwendung von PayPal zu einer Verkürzung der Lieferzeit &#8211; da im Onlineshop getätigte Käufe schnell bezahlt und die Ware direkt nach der Zahlung versendet werden kann. Dadurch verkürzt sich für den Käufer die Lieferzeit und der Verkäufer erhält schneller als bei einer gewöhnlichen Banküberweisung die Kaufpreiszahlung.</p>
<h3><b>Kritik &#8211; sicher oder nicht sicher?</b></h3>
<p>Gerade im Vergleich mit anderen Zahlungsmöglichkeiten &#8211; wie der <a href="https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sofortüberweisung</a> &#8211; zeigt sich PayPal auf den ersten Blick als verhältnismäßig sicher. Beispielsweise wird bei jedem Bankkonto, welches zum ersten Mal bei PayPal hinterlegt wird, zunächst eine Testüberweisung mit einem speziellen Code durchgeführt. Hierdurch soll ausgeschlossen werden, dass bei PayPal fremde Bankkonten als Referenzkonto eingetragen werden.</p>
<p>Allerdings muss aber auch bei PayPal auf Probleme hinsichtlich der Datensicherheit hingewiesen werden.</p>
<p>Grundsätzlich können bei PayPal neben Bankkonten auch alle bekannten Kreditkarten (Visa, Mastercard …) hinterlegt werden. Daraus folgt nur logisch &#8211; wer Zugang zum PayPal-Konto (E-Mail-Adresse und Passwort) besitzt, dem ist ebenso der Zugriff auf alle hinterlegten Konten und Kreditkarten gewährt. In einem <a href="http://krebsonsecurity.com/2015/12/2016-reality-lazy-authentication-still-the-norm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen Fall</a> berichtet der Sicherheitsexperte Brian Krebs, dass sich Unbefugte Zugriff auf sein PayPal-Konto verschafften. Hierfür wandten sich die Hacker direkt an den PayPal-Support und gaben vor, Brian Krebs zu sein. Der Mitarbeiter wurde aufgefordert das Passwort zu ändern, da der vermeintliche Brian Krebs es vergessen habe. Um das Passwort ändern zu lassen, musste der Hacker nicht mehr als die letzten vier Ziffern von dessen Sozialversicherungsnummer und die letzten vier Ziffern eines älteren Kreditkartenkontos nennen. Diese Angaben fanden sich mit etwas Aufwand in den Weiten des Internets. Doch dieser Vorgang hätte sich nicht ereignet, wenn PayPal auf Authentifizierungsverfahren mit mehreren Faktoren und persönlichen Merkmalen setzen würde. Ebenso könnte auf ein ähnliches Verfahren, wie es beim Online-Banking eingesetzt wird &#8211; mobilTAN &#8211; zurückgegriffen werden, um zu verhindern, dass Dritte unbefugten Zugriff auf ein PayPal-Konto bekommen. Gerade eine Kombination aus mehreren Verfahren oder sogar mehreren Geräten, die schon einzeln als relativ sicher eingestuft werden, würde in der Summe die Sicherheit erhöhen.</p>
<p>Krebs fragte den Paypal-Manager beim Support, warum das Unternehmen seine Identität nicht einfach durch eine an sein Mobiltelefon gesandte Textnachricht oder ein besonderes Signal an eine mobile Paypal-App identifizieren könnte. Er erfuhr, dass der Bezahldienst über keine Technologien für mobile Authentifizierung verfüge.</p>
<h3><b>Fazit und Empfehlungen &#8211; in drei Schritten zu mehr Sicherheit</b></h3>
<p>Am Ende wird also auch PayPal zum Verhängnis, dass sobald ein dritter Dienstleister am digitalen Zahlungsverkehr beteiligt wird, auch eine Gefahr der Cyberkriminalität droht.</p>
<p>Daher sollten Sie die folgenden drei Hinweise beachten:</p>
<ol>
<li><strong>Sorgen Sie für einen gesicherten Zugang zu Ihrem PayPal-Konto.</strong> Hierfür sollten Sie zunächst ein sicheres Passwort verwenden und keine E-Mail-Adresse, die Sie im Internet mit anderen Konto in Verbindung bringt (z.B. bei Sozialen Netzwerken).</li>
<li><strong>Wählen Sie sorgfältig und nicht inflationär Ihre Referenzkonten.</strong> Hinterlegen Sie so wenig Kreditkarten und Konten, wie möglich &#8211; nur dadurch können Sie einen Überblick behalten und nicht autorisierte Zahlungen entdecken.</li>
<li><strong>Überwachen Sie stets Ihre Kontoaktivität.</strong> Dies können Sie am besten, wenn Sie die beim PayPal-Konto hinterlegte E-Mail-Adresse regelmäßig &#8211; beispielsweise auf Ihrem Smartphone &#8211; abrufen. Bei Unregelmäßigkeiten (wie unautorisierten Zahlungen oder fremden Passwortänderungen) können Sie auf diesem Wege direkt eingreifen und im schlimmsten Fall &#8211; wie bei Brian Krebs &#8211; Ihr Konto oder Ihre Kreditkarte sperren.</li>
</ol>
<p>__</p>
<p>Lesen Sie auch meinen Artikel zu den Risiken der &#8222;<a href="https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sofortüberweisung</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://www.power-datenschutz.de/paydirekt-sicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paydirekt</a>&#8222;.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_967" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+46</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-3</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">49 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">49 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>93.9%</td>
<td>6.1%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsspionage &#8211; Der Mittelstand im Visier</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 13:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=1046</guid>

					<description><![CDATA[Wirtschaftsspionage ist kein Phänomen der modernen Zeit. Schon immer versuchten Mitbewerber, durch raffinierte Vorgehensweisen in den Besitz innovativer Ideen der Konkurrenz zu gelangen. Heute ist der Diebstahl sensibler Informationen zum Teil mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden. Dies liegt vor allem am weitreichenden Einsatz unzureichend geschützter IT-Systeme und Kommunikationstechnik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie berichten 51 Prozent [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftsspionage ist kein Phänomen der modernen Zeit. Schon immer versuchten Mitbewerber, durch raffinierte Vorgehensweisen in den Besitz innovativer Ideen der Konkurrenz zu gelangen. Heute ist der Diebstahl sensibler Informationen zum Teil mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden. Dies liegt vor allem am weitreichenden Einsatz unzureichend geschützter IT-Systeme und Kommunikationstechnik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie berichten 51 Prozent der Unternehmen von Schäden durch Datendiebstahl, Sabotage und Wirtschaftsspionage.<span id="more-1046"></span></p>
<p><strong>100 Milliarden Euro Schäden durch Wirtschaftsspionage</strong></p>
<p>Das Thema Wirtschaftsspionage ist ein seit vielen Jahren bestehendes Problem, unter dem vor allem mittelständische Unternehmen leiden. Der jährliche Schaden für die Wirtschaft wird mit ungefähr 100 Milliarden Euro beziffert. Eine Schadensumme mit großer Relevanz, die eine im April 2015 durch den Bundesverband Informationswirtschaft (<a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/02/BITKOM-Charts-PK-Digitaler-Wirtschaftsschutz-16-04-2015-final.pdf" target="_blank">Bitkom</a>) veröffentlichte Studie bestätigte. Als Basis diente eine repräsentative Befragung von mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen. Das Ergebnis ist erschreckend. Alleine der Datendiebstahl ist für eine Summe von 51 Milliarden Euro verantwortlich.</p>
<p>Die wertvollen Informationen gelangen über mehrere Wege in die Hände des Mitbewerbs. Einer davon ist die Entwendung von IT-Komponenten und mobilen Endgeräten. Nicht weniger erfolgreich ist das Eindringen in die IT-Systeme und Kommunikations-Infrastrukturen der Unternehmen, wobei die Täter sehr gezielt verschiedene Einfallstore nutzen. Aufgegliedert nach Unternehmensbereichen entfallen 20 % aller Angriffe auf Lager und Logistik. Über den Einkauf gelangen 18 % der gestohlenen Informationen in die Hände der Wirtschaftsspione. Bei 15 % der Angreifer stand die Produktion im Mittelpunkt des Interesses. In Unternehmen mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung ab 500 Mitarbeitern zielen 30 % aller Angriffe auf den Bereich Forschung &amp; Entwicklung ab.</p>
<p>Bei den genannten Zahlen ist zu berücksichtigen, dass es sich hier ausschließlich um protokollierte Eindringversuche und erfolgreiche Diebstähle handelt. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher.</p>
<p><strong>Innentäter und Social Engineering als größte Gefahr</strong></p>
<p>Die größte Gefahr für den Diebstahl wichtiger Daten geht nur zu einem Teil von externen Spionen aus, die als Besucher oder Praktikanten getarnt, sensible Informationen stehlen. Dies gilt ebenfalls für Geheimdienste, die in nicht unbeträchtlichem Ausmaß Datendiebstähle begehen. Dabei gilt das Hauptinteresse jenen Unternehmen, die sich durch innovative Produkte und Produktionsideen auszeichnen. Da sich solche Firmen vor allem im mittelständischen Bereich bewegen, ist die Gefahr für diese Unternehmensgruppe im Verhältnis größer als für Kleinstunternehmen oder Konzerne. Trotz des Risikos für innovative Unternehmen, Spionageopfer durch ausländische Besucher oder Geheimdienste zu werden, muss das Hauptaugenmerk nach innen und auf das unmittelbare Unternehmensumfeld gerichtet werden.</p>
<p>Der Innentäter ist ein noch aktiver oder ehemaliger Mitarbeiter, der aus unterschiedlichsten Motiven heraus sensible Informationen und Daten an den Mitbewerb weiterleiten. Mit 52 Prozent der Informationsdiebstähle stellt diese Gruppe eine nicht unerhebliche Gefahr dar. Das unmittelbare Unternehmensumfeld definiert sich durch Lieferanten und Kunden, die sich mit einem Anteil von 39 Prozent aller Informationsdiebstähle an der Wirtschaftsspionage beteiligen. Eine weitere Gefahr bildet das Social Engineering mit einer Erfolgsquote von 19 Prozent.</p>
<p>Besonders einfallsreich agiert diesbezüglich der nationale und internationale Mitbewerb bei dieser speziellen Form der Wirtschaftsspionage. Als Marktforschungsinstitute getarnte Interviewer manipulieren die Mitarbeiter am Telefon äußerst geschickt, indem sie gezielte Fragen zu sensiblen Unternehmensbereichen stellen. Aus den Antworten sind die Wirtschaftsspione in der Lage, ein aussagekräftiges Bild zu erstellen.</p>
<p><strong>Verschlüsselung und andere Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar</strong></p>
<p>Zum Schutz der IT und der darin abgelegten Daten gibt es eine Vielzahl an Sicherheitslösungen in Form von Firewalls, Antivirenprogrammen und eine restriktive Rechtevergabe, die einer kontinuierlichen Prüfung unterzogen wird. Nicht zu vergessen die regelmäßigen Softwareupdates, die erkannte Sicherheitslücken schließen. Eine flache hierarchische Dateienstruktur ist zwar aufwendiger zu pflegen, sie reduziert jedoch das Risiko der vererbbaren Rechte und ist in der Lage, die von den Benutzern benötigten Zugriffsrechte möglichst individuell zu vergeben. Um das Unternehmen vor Social Engineering zu schützen, ist ein kontinuierliches Sicherheitsbriefing aller Mitarbeiter ein wichtiges Element des Sicherheitskonzeptes.</p>
<p>Vor Innentätern können sensible Informationen durch eine restriktive Rechtevergabe und der Unmöglichkeit, Daten auf Datenträger zu kopieren, geschützt werden. Um sie vor Angriffen von außen zu schützen, ist die Verschlüsselung durch Verschlüsselungsprogramme wie VeraCrypt eine zielführende Maßnahme. VeraCrypt, das 2013 die Nachfolge von TrueCrypt antrat, eignet sich für die Verschlüsselung unter Windows, Linux und Mac OS X.</p>
<p>Mit dem Wissen um die existierende Gefahr ist es für mittelständische Unternehmen möglich, sich vor Datendiebstahl in hohem Maß zu schützen. So ist jeder einzelne Unternehmer und IT-Verantwortliche in der Lage, den jährlichen hohen wirtschaftlichen Schaden zu reduzieren. Auch wenn Wirtschaftsspionage und Datendiebstähle nie in vollem Umfang zu verhindern sind, so ist bereits die Reduzierung durch selektive Sicherheitsmaßnahmen ein Schritt in die gewünschte Richtung.</p>
<p><b>Tipp:</b><br />
Informieren Sie sich ausführlich zum Thema IT-Sicherheit und über die Verschlüsselungstechnik VeraCrypt. Detaillierte Informationen bietet das <a href="http://www.homepage-baukasten.de/howto/veracrypt-tutorial-dateien-und-ordner-verschluesseln" target="_blank">Tutorial</a>.</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1046" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+3</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">3 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">3 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/wirtschaftsspionage-der-mittelstand-im-visier/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internet der gefährlichen Dinge. </title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/internet-der-dinge-datenschutz/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/internet-der-dinge-datenschutz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 15:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet der Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=1033</guid>

					<description><![CDATA[Der Kühlschrank bestellt selbstständig verbrauchte Lebensmittel, die Matratze überwacht mit einer App die Schlafgewohnheiten und schaltet praktischerweise auch noch das Licht aus, wenn man eingeschlafen ist und das Garagentor öffnet sich wie von Geisterhand, sobald sich das Auto in der unmittelbaren Nähe befindet. Voilà &#8211; das Internet der Dinge. Alle diese Innovationen bringen aber nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kühlschrank bestellt selbstständig verbrauchte Lebensmittel, die Matratze überwacht mit einer App die Schlafgewohnheiten und schaltet praktischerweise auch noch das Licht aus, wenn man eingeschlafen ist und das Garagentor öffnet sich wie von Geisterhand, sobald sich das Auto in der unmittelbaren Nähe befindet. Voilà &#8211; das Internet der Dinge.</p>
<p>Alle diese Innovationen bringen aber nicht nur einen Gewinn. <span id="more-1033"></span></p>
<p><b>Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Internet of Things“ (IoT)</b></p>
<p>Im Wesentlichen versucht das „Internet der Dinge“ eine Schnittstelle zwischen realen Gegenständen und der digitalen Welt zu bieten. Hierfür werden diese physischen Gegenstände ins Netz eingebunden. Einige mittlerweile verbreitete Beispiele finden sich in Form von intelligenten Heizungssystemen, LED-Leuten, die über Apps fern- und farbgesteuert werden und Körperwaagen, die das Gewicht mit den Trainingsdaten aus der durch GPS aufgezeichneten Strecke zusammenführen.</p>
<p>Zukünftig werden immer mehr Geräte auf diese Weise selbstständig miteinander kommunizieren und somit auch Daten austauschen. Nach unterschiedlichen Schätzungen wird es bis 2020 zwischen 25 und 50 Milliarden vernetzte IoT-Geräte weltweit geben. Dieser Trend der unzähligen Nutzungsmöglichkeiten bietet sicherlich diverse Vorteile und ein sehr großes Innovationspotenzial &#8211; jedoch erhöht sich mit jedem Geräte auch die Angriffsfläche für Cyberkriminalität.</p>
<p><b>Eine Idee. Ein Gerät. Viele Gefahren.</b></p>
<p>Grundsätzlich sind Computersysteme, die mit dem Internet verbunden sind, potenziell angreifbar. Dies gilt auch für die smarte Heizzentrale, den Internet-Kühlschrank und die <a href="http://eightsleep.com/#ultimate-experience-container" target="_blank">vernetzte Matratze</a>. Bei der Konzeption und Entwicklung dieser IoT-Systeme ist folglich ein besonderes Maß an Sorgfalt geboten, um das Risiko von gezielten Angriffen gegen diese Geräte zu reduzieren. „Viele Unternehmen sind sich der Sicherheitsgefahren nicht bewusst, die IoT mit sich bringt – oder sie ignorieren diese. Oft nimmt IoT innerhalb ihrer IT-Sicherheitsstrategie keinen hohen Stellenwert ein“, erklärt Roland Messmer, Regional Director Central EMEA von <a href="https://logrhythm.com/de/" target="_blank">LogRhythm</a>. Hier muss man sich natürlich die Frage stellen, was nützt mir ein Türschloss, welches sich per App öffnen und schließen lässt, wenn dies auch ein Einbrecher mit einer entsprechend modifizierten App tun kann?</p>
<p><b>Bremst der Datenschutz den digitalen Fortschritt aus?</b></p>
<p>Einige dieser smarten neuen Lösungen bringen aber einen wirklichen Mehrwert &#8211; deswegen sollte auch die selbstkritische Frage gestellt werden:</p>
<p>Bremsen datenschutzrechtliche Bedanken möglicherweise diesen Trend aus?</p>
<p>Ein Navigationssystem zeichnet die gefahrene Route zu einer entsprechenden Zeit auf und stellt diese Daten anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung &#8211; dadurch können Staus vermieden werden. Im Ergebnis eine in vielerlei Hinsicht positive Sache. Aber auf dem Weg zu diesem Ziel müssen unzählige Bewegungsprofile erstellt und ausgewertet werden, um die Staustellen lokalisieren zu können.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel wäre die Sport- und Fitnessmessung mithilfe von Smartwatches. Die Messungen helfen, sich selbst zu motivieren und den eigenen Leistungsfortschritt nachzuvollziehen. Allerdings würden diese Ergebnisse auch die Krankenkassen im Hinblick auf den Gesundheitszustand und damit die jeweiligen Beitragszahlungen wärmstens interessieren.</p>
<p>Als Zwischenergebnis kann also festgestellt werden, dass es durchaus sinnvolle Anwendungsbereiche für die IoT-Technologie gibt, jedoch treten bei der Erhebung und Weiternutzung der hierfür benötigen Daten erhebliche Probleme in puncto Datenschutz und Datensicherheit auf. Deswegen wäre es nur wünschenswert, wenn einerseits seitens der Unternehmen diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde und der Verbraucher neben der Aufgeschlossenheit gegenüber von neuen Technologien, auch eine gesunde Skepsis entwickelt, ob neue IoT-Geräte die nötigte (Daten-) Sicherheit aufweisen.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Im Ergebnis gibt es also eine schöne neue Welt des Internets der Dinge, in der viele Unternehmen ihren Fokus aus Innovation und Weiterentwicklung setzen, um immer bessere und smartere Lösungen präsentieren zu können. Wichtige Fragen des Datenschutzes werden allerdings eher stiefmütterlich behandelt. Daher sollten Sie sich stets darüber informieren, welche Daten durch die entsprechenden IoT-Lösungen erfasst und ausgewertet werden. Ebenfalls von Interesse sollte sein, wo und wie lange die Daten gespeichert werden. Abschließend spielen die Verschlüsselungstechniken eine wichtige Rolle.</p>
<p>Ein faszinierter Blick auf die vielen Möglichkeiten und Innovationen, die IoT mit sich bringt, kann niemanden verwehrt werden, aber bleiben Sie nicht an diesem Punkt stehen und fragen Sie kritisch nach dem Schutz Ihrer Daten und nach der Sicherheit für Ihr Netzwerk.</p>
<p>__</p>
<p>Wenn Sie sich für die Verbindung und Probleme zwischen Smartwatch und Krankenkasse interessieren, sei Ihnen <a href="https://www.power-datenschutz.de/krankenkassen-gesundheitsdaten/" target="_blank">dieser Artikel</a> empfohlen.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1033" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+2</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-1</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">3 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">3 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>66.7%</td>
<td>33.3%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/internet-der-dinge-datenschutz/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>E-Mail-Verschlüsselung mit PGP. Herzlich willkommen in der „ziemlich guten Privatsphäre“. </title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-pgp/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-pgp/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2015 18:51:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Adresse]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[PGP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=955</guid>

					<description><![CDATA[Nach den Enthüllungen von Edward Snowden und dem sich daran anschließenden NSA-Skandal, muss eigentlich nicht mehr der alte Vergleich bemüht werden, dass eine umverschlüsselte E-Mail einer klassischen Postkarte gleicht. Diese Problematik des Datenschutzes im privaten Bereich ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen &#8211; damit ist E-Mail-Verschlüsselung kein Thema für Verschwörungstheoretiker, Nerds oder Geheimnisträger. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Nach den Enthüllungen von Edward Snowden und dem sich daran anschließenden NSA-Skandal, muss eigentlich nicht mehr der alte Vergleich bemüht werden, dass eine umverschlüsselte E-Mail einer klassischen Postkarte gleicht. Diese Problematik des Datenschutzes im privaten Bereich ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen &#8211; damit ist E-Mail-Verschlüsselung kein Thema für Verschwörungstheoretiker, Nerds oder Geheimnisträger. Nein. Die Sicherheit unserer Kommunikation betrifft jeden von uns. Deswegen gibt es keine Ausreden mehr.</p>
<p>Eine Darstellung. <span id="more-955"></span></p>
<p><b>Wie funktioniert E-Mail-Verschlüsselung mit PGP?</b></p>
<p>Nach offiziellen Angaben ist es bisher nicht einmal der NSA gelungen, dieses Schloss zu knacken: PGP heißt das Verfahren, mit dem sich E-Mails vor nicht berechtigten Dritten abschirmen lassen. Die Abkürzung steht für <i>Pretty Good Privacy</i>, zu deutsch: ziemlich gute Privatsphäre. Bei diesem Verfahren wird die Nachricht mit einem Schlüssel beim Absender codiert und erst beim Empfänger wieder mit einem zweiten Key decodiert. Wer diese verschlüsselte E-Mail unterwegs abfischt, sei es beim E-Mail-Anbieter oder indem er die Leitung anzapft, sieht nur unleserlichen Buchstabensalat.</p>
<p><b>Wie können Sie PGP nutzen?</b></p>
<p>Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) &#8211; fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte (nach Angaben des Internet Providers <i>1&amp;1</i>) nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile einfacher geworden die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beispielsweise in Microsofts Outlook oder Apple Mail zu integrieren. Hierfür finden sich anschauliche Anleitungen, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritten geleiten.</p>
<p><a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/e-mails-verschluesseln-in-apple-mail-unter-mac-os-x" target="_blank">Anleitung für Apple Mail</a></p>
<p><a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/e-mails-verschluesseln-in-mozilla-thunderbird-mit-enigmail-und-gnu-privacy-guard" target="_blank">Anleitung für Thunderbird</a></p>
<p><a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/e-mail-verschluesselung-mit-gnupg-und-claws-mail-unter-windows" target="_blank">Anleitung für Windows</a></p>
<p>Deutlich einfacher haben es die rund 30 Millionen E-Mail-NutzerInnen von <a href="https://hilfe.gmx.net/sicherheit/pgp.html" target="_blank">GMX</a> und <a href="https://hilfe.web.de/sicherheit/pgp.html" target="_blank">Web.de</a> &#8211; die beiden United-Internet-Marken bieten seit einiger Zeit das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/OpenPGP" target="_blank">openPGP-Verfahren</a> in ihren Webmail-Clients an. Eine detaillierte Anleitung erhält, wer in seinem Postfach auf den Knopf mit dem Vorhängeschloss klickt. Mit ein paar Umständlichkeiten muss man aber auch dort leben: Der Austausch der geheimen Nachrichten funktioniert nur über ausgewählte Internetbrowser sowie auf dem Smartphone über die Apps von GMX und Web.de.</p>
<p><b>Warum sollten Sie Ihre E-Mails verschlüsseln?</b></p>
<p>Auf diese Frage lassen sich viele Antworten finden &#8211; anbei drei Gründe für die „E-Mail-Selbstverteidigung“:</p>
<ol>
<li>Gerade Kunden von GMX und Web.de kommen in den Genuss, dass sie das PGP-Verfahren verhältnismäßig einfach in ihren jeweiligen E-Mail-Clients nutzen können. In der Perspektive der letzten 20 Jahre war es folglich noch nie einfacher seine E-Mails sicher zu verschlüsseln und sie dadurch zu schützen.</li>
<li>Ein zweiter und ebenso wichtiger Grund ist es, dass jeder Bundesbürger ein im Grundgesetz verankertes Recht auf Brief, Post- und Fernmeldegeheimnis aus <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/10.html" target="_blank">Art. 10 Abs. 1 GG</a> besitzt. Damit nehmen Sie durch die Verschlüsselung ihrer E-Mail letztendlich (nur) ein an prominenter Stelle stehendes Grundrecht wahr.</li>
<li>Abschließend sei auf einen dritten Grund verwiesen. Beim Schutz Ihrer persönlichen Inhalte, die Sie per E-Mail verschicken, sollten Sie nicht auf den potenziell zu schützenden Inhalt abstellen, sondern auch die Signalwirkung der E-Mail-Verschlüsselung beachten. Gerade auch kleinere und mittlere Unternehmen sollten  durch die Benutzung des PGP-Verfahrens zeigen, dass sie das Fernmeldegeheimnis aus <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/10.html" target="_blank">Art. 10 Abs. 1 GG</a> ernst nehmen und es dadurch schützen. Dies kann durch IT-Sicherheitsverantwortliche innerhalb der Firmen realisiert werden, wie es z.B. bei dem IT-Dienstleister <a href="http://www.adacor.com" target="_blank">ADACOR</a> der Fall ist.</li>
</ol>
<p>Verschlüsseln Sie jetzt mit PGP Ihre E-Mails.</p>
<p>Es geht nicht um jede E-Mail.</p>
<p>Nicht um jeden belanglosen Inhalt.</p>
<p>Es geht ums Prinzip.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_955" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+2</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">2 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">2 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-pgp/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Datenschutzaufsicht verhängt saftiges Bußgeld für löchrige Auftragsdatenverarbeitung.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/datenschutzaufsicht-verhaengt-geldstrafe/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/datenschutzaufsicht-verhaengt-geldstrafe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 11:22:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterdatenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[§9 BDSG]]></category>
		<category><![CDATA[Auftragsdatenverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[BayLDA]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=888</guid>

					<description><![CDATA[Vor einigen Wochen verhängte das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) ein Bußgeld in fünfstelliger Höhe gegen ein Unternehmen aufgrund „unzureichender Auftragserteilung“. Diese sog. Auftragsdatenverarbeitung ist üblicherweise ein Teil von Cloud-Angeboten (z.B. für Datensicherung, Kalender, E-Mail und Telefonie). Das Landesamt rügte hierbei formale Fehler und setzte erstmals ein Bußgeld in dieser Größenordnung fest. Ein historischer Moment für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Vor einigen Wochen verhängte das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) ein Bußgeld in fünfstelliger Höhe gegen ein Unternehmen aufgrund „unzureichender Auftragserteilung“. Diese sog. Auftragsdatenverarbeitung ist üblicherweise ein Teil von Cloud-Angeboten (z.B. für Datensicherung, Kalender, E-Mail und Telefonie). Das Landesamt rügte hierbei formale Fehler und setzte erstmals ein Bußgeld in dieser Größenordnung fest.</p>
<p>Ein historischer Moment für den Datenschutz?<span id="more-888"></span></p>
<h3>Sachliche Grundlage</h3>
<p>Ausgangspunkt ist die Beauftragung eines externen Dienstleisters als sog. Auftragsdatenverarbeiter mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten. Dies setzt einen schriftlichen Vertrag zwischen den Parteien voraus. Die gesetzliche Grundlage hierzu (Bundesdatenschutzgesetz BDSG) schreibt eine Vielzahl von Einzelheiten vor, die zum Schutz der personenbezogenen Daten explizit in diesem Vertrag benannt und festgelegt werden müssen. Besonders relevant sind dabei auch die Datensicherheitsmaßnahmen (technische und organisatorische Maßnahmen), die vom Dienstleister zum Schutz der Daten getroffen werden müssen. All diese Maßnahmen müssen konkret und spezifisch festgelegt werden &#8211; sind sie jedoch löchrig, etwa wenn die korrekte Festlegungen zu unzureichend ist, eröffnet sich die Möglichkeit eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens, welches mit einer Geldbuße von bis 50.000,- € geahndet werden kann.</p>
<h3>Zum Sachverhalt</h3>
<p>Nun verhängte das BayLDA gegen ein Unternehmen eine Geldbuße in fünfstelliger Höhe. Die Grundlage hierfür sah das Landesamt in den schriftlichen Aufträgen des Unternehmens mit mehreren externen Dienstleistern. In diesen legte die Firma nur unzureichend den Schutz der Daten durch Datensicherheitsmaßnahmen dar. Die Angaben zu den erforderlichen Maßnahmen enthielten nur Wiederholungen des Gesetzes und pauschale Aussagen &#8211; nicht jedoch konkrete Maßnahmen. Richtigerweise ist dies unzureichend. Grund hierfür ist, dass ich die datenschutzrechtliche Verantwortung auch bei der Einschaltung von externen Dienstleistern, beim Auftraggeber liegt. Auch unterliegt der Auftraggeber einer Kontrollpflicht hinsichtlich der Datensicherheitsmaßnahmen gegenüber dem Dienstleister. Um all dies gewährleisten zu können, müssen die festgelegten technisch-organisatorischen Maßnahmen in dem abzuschließenden schriftlichen Auftrag spezifisch festgelegt werden. Allein dadurch kann der Auftraggeber seiner Kontrollpflicht nachkommen und beurteilen, ob die personenbezogenen Daten bei seinem Auftragnehmer z.B. gegen Auslesen oder Kopieren durch Unbefugte, gegen Verfälschung oder sonstige unberechtigte Abänderung oder gegen zufällige Zerstörung geschützt sind.</p>
<h3>Stellungnahme des BayLDA</h3>
<p>„Augen auf beim Einbinden von Dienstleistern. Jeder Auftraggeber muss wissen und gegebenenfalls auch prüfen, was sein Auftragnehmer mit den Daten macht.“, appelliert Thomas Kranig, der Präsident des BayLDA an die Auftraggeber. „Die Datensicherheitsmaßnahmen müssen konkret und spezifisch im Vertrag festgelegt werden. Unspezifische oder pauschale Beschreibungen reichen nicht aus. Wir werden auch künftig in geeigneten Fällen Verstöße in diesem Bereich mit Geldbußen ahnden.“</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Datenschutzrechtliche Themen sind oftmals sehr komplex. Welche vertraglichen Festlegungen bzgl. der Datensicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen, kann nicht ohne Einzelfallbetrachtung des jeweiligen Dienstleisters und den von diesem zum Einsatz gebrauchten Datenverarbeitssystemen beantwortet werden. Der gesetzliche Maßstab im Bezug auf die Datensicherheitsmaßnahmen bemisst sich nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/9.html" target="_blank">§ 9 BDSG</a>. In dieser Norm werden Maßnahmen in den Bereichen Zutritts-, Zugangs-, Zugriffs-, Weitergabe-, Eingabe-, Auftrags-, Verfügbarkeits- und Trennungskontrolle verlangt. Grundsätzlich muss der schriftliche Auftrag daher also spezifische Festlegungen zu diesen Fragen enthalten. Weiterhin bietet das BayLDA <a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2015/09/BayLDA_Auftragsdatenverarbeitung.pdf" target="_blank">einen Leitfaden</a> (ausgehend von <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/11.html" target="_blank">§ 11 BDSG</a>) für diese Fragestellung.</p>
<p>Abschließend setzt das BayLDA mit dieser Entscheidung ein klares Signal: Nicht nur fehlender, sondern auch unzureichender Datenschutz bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten wird verfolgt und bestraft. Die Festsetzung in der Höhe des Bußgeldes, sowie die Aussage von Thomas Kranig verdeutlichen nochmals die Wichtigkeit der Einhaltung des BDSG. Insofern sorgte das BayLDA für einen historischen Moment im Themenfeld Datenschutz und Datensicherheit.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_888" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+0</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">0 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">0 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>0%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/datenschutzaufsicht-verhaengt-geldstrafe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Windows 10 &#8211; funktionierender Datenschutz oder doch eine Abhörmaschine? </title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/windows-10-datenschutz/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/windows-10-datenschutz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2015 20:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 10]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=865</guid>

					<description><![CDATA[Der multinationale Hard- und Softwarehersteller Microsoft veröffentlichte Ende Juli 2015 sein neues Computerbetriebssystem Windows 10. Viel hatte sich der Konzern aus Redmond (USA) vorgenommen: Ähnlich wie bei den letzten Apple Betriebssystemen wird auch Windows 10 (für ein Jahr) kostenlos zum Update angeboten. Auch wurde die Bedienoberfläche verbessert &#8211; diese erfuhr unter Windows 8 mit den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Der multinationale Hard- und Softwarehersteller Microsoft veröffentlichte Ende Juli 2015 sein neues Computerbetriebssystem Windows 10. Viel hatte sich der Konzern aus Redmond (USA) vorgenommen: Ähnlich wie bei den letzten Apple Betriebssystemen wird auch Windows 10 (für ein Jahr) kostenlos zum Update angeboten. Auch wurde die Bedienoberfläche verbessert &#8211; diese erfuhr unter Windows 8 mit den unübersichtlichen Kacheln und Fenstern immer wieder heftiger Kritik. Letztendlich kehrt mit dieser Version das bekannte Windows-Startmenü wieder zurück. All diese Fakten klingen grundsätzlich erst einmal positiv. Doch schon jetzt werden kritische Stimmen im Bezug auf den Datenschutz laut.</p>
<p>Wie sicher ist Windows 10?</p>
<p><span id="more-865"></span></p>
<h4>Ausgangspunkt der Kritik</h4>
<p>Microsoft spendiert Windows 10 nicht nur neue optische Verbesserungen, es werden auch weitere neue Funktionen implementiert. Die erhobene Kritik beginnt jedoch bereits beim Installationsprozess: Klickt man während der Installation und beim Einrichten überall auf &#8222;Übernehmen&#8220; oder &#8222;Expresseinstellungen verwenden“, räumt man Windows 10 sehr weitreichende Rechte zur Übertragung von Benutzerdaten an Microsoft ein. Welche Daten hierbei erhoben und übermittelt werden, ist ausführlich und schon erschreckend transparent in der <a href="http://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx" target="_blank">Datenschutzbestimmung</a> des Unternehmens dokumentiert. Zusammenfassend lässt sich konstatieren: Alle personenbezogen Daten, die Benutzer preisgeben, werden von Microsoft auch für eine „Verbesserung und Personalisierung Ihrer Erfahrung“ eingesetzt. Personalisierung von Erfahrungen klingt sehr abstrakt &#8211; gemeint ist damit allerdings „der angezeigten Werbung mehr Relevanz zu verleihen“.</p>
<h4>Siri 2.0 &#8211; die digitale Sprachassistentin „Cortana&#8220;</h4>
<p>Ein erster Lösungsansatz gegen diese Datensammelwut wäre sicherlich eine radikale Untersagung der Datenübertragung an Microsoft  während des Installationsvorgangs. Doch dieser Schritt in Richtung Datensicherheit, ist auch ein Schritt zurück in puncto Komfort. So benötigt die digitale Sprachassistentin „Cortana“ (vergleichbar mit „Siri“ von Apple) Zugriff auf Eigennamen und Adressen aus den eigenen Adressbuch, um diese verarbeiten und nach ihnen suchen zu können. Ebenso werden Hinweise auf Verkehrsstatus und Verspätungen im Zugverkehr erst möglich, wenn die digitale Sprachassistentin weiß, wo sich der Anwender befindet und wohin er vermutlich aufbrechen wird. Auch hier können die Daten, welche Cortana sammeln und verarbeiten darf, im sog. Cortana-Notizbuch eingetragen werden.</p>
<h4>Kritik an Windows 10</h4>
<p>Diese Datensammelwut von Windows 10 steht schon nach dieser kurzen Zeit seit Veröffentlichung zunehmend in der Kritik. Nun schaltet sich auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein. Diese findet klare Worte für das neue Betriebssystem: „Wer die Datenschutzbestimmungen von Microsoft akzeptiere, hole sich eine &#8222;Abhörmaschine&#8220; ins Haus.“ Die Verbraucherschützer aus Rheinland-Pfalz problematisieren zurecht nicht nur die Erhebung und Weitergabe der persönlichen Daten, sondern deren zielgerichtete Vermarktung. Christian Gollner (Rechtsreferent der <a href="https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/windows-10---Ueberwachung-bis-zum-letzten-klick-1" target="_blank">Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz</a>) spricht von Nutzern digitaler Geräte, die „immer mehr selbst zu einer Ware, die vermarktet wird“ verkommen.</p>
<p>Die folgenden drei Auszüge aus den Allgemeinen Geschäftsbedienungen von Windows 10 verdeutlicht diese Kritik nochmals sehr plastisch.</p>
<p>(1) So dürfen alle eingegebenen Daten (nicht nur über Tastatur) von Microsoft gespeichert und ausgewertet werden.</p>
<p>(2) Auch können VOIP-Telefonate mitgeschnitten und inhaltlich (nicht nur zur Qualität) ausgewertet werden.</p>
<p>(3) Genauso werden der aktuelle und die ehemaligen Standorte des Rechners gespeichert und von Microsoft ausgewertet.</p>
<p>Folglich bestehen ernstzunehmende und begründete Argumente, sich die Datenschutzbestimmungen von Microsoft in diesem Falle vor einer Installation anzusehen und auch möglicherweise mit einem Update zu warten.</p>
<p>Lassen Sie sich schlussendlich nicht von den optischen Veränderungen in Windows 10 blenden, sondern beschäftigen Sie sich mit diesen Kritikpunkten &#8211; denn es geht um Ihre persönlichen Daten, die es zu schützen gilt &#8211; denn „Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für weitere Lektüre zu dieser Thematik:</p>
<p>(1) Gerd Billen (Staatssekretär im Bundesjustizministerium) warnt <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/it/microsoft-staatssekretaer-billen-windows-10-ist-bedenklich/12183460.html" target="_blank">in der Wirtschaftswoche</a> vor Windows 10.</p>
<p>(2) Ebenfalls <a href="http://www.padcom.ch/windows-10-koennte-in-der-schweiz-verboten-werden/" target="_blank">Kritik aus der Schweiz</a> &#8211; hier könnte Windows 10 ein Verbot drohen.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_865" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+2</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">2 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">2 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/windows-10-datenschutz/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxistipp: Vorsicht bei gebrauchten Speicherkarten.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/speicherkarten-sicher-verkaufen/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/speicherkarten-sicher-verkaufen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2015 14:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Recht am eigenen Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Datenlöschung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Datenwiederherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherkarte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.power-datenschutz.de/?p=836</guid>

					<description><![CDATA[„Ebay macht’s einfach“. Mit dieser Werbung verspricht der Online-Markplatz nicht zu viel. Schnell ein Foto erstellt, hochgeladen, zwei Zeilen dazu geschrieben und schon findet sich „alter Krimskrams“ auf der gleichnamigen Plattform. Grundsätzlich gibt es keine Einwände dagegen &#8211; Sie sollten bei gebrauchten Speichermedien (wie Speicherkarten oder USB-Sticks) jedoch vorsichtig sein, denn Datensicherheit beginnt nicht im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ebay macht’s einfach“. Mit dieser Werbung verspricht der Online-Markplatz nicht zu viel. Schnell ein Foto erstellt, hochgeladen, zwei Zeilen dazu geschrieben und schon findet sich „alter Krimskrams“ auf der gleichnamigen Plattform. Grundsätzlich gibt es keine Einwände dagegen &#8211; Sie sollten bei gebrauchten Speichermedien (wie Speicherkarten oder USB-Sticks) jedoch vorsichtig sein, denn Datensicherheit beginnt nicht im Großen durch das Ausspähen der NSA oder die Datensammlung von Facebook, sondern bereits im Kleinen bei Ihnen zuhause.<br />
Eine Anleitung.<span id="more-836"></span></p>
<p><b>Problemaufriss</b></p>
<p>Auf die Suchanfrage „Speicherkarte“ antworte eBay mit mehr als 2600 gebrauchten Angeboten. Doch oftmals bekommen Sie hier nicht nur eine günstige Speicherkarte, sondern auch die Bilder, die zuvor auf der Karte gespeichert wurden. Auf den ersten Blick sind die Speicherkarten leer &#8211; doch mit sehr geringen Aufwand lassen sich Bilder und andere Daten wiederherstellen. Wie kann das sein? Der Verkäufer löschte doch eigentlich das Speichermedium, bevor er es zum Kauf anbot. Wie können dann trotzdem sensible Daten und Fotos noch gespeichert sein? Eine vereinfachte Antwort auf diese Frage lautet: Löschen ist nicht gleich Löschen.</p>
<p>Eine leere Speicherkarte lässt sich mit einem leeren Buch vergleichen. Durch die Benutzung der Karte (z.B. in einer Kamera) werden Bilddateien abgespeichert und zusätzlich eine Art „Inhaltsverzeichnis“ erstellt. Wenn der Benutzer später die Bilder am Computer auswählt und die Option „löschen“ betätig, führt dies nur zur Löschung der dem Inhaltsverzeichnisses des Buchs entsprechenden Daten. Die tatsächlichen Bilder bleiben allerdings auf der Karte gespeichert. Sie sind bloß nicht mehr sichtbar und der Speicherplatz erscheint wieder als frei.</p>
<p><b>Problemlösung</b></p>
<p>Um die Rechte am eigenen Bild zu wahren und sie nicht unkontrolliert an unbekannte Dritte weiterzugeben, sollten Sie zwei Arbeitsschritte unternehmen, um auch wirklich eine leere Speicherkarte zu verkaufen.</p>
<p><b>1. Speichermedium sicher überschreiben</b></p>
<p>In einem ersten Schritt sollten Sie das Speichermedium mehrfach von einem Programm überschreiben lassen. Auf diese Weise werden alle noch vorhandenen Fotos und Dateien mit dem Wert „0“ überschrieben und damit unbrauchbar. So lassen sich hinterher auch unsichtbare Bilder nicht mehr wiederherstellen. Für diesen Arbeitsschritt existieren bereits viele Programme.</p>
<p><b>Windows-Nutzer</b> können beispielsweise auf das Tool <a href="http://www.heise.de/download/disk-wipe.html" target="_blank">Disk Wipe</a> zurückgreifen. Das Datenlöschungs-Tool Disk Wipe tut genau das, was der Name verspricht. Es entfernt Daten restlos von Festplatten, Speicherkarten oder USB-Sticks, sodass sie sich auch mit professionellen Wiederherstellungs-Tools nicht wiederherstellen lassen.</p>
<p><b>Mac-Nutzer</b> können sich dem bereits installierten <a href="https://www.verbraucher-sicher-online.de/anleitung/sicher-loeschen-unter-mac-os-x" target="_blank">Festplattendienstprogramm</a> bedienen. So gehen Sie hier vor:</p>
<ol>
<li>Starten Sie das Festplatten-Dienstprogramm (unter Programme/Dienstprogramme).</li>
<li>Schließen Sie nun den zu löschenden Datenträger an Ihren Mac an.</li>
<li>Wählen Sie in der linken Spalte des Fensters den zu löschenden Datenträger aus.</li>
<li>Anschließend wählen Sie in der rechten Spalte die Registerkarte „Löschen“.</li>
<li>Klicken Sie die Schaltfläche „Sicherheitsoptionen“. Es werden Ihnen drei möglichen Löschverfahren angeboten: das einfache, siebenfache oder 35-fache Überschreiben.</li>
<li>Wählen Sie das gewünschte Löschverfahren (mindestens siebenfaches Überschreiben) und bestätigen Sie die Wahl durch Klicken auf die Schaltfläche „OK“.</li>
<li>Starten Sie den Löschvorgang durch Klicken auf das Schaltfeld „Löschen“. Je nach Größe des Datenträgers und gewähltem Löschverfahren kann der Vorgang nun mehrere Stunden in Anspruch nehmen.</li>
</ol>
<p><b>2. Selbst eine Wiederherstellung durchführen </b></p>
<p>Abschließend können Sie sich mit einem Wiederherstellungsprogramm davon überzeugen, dass sich nach der Überschreibung des Speichermediums keinerlei Bilder oder andere Daten wiederherstellen lassen. Hier gilt der Grundsatz: Was Sie mit einschlägigen Wiederherstellungsprogrammen nicht wieder lesbar machen können, kann wohl auch kein Dritter reproduzieren. Hierfür finden sich ebenfalls viele brauchbare Tools. So können sich Mac-User beispielsweise <a href="http://mac.powerdatarecovery.com" target="_blank">MiniTool Mac Data Recovery</a> und Windows-Anwender <a href="http://www.heise.de/download/datarecovery.html" target="_blank">DataRecovery</a> bedienen.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Investieren Sie folglich nicht nur Zeit für eine ansprechende Artikelbeschreibung, wenn Sie bei ebay gebrauchte Speichermedien verkaufen, sondern löschen Sie ihre (persönlichen) Daten vorher sicher.</p>
<p>Wenn Sie den zweiten Schritt der Anleitung auf eine von Ihnen gebraucht gekaufte Speicherkarte anwenden, werden Sie überrascht sein, was sich wiederherstellen lässt &#8230;</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_836" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+1</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">1 </span>rating</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">1 rating<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.power-datenschutz.de/speicherkarten-sicher-verkaufen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
