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	<title>Internet &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		<title>Was haben ein Vibrator, Weihnachten und Datenschutz gemeinsam? Mehr als gedacht&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2017 22:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten steht vor der Tür &#8211; die Zeit für Familie, festliches Essen und Geschenke. Die Frage &#8222;Was soll ich verschenken?&#8220; kann für ungemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Der Anspruch steigt und die Angebotsvielfalt ist uferlos. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie Ihre persönlich(st)en Daten nicht verpackt und mit Schleife dekoriert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten steht vor der Tür &#8211; die Zeit für Familie, festliches Essen und Geschenke. Die Frage &#8222;Was soll ich verschenken?&#8220; kann für ungemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Der Anspruch steigt und die Angebotsvielfalt ist uferlos. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie Ihre persönlich(st)en Daten nicht verpackt und mit Schleife dekoriert unter den Weihnachtsbaum legen! Auch die Erotikindustrie entdeckte das Weihnachtsgeschäft und nutzt es für sich. Doch schon bei der Wahl der Geschenke muss man sich vor Augen führen, wer hier letztlich der Beschenkte sein soll. Kurzum: <strong>Möchten Sie ein Produkt verschenken oder ein Produkt erzeugen? </strong><span id="more-1824"></span></p>
<h3>Problemaufriss &#8211; Vibrator mit WLAN und Kamera</h3>
<p>Neben Erotikartikeln in Weihnachtskalendern ist die Vielfalt der Angebotspalette auch für Heiligabend grenzenlos, jede Nachfrage findet ein passendes Angebot.</p>
<p>Der technologische Fortschritt zeigt sich auch hier: So gibt es beispielsweise inzwischen Vibratoren, die vom anderen Ende der Welt mittels App oder aber über das heimische WLAN  ferngesteuert werden können. Das ist allerdings längst noch nicht alles. Nunmehr berücksichtigt der Markt auch die Nachfrage nach Vibratoren mit Kamera. Auf den Seiten der Hersteller heißt es hierzu: „&#8230;Momente der Liebe durch aufgenommene Bilder und Videos zum Leben erwecken&#8230;.“</p>
<p>Versetzen Sie sich in die Situation, die auf einer wahren Begebenheit basiert und <a href="https://www.golem.de/news/sammelklage-gegen-we-vibe-vibratorhersteller-zahlt-entschaedigung-in-millionenhoehe-1708-129536.html" target="_blank" rel="noopener">in den USA zu einer Millionen-Dollar-Klage</a> (für den Hersteller) führte: Wegen einer sich anbahnenden Geschäftsreise schenkte ein Mann seiner Frau einen Vibrator zu Weihnachten, um die Zeit der Fernbeziehung „entspannter“ zu überbrücken. Dabei ahnte der Mann nicht, dass er nicht nur ein Produkt verschenkte, sondern ebenfalls ein neues Produkt erzeugte, nämlich die Intimsphäre seiner Frau.</p>
<p>Denn eben dieser Vibrator besaß eine Kamerafunktionalität. Ob diese Funktion zwingend notwendig ist und welche &#8222;Vorteile&#8220; hiermit verbunden sind, bleibt Ihrer Fantasie überlassen und soll vorliegend nicht näher beleuchtet werden.</p>
<p>Gleichwohl ist hierbei interessant, dass durch die zusätzliche Implementierung einer Kamerafunktion naturgemäß höchst intime Momente erfasst werden, welche im Rahmen des Datenaustausches &#8211; hier durch Übermittlung der aufgenommenen Kamerabilder &#8211; selbstverständlich durch Hacker an- und abgreifbar sind.</p>
<p>Dabei bedarf es im Zweifel nicht einmal eines Hackerangriffs im klassischen Sinne. Denn häufig ist es so, dass das Webinterface mit voreingestellten Zugangsdaten ausgestattet ist, wobei die SSID des WLAN-Access-Points direkt nach dem Gerät benannt wird. Benutzername und Passwort sind standardisiert &#8211; d.h. beim Kauf der Endprodukte immer gleich. Damit wird jedem Laien klar, dass der Angriff auf diese standardisierten Sicherheitseinstellungen nahezu einladend wirkt. Auch im Internet gibt es bereits zu Hauf Anleitungen, wie man ohne großen Aufwand auf die Gerätschaften zugreifen kann.</p>
<p>So geschehen.</p>
<p>Die Vorstellung, dass ein 15-Jähriger aus Bandar Seri Begawan oder auch gerne ein 80-Jähriger aus Castrop-Rauxel in Deutschland, Ihre intimsten Momente mitverfolgen und aufzeichnen kann, ist nicht nur frappierend, sondern bezieht sich auch auf alle anderen vergleichbaren Endgeräte. Denken Sie dabei insbesondere an Babyfongeräte, die ebenfalls vorkonfigurierte und immer gleiche „Sicherheitseinstellungen“ aufweisen und damit kinderleicht angreifbar sind.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zunächst einmal drängt sich die Frage auf, ob die Kamerafunktion für die Funktionalität eines Vibrators notwendig ist und wenn ja, um welchen Preis? Diese Frage muss sich jeder im Hinblick auf den Schutz seiner Daten und die Wahrung der Intimsphäre selbst beantworten. Letztlich besteht nicht nur die Gefahr des Datenmissbrauchs durch (kriminelle) Dritte &#8211; wie beispielsweise Hacker &#8211; sondern schon die reguläre Datenerhebung und Speicherung auf den Servern der Hersteller/Anbieter ist höchst problematisch. In dem erwähnten Fall in den USA willigte der Vibrator-Hersteller inzwischen ein, jedem US-Nutzer die Summe von 10.000 US-Dollar (etwa 9.350 Euro) als Entschädigung zu zahlen, dessen Daten über die App auf den Servern des Unternehmens gespeichert wurden.</p>
<p>Schaffen also erst gar keine Gelegenheit, dass solche Daten von Ihnen und über Sie erhoben, übertragen und gespeichert werden.</p>
<p>Gleiches gilt für Babyfongeräte, Webcams und Selfie Kameras. Wenn die visuelle Aufzeichnung/Überwachung nicht nötig ist, dann kleben Sie die Kameralinse doch einfach ab.</p>
<p>Darüber hinaus sollten Sie voreingestellte Passwörter umgehend ändern. Der Maßstab für <a href="https://www.power-datenschutz.de/sichere-passwoerter/" target="_blank" rel="noopener">„sichere“ Passwörter wurde auf diesem Blog bereits vorgestellt.</a></p>
<p>Wie stehen Sie zu diesem Thema?</p>
<p>Lassen Sie es mich wissen und kommentieren Sie diesen Beitrag!</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Top 10 Tipps um die Sicherheit im Netz zu verbessern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Philipp Egger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2017 21:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Datenschutz im Internet ist nicht nur für Kinder ein sehr wichtiges Thema, sondern auch für Erwachsene, die häufig im Netz unterwegs sind. Obwohl viele Menschen der Meinung sind, dass der Datenschutz im Netz im Prinzip überhaupt nicht existiert, kann man trotzdem auch als Laie, seine eigene Sicherheit verbessern. Viele Sicherheitsexperten glauben sogar, dass die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenschutz im Internet ist nicht nur für Kinder ein sehr wichtiges Thema, sondern auch für Erwachsene, die häufig im Netz unterwegs sind. Obwohl viele Menschen der Meinung sind, dass der Datenschutz im Netz im Prinzip überhaupt nicht existiert, kann man trotzdem auch als Laie, seine eigene Sicherheit verbessern. Viele Sicherheitsexperten glauben sogar, dass die meisten Online-Dienste und soziale Netzwerke nur dazu da sind, persönliche Informationen weltweit zu verbreiten.</p>
<p><span id="more-1530"></span></p>
<h3><strong>Die besten Tipps für den persönlichen Datenschutz</strong></h3>
<ol>
<li>Cookies nehmen auf dem Rechner unnötig viel Platz ein, wenn sie nicht regelmäßig gelöscht werden. Sie sind so richtige Datensammler, da sie alle Daten bei der Navigation erfassen, also alle Seiten die wir im Internet besucht haben mit dem entsprechenden Datum und der Zeitangabe. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Cookies regelmäßig und vor allem in kurzen Abständen zu löschen. Das ist natürlich auch ein großer Vorteil, wenn der PC auf Viren oder Malware überprüft wird, da die Überprüfung auch die Cookies einschließt und das nur unnötige Zeit in Anspruch nimmt, da man sie viel schneller löschen kann.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>Der Datenschutz spielt selbstverständlich auch bei den Mailadressen eine sehr wichtige Rolle. Die E-Mail sollte auf keinen Fall persönliche Daten oder Hinweise auf die eigene Identität geben. Wer also dabei seinen kompletten Namen angibt und vielleicht auch noch den Wohnort, braucht sich auch nicht wundern, wenn die Daten nicht geschützt sind. Es ist lohnenswert, eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen zu nehmen. Eine zweite Mailadresse ist empfehlenswert, um sich im Internet bei Online-Anbietern oder Communities anzumelden. Die persönliche Mail sollte nur Vertrauenspersonen vorbehalten werden.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>Im Netz ist es oft notwendig, seine persönlichen Daten anzugeben, also den Namen, die Adresse und manchmal natürlich auch die Bankverbindungen, wenn es um Online-Käufe geht. Allerdings gibt es auch Fallen, wie beispielsweise bei Meinungsumfragen oder Glücksspielen, wo man sich angeblich unbedingt eintragen muss und auch nach Hobbys oder nach dem Einkommen gefragt wird. Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte diese Angaben möglichst vermeiden und sich im Zweifelsfall die Mühe machen, lieber telefonisch erst einmal nachzufragen. Auf keinen Fall darf man seine benützten PINs oder Passwörter herausgeben.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li>Beim Online-Banking und natürlich auch beim Einkauf im Internet ist unbedingt auf verschlüsselte Verbindungen zu achten. Zeigt die aufgerufene Webseite kein „HTTPS“ vor der Internetadresse an, dann bitte auf keinen Fall persönliche Daten preisgeben, da es sich dabei um eine nicht sichere Seite handelt, auch dann nicht, wenn es die eigene Bank für Online-Banking ist.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li>Wer möglichst spurenlos im Internet surfen möchte, kann dies über einen anonymen Proxy machen. Dabei handelt es sich übrigens nicht darum, dass man persönlich etwas zu verbergen hat. Wer einen anonymen Proxyserver benützt, wird von den benützten oder besuchten Webseiten auch nicht durch die eigene IP-Adresse erkannt. Nicht nur unser eigener Service Provider protokolliert in den Logfiles alle von uns aufgerufenen Seiten, sondern auch die Gegenseiten. Dadurch erhalten sie Informationen über unsere IP-Adresse, das benützte Betriebssystem, Browsereinstellungen und natürlich auch über unser Herkunftsland. Diese aufgezeichneten Protokolle lassen sich vermeiden.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li>Obwohl Virenschutz und Firewalls auch nicht zu einem hundertprozentigen Schutz beitragen, vermindern sie das Risiko von ungewünschten Angriffen. Der Personal Firewall ist in der Regel bereits in den Betriebssystemen integriert, das Virenschutzprogramm sollte allerdings regelmäßig aktualisiert werden. Auch die Sicherheitsupdates der installierten Programme sind notwendig, um auf dem Rechner optimale Schutzmaßnahmen zu unternehmen. Es lohnt sich gegebenenfalls, die automatische Update Funktion zu aktivieren.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li>Um sich im Netz zu schützen, darf man auf keinen Fall mit dem Administrator Konto ins Internet gehen. Dafür gibt es bei allen gängigen Betriebssystem die Benutzerkonten, die nur eingeschränkte Rechte haben. Die Admin-Konten sollten in der Regel nur einem vertrauenswürdigen Techniker zugänglich sein oder wenn man selbst hervorragende Computerkenntnisse aufweisen kann. Neue Benutzerkonten lassen sich übrigens kinderleicht auch als Laie auf dem PC oder einem anderen Endgerät einrichten.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li>Aufpassen heißt es auch beim Online-Shopping im Ausland. In vielen Ländern sind die Datenschutzvorschriften viel lockerer als in Deutschland. Vor dem Kauf sollte man sich also unbedingt über die Sicherheit der persönlichen Datenangabe informieren. Werden diese Informationen nicht veröffentlicht oder sind sie beispielsweise in einer anderen Sprache vorhanden, die man nicht ausreichend beherrscht, dann sollte man im Zweifelsfall darauf verzichten oder sich anderweitig erst einmal über die Seriosität vom Anbieter informieren.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="9">
<li>Ein weiteres Risiko für den Datenschutz können auch die aktiven Inhalte wie beispielsweise JavaScript oder ActiveX sein. Mit diesen Inhalten können zwar manche Webseiten nicht vollständig angezeigt werden, aber dafür können auch über den Browser keine Daten ausgelesen werden. Die notwendigen Einstellungen hierzu werden über dem Browser vorgenommen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="10">
<li>Der Datenschutz kann nicht gewährleistet werden, wenn man häufig kostenlose Programme vom Internet herunterlädt. Es ist auf jeden Fall vorher abzuwägen, ob man auch wirklich auf diese Programme angewiesen ist oder nicht, da es sich dabei durchaus um Malware oder um Spyware handeln kann, also um Programme die nur Schaden anrichten oder Daten ausspionieren. Auch hier lohnt es sich, wenn man sich über die jeweiligen Anbieter vorher genauestens informiert.</li>
</ol>
<p>Dieser Artikel ist im Rahmen eines <a href="https://www.power-datenschutz.de/gastbeitrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gastbeitrags</a> erschienen.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Die neue Welt der „Internet der Dinge“ braucht verständliche Datenschutzerklärungen. Auf der IFA zeigt sich auch der Datenschutz recht innovativ.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/datenschutz-auf-der-ifa-2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 16:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[IFA]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Ausstellungshalle der Deutschen Telekom AG ist der Bereich „Datenschutz&#8220; mit einem eigenen Stand vertreten. Auch die Telekom hat offensichtlich gemerkt, wie wichtig der Datenschutz für das Kundenvertrauen und damit auch für die Kundenbindung ist. Doch auch für die Erschaffung neuer Geschäftsfelder ist der Datenschutz wichtiger denn je. Wie man dem vermeintlich trockenen Thema [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>In der Ausstellungshalle der Deutschen Telekom AG ist der Bereich „Datenschutz&#8220; mit einem eigenen Stand vertreten. Auch die Telekom hat offensichtlich gemerkt, wie wichtig der Datenschutz für das Kundenvertrauen und damit auch für die Kundenbindung ist.</div>
<div>Doch auch für die Erschaffung neuer Geschäftsfelder ist der Datenschutz wichtiger denn je.</div>
<p><span id="more-1242"></span></br></p>
<h4>Wie man dem vermeintlich trockenen Thema „Datenschutz“ kreativ und damit ungewöhnlich innovativ begegnen kann, zeigt eindrucksvoll die Telekom auf ihrem Stand</h4>
<div></div>
<div>Mit „Wir schaffen Vertrauensräume“ setzt sich das Unternehmen ein Anspruch, der nur logisch und konsequent für eine Geschäftsgrundlage des 21. Jahrhundert ist. In einer digitalen Welt, die das klassische <em>Face-to-Face-Geschäft</em> ablöst, bedarf es Vertrauensräume für die Daten, die man miteinander austauscht, um möglichst reibungslos sein Business machen zu können.</div>
<div></div>
<div>Um das Vertrauen zu stärken und weiter aufzubauen, hat der Telekomriese mehrere Maßnahmen umgesetzt, wo ich hier nur einige erwähnen möchte:</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<h4><b>Das neue Datenschutzportal der Telekom</b></h4>
<div>Es ist zwar noch nicht live, doch viele Elemente des neuen Portals sind auch jetzt schon auf der Webseite der Telekom abrufbar.</div>
<div>So greift das Unternehmen nicht nur Schlagwörter, wie „Transparenz“ auf, sondern führt konkret aus, was es darunter versteht und wie es diesen Anspruch selbst umsetzt.</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<h4><b>Datenschutz auf einer Seite</b></h4>
<div>Eine nicht nur von mir, sondern auch ausdrücklich vom <a href="http://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/09022016_Onepager.html;jsessionid=A264820B7FB33F168F8C25677EDCADE8.1_cid297" target="_blank">Bundesjustizministerium der Justiz und für Verbraucherschutz</a> begrüßte Innovation ist die, die Datenschutzerklärung, die üblicherweise auf zig Seiten, eng bedrucktem Fließtext in 6Pkt.-Schrift-Größe und bestem Juristendeutsch dem Betroffenen zur Kenntnis gereicht wird, in eine Sprache zu „übersetzen“, die auch der Nutzer leicht verstehen kann und maximal den Umfang von einer Seite hat.</div>
<div>Die Vision der Datenschutzerklärung als „One-Pager“: Die Telekom zeigte auf der IFA, wie so etwas aussehen könnte.</div>
<div></div>
<p></br></p>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-1245 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-1024x683.jpg" alt="One Pager der Telekom" width="600" height="400" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-1024x683.jpg 1024w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-300x200.jpg 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/One-Pager-der-Telekom-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<div>Der nächste logische Schritt wäre für mich die Weiterentwicklung von standardisierten Datenschutzregelungen in eine für alle leicht verständliche Symbolsprache. Wie könnte so was aussehen? So könnte z.B. eine kleine US-Flagge auf die Verarbeitung und damit auch auf die Zugriffsmöglichkeiten von US-Sicherheitsbehörden Ihrer Daten in USA hinweisen. Ein Deutschland-Fähnchen könnte auf eine Verarbeitung Ihrer Daten in einer verschlüsselten Cloud auf Server mit Standort in Deutschland hinweisen. Wie die Verkehrsschilder in der StVO könnte man eine deutsche Industrienorm für Datenschutzsymbole erstellen. Deutscher Datenschutz könnte so zum „Biosiegel der der Deutschen IT“ werden. Nicht umsonst ist das einer meiner zentralen Forderung. Ich würde mir sehr wünschen, den Datenschutz nicht mehr als Innovationsbremse zu sehen, sondern eher als Innovationsmotor, der unserer IT die Möglichkeit gibt, gegenüber der weltweiten Konkurrenz eben dieser besondere Wertschätzung der personenbezogenen Daten, als Wettbewerbsvorteil anbieten zu können.</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<div>Daneben ist auch ein jeder selbst dazu angehalten, sich nicht gänzlich auf Staat und Industrie zu verlassen, sondern eigene Vorkehrungen zum Schutz seiner Daten zu treffen, quasi ein „Selbstdatenschutz“ zu betreiben. Auch hierzu wurde auf der Messe ein neues Portal vorgestellt, welches in Zusammenarbeit zwischen dem BSI und der Telekom entstanden und kann bereits <a href="https://www.sicherdigital.de" target="_blank">hier</a> aufgerufen werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<div>Schön finde ich dabei, dass man hierbei Rücksicht auf die unterschiedlichen Personengruppen und ihre persönlichen Bedürfnisse und Fragen genommen hat. Selbstverständlich haben Jugendliche, die eine Welt vor dem Internet nicht kennengelernt haben, eine andere Herangehensweise, als Personen älteren Semesters.</div>
<div></div>
<div></div>
<p></br></p>
<div>Welche Vorsichtsmaßnahmen haben Sie für sich ergriffen, mehr Selbstdatenschutz zu betreiben?</div>
<div>Haben Sie die <a href="https://www.power-datenschutz.de/whatsapp-datenschutzbestimmung/" target="_blank">Datenschutzerklärung von WhatsApp</a> vergangene Woche genau gelesen?</div>
<div>Ich freue mich auf Ihre Kommentare!</div>
<p>__</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue 2-Schritt-Authentifikationsprozesse versprechen mehr Sicherheit für Internet-Accounts. Sind diese aber wirklich immer die bessere Zugangskontrolle?</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/2-schritt-authentifikation/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/2-schritt-authentifikation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 17:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Authentifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangskontrolle]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie funktioniert die 2-Schritt Authentifizierung? Normalerweise gibt man bei der Anmeldung &#8211; beispielsweise beim E-Mail-Client GMX &#8211; seinen Benutzernamen und das dazugehörige Passwort ein. Dieses Verfahren besteht nur aus einem Schritt (Eingabe von Benutzernamen und Passwort). Bei der 2-Schritt Authentifizierung tritt noch eine weiterer Schritt dazu: Neben Benutzernamen und Passwort fragt das System nach einer Handynummer (auch Verifikationssnummer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie funktioniert die 2-Schritt Authentifizierung?</p>
<p>Normalerweise gibt man bei der Anmeldung &#8211; beispielsweise beim E-Mail-Client GMX &#8211; seinen Benutzernamen und das dazugehörige Passwort ein.</p>
<p>Dieses Verfahren besteht nur aus einem Schritt (Eingabe von Benutzernamen und Passwort).</p>
<p>Bei der 2-Schritt Authentifizierung tritt noch eine weiterer Schritt dazu: Neben Benutzernamen und Passwort fragt das System nach einer Handynummer (auch Verifikationssnummer genannt). Anschließend erhält man eine SMS mit einem Zugangs- bzw. Bestätigungscode. Dieser wird nach Benutzernamen und Passwort als zusätzliche Authentifizierung eingegeben.<br />
<span id="more-1209"></span></p>
<h4>Aber warum ein so aufwendiges Verfahren?</h4>
<p>Durch die Verifikation mit der Telefonnummer soll sichergestellt werden, dass es sich tatsächlich um die Person handelt, zu der auch der Benutzername und das entsprechend gewählte Passwort gehören &#8211; es sich dabei also nicht um einen Unberechtigten handelt, der zum Beispiel durch Hacking an Benutzernamen und Passwort gelangte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wer bietet das Verfahren an?</h4>
<p>Der E-Mail-Dienst <em>Yahoo </em>bietet die Möglichkeit einer 2-Schritt-Verifikation an. Wer aber nicht unbedingt auf die neue 2-Schritt-Lösung umstellen möchte &#8211; der muss auch nicht &#8211; <em>Yahoo </em>zwingt seine Nutzer nicht; es steht jedem frei dieses Verfahren zu nutzen oder eben auch nicht.</p>
<div id="attachment_1211" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1211" class="wp-image-1211 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Beispiel-2-Schritt-Kontensicherung-Bild-2-195x300.png" alt="Beispiel 2-Schritt-Kontensicherung Bild 2" width="195" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Beispiel-2-Schritt-Kontensicherung-Bild-2-195x300.png 195w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Beispiel-2-Schritt-Kontensicherung-Bild-2.png 318w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /><p id="caption-attachment-1211" class="wp-caption-text">Beispiel der 2-Schritt-Authentifizierung beim Anbieter Yahoo</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit der Dienst nun die SMS mit der Verifikationsnummer zusenden kann, benötigt er natürlich zunächst erst einmal die Handynummer.</p>
<p><strong>An diesem Punkt beginnt die datenschutzrechtliche Problematik. Sicherheit geht hier grundsätzlich auf Kosten des Datenschutzes.</strong> Mit der Preisgabe der Handynummer verfügt der Dienst über ein weiteres persönliches Datum und könnte dieses Datum auch anderweitig nutzen, als nur den Account besser abzusichern &#8211; kurz: <strong>Es besteht die Gefahr des Missbrauchs.</strong></p>
<p>Hier muss der Nutzer also selbst zwischen der Sicherheit seines Accounts und der Preisgabe eines weiteren personenbezogenen Datums &#8211; der persönlichen Handynummer  &#8211; abwägen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Empfehlung</h4>
<p>Sollte der Dienst die Handynummer aus irgendwelchen Gründen bereits besitzen, wird das Risiko eines Missbrauchs durch die Benennung der Mobilnummer (um die Funktionalität der 2-Schritt-Authentifizierung nutzen zu können) nicht erheblich steigen.<br />
Anders, wenn der Dienst die Nummer noch nicht kennt. Dann sollte man sich wirklich überlegen, ob eine erhöhte Sicherheit die Offenbarung der Rufnummer rechtfertigt.</p>
<p>Geht es um Dienste, wie <a href="https://www.power-datenschutz.de/facebook-fragt-nach-handynummer/" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://www.power-datenschutz.de/recht-auf-vergessenwerden/" target="_blank">Google</a> o.ä., also Anbieter, die ihr Geld fast ausschließlich mit Werbung verdienen, ist Vorsicht geboten und im Zweifel die Nummer nicht preiszugeben.</p>
<p>Handelt es sich um einigermaßen geschlossene Systeme im eigenen Unternehmen zB. also Dienste, die ihr Geld nicht in erster Linie mit der Verwertung Ihrer persönlichen Daten Geld verdienen, dann spricht weniger dagegen, die Handynummer zur Erlangung eines Mehr an Sicherheit, herauszugeben.</p>
<p>Wer hat bei wem schon sich zu einer 2-Schritt Authentifizierung angemeldet?</p>
<p>Ich bin auf Ihre Erfahrungsberichte gespannt.</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1209" class="rating_form_1" style="display: none;">
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</div>

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		<item>
		<title>Zwei zuverlässige Möglichkeiten, wie Sie Ihre Surfspuren im Internet im Safari-Browser löschen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 06:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab und zu kursiert die Empfehlung, dass man seine Surfspuren (wie die Verlaufsdaten) aus Gründen des Datenschutzes löschen sollte. Aber wieso aus Datenschutzgründen? Ist es nicht ganz bequem, wenn ich die Webseite, die ich gestern besucht hatte, heute noch mal aufrufen kann, um etwas nachlesen zu können, oder die Werbung, die mir angezeigt wird, eher meinen Interessen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class=""></div>
<div class="">Ab und zu kursiert die Empfehlung, dass man seine Surfspuren (wie die Verlaufsdaten) aus Gründen des Datenschutzes löschen sollte. Aber wieso aus Datenschutzgründen? Ist es nicht ganz bequem, wenn ich die Webseite, die ich gestern besucht hatte, heute noch mal aufrufen kann, um etwas nachlesen zu können, oder die Werbung, die mir angezeigt wird, eher meinen Interessen entspricht, oder der Autovervollständiger in meinem Webbrowser gleich die richtigen Vorschläge unterbreitet? Das mag alles richtig sein.</div>
<p><span id="more-1168"></span></p>
<h3>Was muss der Browersverlauf regelmäßig gelöscht werden?</h3>
<div class="">Es mag aber Fälle geben, da ist es dem Nutzer nicht unbedingt recht, das solche Daten über ihn gespeichert werden. Datenschutz heißt Schutz vor dem Missbrauch Ihrer Daten. Also, es geht um die Risikominimierung, dass Ihre Daten missbraucht werden können.</div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Stellen Sie sich nur den folgenden Fall vor: Sie planen ein große Überraschung für Ihren Partner oder Partnerin zu seinem nächsten Geburtstag. Sie planen und recherchieren hierfür auch natürlich im Internet; beschaffen sich das eine oder andere hierzu.</div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">So wie jetzt eine andere Person, vielleicht sogar Ihr Partner oder Partnerin selbst, Ihren Rechner nutzt, um selbst für sich im Internet zu surfen, so könnte die Überraschung eben durch interessenbezogene Werbeanzeigen, Autovervollständiger oder die Infos über den Verlauf sehr schnell verraten werden. Die Überraschung wäre dahin.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class=""></div>
<div class="">Um das zu verhindern gibt es zwei Möglichkeiten:</div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1. Möglichkeit: privates Fenster</strong></h3>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Öffnen Sie vor Beginn Ihrer Surfsession stets ein Fenster im privaten Modus. Sie öffnen <strong>ein Fenster im privaten Modus</strong> durch das gleichzeitige Drücken der Umschalt-Taste, der Taste „N“ und der cmd-Taste (auch „Apfel-Taste“ genannt) oder in dem Sie über das Menü „Ablage“  auf den Befehl „Neues privates Fenster“ klicken.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class=""><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1170" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-24-um-08.17.52.png" alt="Bildschirmfoto 2016-08-24 um 08.17.52" width="246" height="360" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-24-um-08.17.52.png 246w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-24-um-08.17.52-205x300.png 205w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /></div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Möglichkeit: Verlauf löschen </strong></h3>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Das ist die sogenannte „Pille danach“; d.h. Sie haben erst unbekümmert im Internet gesurft, und haben gar nicht mitbekommen, wie ernst es dann doch geworden ist. Über das Menü „Verlauf“ können Sie ganz unten auf den Befehl <strong>„Verlauf löschen &#8230;“</strong> die Daten Ihrer Session wieder entfernen, so dass nicht mehr nachvollziehbar ist, wo Sie unterwegs waren. Safari bietet Ihnen auch die Funktionalität an, z.B. nur die letzte Stunde oder nur von heute zu löschen, wenn Sie der Meinung sind, dass die Surfdaten der früheren Zeit durchaus für Sie eine Daseinsberechtigung haben. Wir empfehlen Ihnen, immer den „gesamten Verlauf“ zu löschen. Außer, Sie sitzen selbst an einen fremden Computer, und Sie wollen tatsächlich nur ausschließlich ihre eigenen Surfspuren löschen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1169" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-24-um-08.18.59.png" alt="Bildschirmfoto 2016-08-24 um 08.18.59" width="492" height="419" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-24-um-08.18.59.png 492w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/08/Bildschirmfoto-2016-08-24-um-08.18.59-300x255.png 300w" sizes="auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px" /></div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Daten werden im Einzelnen gelöscht?</h3>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Beide Möglichkeiten stehen gleichwertig nebeneinander. Einen Unterschied im faktischen Ergebnis gibt es nicht.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Beide Methoden, insbesondere die Nutzung des „privaten Fensters“, ist nicht mit einem anonymen Surfen gleichzusetzen. Die Nutzung des „privaten Fensters“ verhindert nicht die Erfassung Ihrer IP-Adresse z.B. durch Webseiten Dritter, während Sie sich auf entsprechenden Webseiten aufhalten.</div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Folgende Daten werden insbesondere gelöscht:</div>
<div class="">&#8211; Der Verlauf der besuchten Webseiten</div>
<div class="">&#8211; die Liste der häufig besuchten Webseiten (unter „Lesezeichen“ erreichbar)</div>
<div class="">&#8211; Sucheinträge</div>
<div class="">&#8211; Freigaben für Webseiten (Standortdaten z.B.)</div>
<div class="">&#8211; Liste der heruntergeladenen Dateien</div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Empfehlung</h3>
<div class="">Um den Missbrauch Ihrer Surfdaten möglichst gering zu halten, empfehlen wir Ihnen es zu Ihrer Gewohnheit zu machen, nach jeder Session möglichst immer den gesamten Verlauf zu löschen.</div>
<div class=""></div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="">Bitte schreiben Sie in das Kommentarfeld, ob Sie regelmäßig Ihren Verlauf löschen und wenn ja, wie häufig.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1168" class="rating_form_1" style="display: none;">
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<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
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<td>50%</td>
<td>50%</td>
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		<title>Wirtschaftsspionage &#8211; Der Mittelstand im Visier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 13:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Wirtschaftsspionage ist kein Phänomen der modernen Zeit. Schon immer versuchten Mitbewerber, durch raffinierte Vorgehensweisen in den Besitz innovativer Ideen der Konkurrenz zu gelangen. Heute ist der Diebstahl sensibler Informationen zum Teil mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden. Dies liegt vor allem am weitreichenden Einsatz unzureichend geschützter IT-Systeme und Kommunikationstechnik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie berichten 51 Prozent [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftsspionage ist kein Phänomen der modernen Zeit. Schon immer versuchten Mitbewerber, durch raffinierte Vorgehensweisen in den Besitz innovativer Ideen der Konkurrenz zu gelangen. Heute ist der Diebstahl sensibler Informationen zum Teil mit wesentlich geringerem Aufwand verbunden. Dies liegt vor allem am weitreichenden Einsatz unzureichend geschützter IT-Systeme und Kommunikationstechnik. Laut einer repräsentativen Bitkom-Studie berichten 51 Prozent der Unternehmen von Schäden durch Datendiebstahl, Sabotage und Wirtschaftsspionage.<span id="more-1046"></span></p>
<p><strong>100 Milliarden Euro Schäden durch Wirtschaftsspionage</strong></p>
<p>Das Thema Wirtschaftsspionage ist ein seit vielen Jahren bestehendes Problem, unter dem vor allem mittelständische Unternehmen leiden. Der jährliche Schaden für die Wirtschaft wird mit ungefähr 100 Milliarden Euro beziffert. Eine Schadensumme mit großer Relevanz, die eine im April 2015 durch den Bundesverband Informationswirtschaft (<a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/02/BITKOM-Charts-PK-Digitaler-Wirtschaftsschutz-16-04-2015-final.pdf" target="_blank">Bitkom</a>) veröffentlichte Studie bestätigte. Als Basis diente eine repräsentative Befragung von mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen. Das Ergebnis ist erschreckend. Alleine der Datendiebstahl ist für eine Summe von 51 Milliarden Euro verantwortlich.</p>
<p>Die wertvollen Informationen gelangen über mehrere Wege in die Hände des Mitbewerbs. Einer davon ist die Entwendung von IT-Komponenten und mobilen Endgeräten. Nicht weniger erfolgreich ist das Eindringen in die IT-Systeme und Kommunikations-Infrastrukturen der Unternehmen, wobei die Täter sehr gezielt verschiedene Einfallstore nutzen. Aufgegliedert nach Unternehmensbereichen entfallen 20 % aller Angriffe auf Lager und Logistik. Über den Einkauf gelangen 18 % der gestohlenen Informationen in die Hände der Wirtschaftsspione. Bei 15 % der Angreifer stand die Produktion im Mittelpunkt des Interesses. In Unternehmen mit dem Schwerpunkt Forschung und Entwicklung ab 500 Mitarbeitern zielen 30 % aller Angriffe auf den Bereich Forschung &amp; Entwicklung ab.</p>
<p>Bei den genannten Zahlen ist zu berücksichtigen, dass es sich hier ausschließlich um protokollierte Eindringversuche und erfolgreiche Diebstähle handelt. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher.</p>
<p><strong>Innentäter und Social Engineering als größte Gefahr</strong></p>
<p>Die größte Gefahr für den Diebstahl wichtiger Daten geht nur zu einem Teil von externen Spionen aus, die als Besucher oder Praktikanten getarnt, sensible Informationen stehlen. Dies gilt ebenfalls für Geheimdienste, die in nicht unbeträchtlichem Ausmaß Datendiebstähle begehen. Dabei gilt das Hauptinteresse jenen Unternehmen, die sich durch innovative Produkte und Produktionsideen auszeichnen. Da sich solche Firmen vor allem im mittelständischen Bereich bewegen, ist die Gefahr für diese Unternehmensgruppe im Verhältnis größer als für Kleinstunternehmen oder Konzerne. Trotz des Risikos für innovative Unternehmen, Spionageopfer durch ausländische Besucher oder Geheimdienste zu werden, muss das Hauptaugenmerk nach innen und auf das unmittelbare Unternehmensumfeld gerichtet werden.</p>
<p>Der Innentäter ist ein noch aktiver oder ehemaliger Mitarbeiter, der aus unterschiedlichsten Motiven heraus sensible Informationen und Daten an den Mitbewerb weiterleiten. Mit 52 Prozent der Informationsdiebstähle stellt diese Gruppe eine nicht unerhebliche Gefahr dar. Das unmittelbare Unternehmensumfeld definiert sich durch Lieferanten und Kunden, die sich mit einem Anteil von 39 Prozent aller Informationsdiebstähle an der Wirtschaftsspionage beteiligen. Eine weitere Gefahr bildet das Social Engineering mit einer Erfolgsquote von 19 Prozent.</p>
<p>Besonders einfallsreich agiert diesbezüglich der nationale und internationale Mitbewerb bei dieser speziellen Form der Wirtschaftsspionage. Als Marktforschungsinstitute getarnte Interviewer manipulieren die Mitarbeiter am Telefon äußerst geschickt, indem sie gezielte Fragen zu sensiblen Unternehmensbereichen stellen. Aus den Antworten sind die Wirtschaftsspione in der Lage, ein aussagekräftiges Bild zu erstellen.</p>
<p><strong>Verschlüsselung und andere Sicherheitsmaßnahmen unverzichtbar</strong></p>
<p>Zum Schutz der IT und der darin abgelegten Daten gibt es eine Vielzahl an Sicherheitslösungen in Form von Firewalls, Antivirenprogrammen und eine restriktive Rechtevergabe, die einer kontinuierlichen Prüfung unterzogen wird. Nicht zu vergessen die regelmäßigen Softwareupdates, die erkannte Sicherheitslücken schließen. Eine flache hierarchische Dateienstruktur ist zwar aufwendiger zu pflegen, sie reduziert jedoch das Risiko der vererbbaren Rechte und ist in der Lage, die von den Benutzern benötigten Zugriffsrechte möglichst individuell zu vergeben. Um das Unternehmen vor Social Engineering zu schützen, ist ein kontinuierliches Sicherheitsbriefing aller Mitarbeiter ein wichtiges Element des Sicherheitskonzeptes.</p>
<p>Vor Innentätern können sensible Informationen durch eine restriktive Rechtevergabe und der Unmöglichkeit, Daten auf Datenträger zu kopieren, geschützt werden. Um sie vor Angriffen von außen zu schützen, ist die Verschlüsselung durch Verschlüsselungsprogramme wie VeraCrypt eine zielführende Maßnahme. VeraCrypt, das 2013 die Nachfolge von TrueCrypt antrat, eignet sich für die Verschlüsselung unter Windows, Linux und Mac OS X.</p>
<p>Mit dem Wissen um die existierende Gefahr ist es für mittelständische Unternehmen möglich, sich vor Datendiebstahl in hohem Maß zu schützen. So ist jeder einzelne Unternehmer und IT-Verantwortliche in der Lage, den jährlichen hohen wirtschaftlichen Schaden zu reduzieren. Auch wenn Wirtschaftsspionage und Datendiebstähle nie in vollem Umfang zu verhindern sind, so ist bereits die Reduzierung durch selektive Sicherheitsmaßnahmen ein Schritt in die gewünschte Richtung.</p>
<p><b>Tipp:</b><br />
Informieren Sie sich ausführlich zum Thema IT-Sicherheit und über die Verschlüsselungstechnik VeraCrypt. Detaillierte Informationen bietet das <a href="http://www.homepage-baukasten.de/howto/veracrypt-tutorial-dateien-und-ordner-verschluesseln" target="_blank">Tutorial</a>.</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Internet der gefährlichen Dinge. </title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/internet-der-dinge-datenschutz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 15:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kühlschrank bestellt selbstständig verbrauchte Lebensmittel, die Matratze überwacht mit einer App die Schlafgewohnheiten und schaltet praktischerweise auch noch das Licht aus, wenn man eingeschlafen ist und das Garagentor öffnet sich wie von Geisterhand, sobald sich das Auto in der unmittelbaren Nähe befindet. Voilà &#8211; das Internet der Dinge. Alle diese Innovationen bringen aber nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kühlschrank bestellt selbstständig verbrauchte Lebensmittel, die Matratze überwacht mit einer App die Schlafgewohnheiten und schaltet praktischerweise auch noch das Licht aus, wenn man eingeschlafen ist und das Garagentor öffnet sich wie von Geisterhand, sobald sich das Auto in der unmittelbaren Nähe befindet. Voilà &#8211; das Internet der Dinge.</p>
<p>Alle diese Innovationen bringen aber nicht nur einen Gewinn. <span id="more-1033"></span></p>
<p><b>Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Internet of Things“ (IoT)</b></p>
<p>Im Wesentlichen versucht das „Internet der Dinge“ eine Schnittstelle zwischen realen Gegenständen und der digitalen Welt zu bieten. Hierfür werden diese physischen Gegenstände ins Netz eingebunden. Einige mittlerweile verbreitete Beispiele finden sich in Form von intelligenten Heizungssystemen, LED-Leuten, die über Apps fern- und farbgesteuert werden und Körperwaagen, die das Gewicht mit den Trainingsdaten aus der durch GPS aufgezeichneten Strecke zusammenführen.</p>
<p>Zukünftig werden immer mehr Geräte auf diese Weise selbstständig miteinander kommunizieren und somit auch Daten austauschen. Nach unterschiedlichen Schätzungen wird es bis 2020 zwischen 25 und 50 Milliarden vernetzte IoT-Geräte weltweit geben. Dieser Trend der unzähligen Nutzungsmöglichkeiten bietet sicherlich diverse Vorteile und ein sehr großes Innovationspotenzial &#8211; jedoch erhöht sich mit jedem Geräte auch die Angriffsfläche für Cyberkriminalität.</p>
<p><b>Eine Idee. Ein Gerät. Viele Gefahren.</b></p>
<p>Grundsätzlich sind Computersysteme, die mit dem Internet verbunden sind, potenziell angreifbar. Dies gilt auch für die smarte Heizzentrale, den Internet-Kühlschrank und die <a href="http://eightsleep.com/#ultimate-experience-container" target="_blank">vernetzte Matratze</a>. Bei der Konzeption und Entwicklung dieser IoT-Systeme ist folglich ein besonderes Maß an Sorgfalt geboten, um das Risiko von gezielten Angriffen gegen diese Geräte zu reduzieren. „Viele Unternehmen sind sich der Sicherheitsgefahren nicht bewusst, die IoT mit sich bringt – oder sie ignorieren diese. Oft nimmt IoT innerhalb ihrer IT-Sicherheitsstrategie keinen hohen Stellenwert ein“, erklärt Roland Messmer, Regional Director Central EMEA von <a href="https://logrhythm.com/de/" target="_blank">LogRhythm</a>. Hier muss man sich natürlich die Frage stellen, was nützt mir ein Türschloss, welches sich per App öffnen und schließen lässt, wenn dies auch ein Einbrecher mit einer entsprechend modifizierten App tun kann?</p>
<p><b>Bremst der Datenschutz den digitalen Fortschritt aus?</b></p>
<p>Einige dieser smarten neuen Lösungen bringen aber einen wirklichen Mehrwert &#8211; deswegen sollte auch die selbstkritische Frage gestellt werden:</p>
<p>Bremsen datenschutzrechtliche Bedanken möglicherweise diesen Trend aus?</p>
<p>Ein Navigationssystem zeichnet die gefahrene Route zu einer entsprechenden Zeit auf und stellt diese Daten anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung &#8211; dadurch können Staus vermieden werden. Im Ergebnis eine in vielerlei Hinsicht positive Sache. Aber auf dem Weg zu diesem Ziel müssen unzählige Bewegungsprofile erstellt und ausgewertet werden, um die Staustellen lokalisieren zu können.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel wäre die Sport- und Fitnessmessung mithilfe von Smartwatches. Die Messungen helfen, sich selbst zu motivieren und den eigenen Leistungsfortschritt nachzuvollziehen. Allerdings würden diese Ergebnisse auch die Krankenkassen im Hinblick auf den Gesundheitszustand und damit die jeweiligen Beitragszahlungen wärmstens interessieren.</p>
<p>Als Zwischenergebnis kann also festgestellt werden, dass es durchaus sinnvolle Anwendungsbereiche für die IoT-Technologie gibt, jedoch treten bei der Erhebung und Weiternutzung der hierfür benötigen Daten erhebliche Probleme in puncto Datenschutz und Datensicherheit auf. Deswegen wäre es nur wünschenswert, wenn einerseits seitens der Unternehmen diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde und der Verbraucher neben der Aufgeschlossenheit gegenüber von neuen Technologien, auch eine gesunde Skepsis entwickelt, ob neue IoT-Geräte die nötigte (Daten-) Sicherheit aufweisen.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Im Ergebnis gibt es also eine schöne neue Welt des Internets der Dinge, in der viele Unternehmen ihren Fokus aus Innovation und Weiterentwicklung setzen, um immer bessere und smartere Lösungen präsentieren zu können. Wichtige Fragen des Datenschutzes werden allerdings eher stiefmütterlich behandelt. Daher sollten Sie sich stets darüber informieren, welche Daten durch die entsprechenden IoT-Lösungen erfasst und ausgewertet werden. Ebenfalls von Interesse sollte sein, wo und wie lange die Daten gespeichert werden. Abschließend spielen die Verschlüsselungstechniken eine wichtige Rolle.</p>
<p>Ein faszinierter Blick auf die vielen Möglichkeiten und Innovationen, die IoT mit sich bringt, kann niemanden verwehrt werden, aber bleiben Sie nicht an diesem Punkt stehen und fragen Sie kritisch nach dem Schutz Ihrer Daten und nach der Sicherheit für Ihr Netzwerk.</p>
<p>__</p>
<p>Wenn Sie sich für die Verbindung und Probleme zwischen Smartwatch und Krankenkasse interessieren, sei Ihnen <a href="https://www.power-datenschutz.de/krankenkassen-gesundheitsdaten/" target="_blank">dieser Artikel</a> empfohlen.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Das ewige Google-Gedächnis und das &#8222;Recht auf Vergessenwerden&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 18:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsurteil]]></category>
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					<description><![CDATA[Es lohnt sich einen Blick zurück zu werfen. Zurück auf den 29. Mai 2014. An diesem Tag entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in einem richtungweisenden Urteil zum Schutz der Privatsphäre (C-131/12) mit dem sogenannten „Recht auf Vergessenwerden“. Das damalige Urteil richtete sich gegen Google. Seither veröffentlicht das Unternehmen die Zahl der Löschanträge, derzeitig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es lohnt sich einen Blick zurück zu werfen. Zurück auf den 29. Mai 2014. An diesem Tag entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in einem richtungweisenden Urteil zum Schutz der Privatsphäre (<a href="http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2014-05/cp140070de.pdf" target="_blank">C-131/12</a>) mit dem sogenannten „<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ein-Jahr-Recht-auf-Vergessen-Google-Eintraege-loeschen-2732371.html" target="_blank">Recht auf Vergessenwerden</a>“. Das damalige Urteil richtete sich gegen Google. Seither veröffentlicht das Unternehmen die Zahl der Löschanträge, derzeitig mehr als 250.000 &#8211; von denen 60 Prozent abgeschmettert worden seien. Hier ist ein genauerer Blick lohnenswert. <span id="more-803"></span></p>
<p><b>Rückblick</b></p>
<p>2010 reichte ein spanischer Bürger eine Klage bei der spanischen Datenschutzagentur ein, weil dieser nicht länger im Zusammenhang mit einer Zeitungsmeldung über die Zwangsversteigerung seines Grundstücks aus dem Jahr 1998 stehen wollte, die an prominenter Stelle in den Google Suchergebnissen erschien.<br />
Letztlich landete der Fall vor dem EuGH, der über die Auslegung der EU-Datenschutzrichtlinien zu befinden hatte und feststellte, dass “der Betreiber einer Internetsuchmaschine […] bei personenbezogenen Daten, die auf von Dritten veröffentlichten Internetseiten erscheinen, für die von ihm vorgenommene Verarbeitung verantwortlich ist”.<br />
Google reagierte daraufhin mit einem neuen <a href="https://support.google.com/websearch/troubleshooter/3111061?hl=de" target="_blank">Antragsformular auf Entfernung</a> aus den Suchergebnissen gemäß dem Europäischen Datenschutzrecht. Jeder Antrag wird einzeln geprüft und bei der Bearbeitung festgestellt, ob die Suchergebnisse veraltete Informationen über den Antragsteller enthalten und ob ein öffentliches Interesse an den beanstandeten Informationen besteht.</p>
<p><b>Gegenwärtige Praxis am Beispiel „forget.me“</b></p>
<p>Seit drei Jahren hilft <a href="http://www.reputationvip.com" target="_blank">ReputationVIP</a> vor allem Wirtschafts-Unternehmen, ihren guten Ruf im Internet zu bewahren. Im Juni 2014 nahm der französische Web-Dienstleister die Arbeit auch für jeden Bürger auf, der sein &#8222;Recht auf Vergessenwerden&#8220; wahrnehmen möchte und gründete hierfür die kostenlose Plattform „<a href="https://forget.me" target="_blank">Forget.me</a>&#8222;.<br />
Der Mitgründer und Präsident von ReputationVIP &#8211; Bertrand Girin bilanziert: &#8222;Im ersten Jahr der Existenz unserer Plattform haben wir über 60.000 Löschanträge an Google weitergeleitet &#8211; 70 Prozent davon wurden abgelehnt.“<br />
Die Seite &#8222;forget.me&#8220; bietet Vordrucke für unterschiedlichste Fälle. Standardschreiben, in französisch und englisch, von einem Anwalt rechtlich korrekt und dennoch allgemein verständlich formuliert. Die größte Nachfrage kommt nach Angaben des Unternehmens aus Großbritannien, gefolgt von Deutschland &#8211; knapp jeder 4. Nutzer von &#8218;forget.me&#8216; ist ein Deutscher.<br />
Besonders interessant erscheinen die Auswertungen und Gewichtung der Löschanträge: &#8222;Bei knapp zwei Dritteln der Anträge, in 68 Prozent der Fälle, geht es um private Anliegen. Herr und Frau Jedermann bitten darum, dass ihre Telefonnummer nicht mehr in der Suchmaschine auftaucht. Dass nicht mehr gelistet wird, dass sie ihren Job verloren, wie es um ihre Gesundheit oder auch ihre Sexualität bestellt ist und Ähnliches. Als Nächstes folgen Beleidigungen im Internet &#8211; das macht elf Prozent der Anträge bei uns aus. Vier Prozent der Nutzer wollen, dass Bilder von ihnen aus dem Internet verschwinden. Und in lediglich drei Prozent der Fälle geht es um die Bitte, Informationen über Strafverfahren, in die man verwickelt ist oder war, zu löschen.&#8220;</p>
<p><b>Das Urteil als Bedrohung für die Pressefreiheit?</b></p>
<p>Doch gibt es auch kritische Stimmen nach dem EuGH-Urteil. So klagte beispielsweise die britische Tageszeitung The Guardian, dies bedeute eine Zensur für die Pressefreiheit. Doch für Girin sei dies nach eigenen Statistiken eine unbegründete Sorge: &#8222;Wir haben bei einer Studie in Deutschland, England und Frankreich alle sogenannten Presse- , also Medien-Webseiten berücksichtigt. Wir haben bei den Lösch-Anträgen unserer Nutzer geschaut, ob sie sich auf Informationen, die die Medien online stellten, bezogen. Das ist bei gerade mal drei Prozent der Anträge der Fall. Und wenn es darum geht, dass jemand, dessen Name in den Medien auftauchte, sich vergessen machen möchte, antwortet Google zu 92 Prozent mit Nein!“</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Klare Regeln, was zu löschen sei, gibt es bis heute keine. Mitte Mai monierten achtzig Experten aus Technik und Datenrecht, in einem offenen Brief in The Guardian die mangelnde Transparenz bei der Umsetzung des &#8218;Rechts auf Vergessenwerden&#8216;. Bislang vergeblich plädiert auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, frühere Bundesjustizministerin und Mitglied des &#8218;Lösch-Beirats&#8216;, dieses Recht über europäische Domänen hinaus weltweit gültig zu machen.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Das Déjà-vu um den BND-NSA-Skandal.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2015 13:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Der deutsche Geheimdienst BND half wohl der amerikanischen NSA beim Ausspähen der französischen Regierung, der EU-Kommission und anderer europäischen Stellen. Beinahe täglich melden Medien immer neue Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst (BND). Nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013, mutet die gegenwärtige Affäre der beiden Geheimnisdienste wie ein Déjà-vu an. Konsequenzen? Ausgangssituation  &#8222;Ausspähen unter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Geheimdienst BND half wohl der amerikanischen NSA beim Ausspähen der französischen Regierung, der EU-Kommission und anderer europäischen Stellen. Beinahe täglich melden Medien immer neue Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst (BND). Nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013, mutet die gegenwärtige Affäre der beiden Geheimnisdienste wie ein Déjà-vu an. Konsequenzen?<span id="more-745"></span></p>
<p><b>Ausgangssituation </b></p>
<p>&#8222;Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“ &#8211; klarer hätte die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht sein können, als bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst auch ihr Handy abhörte. Damit setzte sie einen klaren Maßstab. Dieser könnte ihr jetzt allerdings zur Verhängnis werden.</p>
<p>Wie WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung berichteten, nutzte der US-Geheimdienst NSA die Abhörstation des BND im bayrischen Bad Aibling, um hochrangige Beamte des französischen Außenministeriums, des französischen Präsidentenpalastes in Paris und der EU-Kommission in Brüssel auszuspähen.</p>
<p>Dazu kamen auch erste konkrete Details ans Tageslicht. Der BND bekam wohl für die Überwachung des Datenverkehrs von Bad Aibling aus viele Suchmerkmale (sogenannte Selektoren) von der NSA vorgegeben. Diese Selektoren bezogen sich beispielsweise auf IP-Adressen oder Telefonnummern zu Zielen in Europa.</p>
<p><b>Politische Tragweite </b></p>
<p>Bereits vor Jahren informierte der deutsche Geheimdienst (BND) das Kanzleramt über die unzulässigen Spähversuche seitens der USA. Hierauf folgte lange keine Reaktion. Erst durch die Nachfragen aus dem NSA-Untersuchungsausschuss, begannen intensive Nachforschungen der Bundesregierung, der seit März detaillierte Informationen zur Geheimdienstaffäre vorliegen.</p>
<p>Zurzeit verlangen folgende Fragen auf eine Antwort: Wer wusste ab wann was von dieser fragwürdigen Zusammenarbeit und warum gab es dazu keine öffentliche Bekanntgabe. Ebenfalls müssen sich die Politiker die Frage gefallen lassen, warum erst jetzt erste Konsequenzen daraus gezogen werden. Die Beantwortung dieser Fragestellungen könnte weitreichende &#8211; auch personelle &#8211; Folgen haben.</p>
<p>Der außenpolitische Druck auf Deutschland steigt durch die jüngsten Enthüllungen deutlich. So fordert Jean-Claude Junker (EU-Kommissionspräsident) Aufklärung von Deutschland. Noch deutlicher wird der Präsident des EU-Partaments, Martin Schulz (SPD): „Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, wäre dies ein gravierender Vorgang“. Ferner sieht die Partei „Die Linke“ die deutsch-französische Freundschaft durch die Geheimdienstaffäre bedroht und beharrt auf einer Regierungserklärung.</p>
<p>Was neben diesen öffentlichen Äußerungen jedoch hinter den Kulissen passierte, kann nur vermutet werden. Nach einem Medienbericht schränkt seit dieser Woche der BND die Kooperation mit der NSA drastisch ein und stellt angeblich keine Informationen zur Überwachung von Internet- und Telefonverbindungen mehr zur Verfügung. Nach Abstimmung zwischen dem deutschen Geheimdienst und dem Bundeskanzleramt, wurde eine präzise Forderung an die USA übermittelt: Zukünftig muss eine klare Begründung für die Überwachung von Personen oder Institutionen geliefert werden &#8211; andernfalls soll der BND nicht mehr im Auftrag der NSA tätig werden.</p>
<p><b>Warum die NAS-Affäre uns alle angeht</b></p>
<p>Trotz der anhaltenden Medienberichterstattung glauben nicht viele Menschen, die BND-NSA-Affäre betreffe sie nicht, da sie „nichts zu verbergen haben“. Außerdem fällt es in der Masse der Meldungen gar nicht leicht, den Überblick zu behalten.</p>
<p>Nach den Offenlegungen von Snowden ahnten netzaffine Bürger, die täglich Privates in den sozialen Netzwerken posten, sich von Google Now rechtzeitig vor einem Termin in ihrem Google Calendar erinnern und die Wegbeschreibung gleich mitliefern lassen, dass Geheimdienste auf ebensolche Informationen zugreifen können.</p>
<p>Wer die einschlägigen Netzdienste nicht so häufig nutzt, fühlt sich folglich auch nicht von den Aktivitäten der Geheimdienste berührt. Dieses Sicherheitsgefühl ergibt sich wohl aus der Tatsache, dass die erhobenen Datenmengen riesig und sehr abstrakten wirken. Gleichermaßen ist dies auch dem Umstand geschuldet, dass sich der „Durchschnittsbürger“ nichts unter dem Begriff „Meta- und Verbindungsdaten“ vorstellen kann.</p>
<p>Am Beispiel von Handy-Verbindungsdaten lassen sich Metadaten anschaulich betrachten. Ein altmodisches Handy &#8211; kein Smartphone &#8211; genügt, um anhand der Einwahl bei den Mobilfunkmasten, ein zeitlich und örtlich genaues Bewegungsprofil zu erstellen. Weiterhin ergeben Dauer, Empfänger und Anzahl der Gespräche und SMS ein Bild des sozialen Umfelds und dies ganz ohne Einbeziehung von Facebook.</p>
<p>Die Sammlung dieser Metadaten und anderer Informationen gehören zum Tagesgeschäft von Geheimdiensten. Aus ihrer Sicht scheint es nachvollziehbar, alle Möglichkeiten zu nutzen und den gesamten Netzverkehr abzufangen und auszuwerten. Allerdings führt das massive Abfischen der (Internet-) Kommunikation dazu, dass wir alle unter Beobachtung stehen und so behandelt werden, als ob wir verdächtig wären.</p>
<p>Festzuhalten ist, dass Überwachung die persönliche Freiheit jedes Einzelnen einschränkt. Das Gefühl überwacht zu werden, führt zu sogenannten Chilling Efects: Man ändert vorauseilend sein Verhalten aus Angst vor negativen Konsequenzen.</p>
<p>Auch wenn die Geheimdienste einen vermeintlich legitimen Zwecken verfolgen, wie die Terror- und Gefahrenabwehr, sind deren Interessen mit den Freiheitsrechten der Bürger abzuwägen. Warum aber im Ergebnis ein Verhältnis 100 gegen 0 zu Lasten des Bürgers entstehen muss, ist dabei nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Edward Snowden trifft zu guter Letzt eine ähnlich klare Aussage, wie unsere Bundeskanzlerin, wenn er sagt: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die so etwas macht“.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Was ist ein Shitstorm?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 07:33:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Verbreitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu einem der interessantesten Phänomene des Internets gehört der virale Effekt, der mit der Verbreitung einer Information übers Netz einhergeht: Eine an einen größeren Verteiler gesendeten Nachricht wird zu einem Dauerläufer, weil der Empfänger dieser Nachricht diese wiederum selbst an einen größeren Empfängerkreis weiterleitet, der nicht deckungsgleich mit dem ursprünglichen Empfängerkreis ist. So kann eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_186" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/Gesicht-mit-Daten-überschrieben.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-186" class="size-thumbnail wp-image-186  " style="border: 0px none;" alt="Quelle: Microsoft Office" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/Gesicht-mit-Daten-überschrieben-150x150.jpg" width="150" height="150" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/Gesicht-mit-Daten-überschrieben-150x150.jpg 150w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/Gesicht-mit-Daten-überschrieben-300x300.jpg 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/Gesicht-mit-Daten-überschrieben.jpg 325w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><p id="caption-attachment-186" class="wp-caption-text">Quelle: Microsoft Office</p></div>
<p>Zu einem der interessantesten Phänomene des Internets gehört der virale Effekt, der mit der Verbreitung einer Information übers Netz einhergeht: Eine an einen größeren Verteiler gesendeten Nachricht wird zu einem Dauerläufer, weil der Empfänger dieser Nachricht diese wiederum selbst an einen größeren Empfängerkreis weiterleitet, der nicht deckungsgleich mit dem ursprünglichen Empfängerkreis ist.</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<p>So kann eine Information eine ungeahnte Verbreitung finden, ohne dass diese zuvor so beabsichtigt war. Während zu &#8222;nondigitalen&#8220; Zeiten sich die Info nur mit einem entsprechenden Aufwand verbreiten ließ und so die Verbreitung in aller Regel auf &#8222;natürliche&#8220; Grenzen stieß, erfolgt die Verbreitung im digitalen Zeitalter mehr und mehr schon automatisch.</p>
<p>Die Kehrseite einer solch unkontrolliereten Verbreitung ist die, dass auch der Versender von einer ungeahnt großen Menge eine Reaktion auf seine Information erhält.</p>
<p>Wenn diese negativ ausfällt, spricht man von einem sog. Shitstorm. Es ist eben nicht nur ein Kritiker oder ein Rezensent, sondern eine unbekannte große Menge an Kritikern und Mäklern, die dann plötzlich virtuell über einen herfallen können.</p>
<p>Wie man mit einem solchen Shitstorm umgehen kann, erklärt das Video unter:</p>
<p><span><a class="smarterwiki-linkify" href="http://www.youtube.com/watch?v=1hoUypUrhXM">http://www.youtube.com/watch?v=1hoUypUrhXM</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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