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	<title>Datensicherheit &#8211; Das Power-Datenschutzkonzept</title>
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	<description>Ihr Freund und Datenschutzbeauftragter Julius S. Schoor</description>
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		<title>Kein Backup, kein Mitleid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 15:40:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die digitale Existenz (die immer größere Dimensionen einnimmt) braucht einen Platz. Einen sicheren Platz. Doch Speicher- und Backup-Lösungen kommen auch 2017 selten wirklich smart daher. Das Bedürfnis nach (Daten-)Sicherheit spüren sicher viele von uns &#8211; aber konkrete Maßnahmen ergreifen leider längst nicht alle. Erst bei einem Datenverlust entdecken Betroffene die Wichtigkeit von regelmäßigen und sicheren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Existenz (die immer größere Dimensionen einnimmt) braucht einen Platz. Einen sicheren Platz. Doch Speicher- und Backup-Lösungen kommen auch 2017 selten wirklich smart daher. Das Bedürfnis nach (Daten-)Sicherheit spüren sicher viele von uns &#8211; aber konkrete Maßnahmen ergreifen leider längst nicht alle. Erst bei einem Datenverlust entdecken Betroffene die Wichtigkeit von regelmäßigen und sicheren Backups. Soweit muss es aber nicht erst kommen.<span id="more-1663"></span></p>
<h3><b>Warum sollten Sie überhaupt regelmäßig Backups erstellen?</b></h3>
<p>Zugegeben: Das Thema „Datensicherheit“ kommt nicht besonders sexy daher. Es ist aber ungemein wichtig. Stellen Sie sich vor, dass alle Ihre digitalen Urlaubs- und Familienerinnerungen in Form von Fotos und Videos mit einen Schlag und unwiederbringlich weg wären. Kein schöner Gedanke. Aber auch wichtige Dokumente und digitale Belege wären sicher ein großer Verlust für Sie. Der Klassiker ist eine fast fertige Haus-, Bachelor- oder Doktorarbeit, die durch einen Datenverlust verloren geht und leider kein Backup vorhanden ist. In solchen Situationen prägen IT-Fachleute nicht selten den Spruch:</p>
<blockquote><p>„Kein Backup, kein Mitleid“.</p></blockquote>
<h3><b>Nicht alles, was „Backup“ heißt, ist auch wirklich sicher</b></h3>
<p>Bevor Sie einen unfreiwilligen Datenverlust erleiden (müssen), sollte eine Backup-Lösung her, die ihren Namen verdient. Vor einigen Jahren brannte ich noch regelmäßig wichtige Dateien auf CDs und DVDs. Später wurden die Datensicherungen auf die Rohlinge durch externe Festplatten oder USB-Sticks ersetzt. Aber machen wir uns nichts vor: Die Festplatte erst auf der Schreibtischschublade heraussuchen, anschließen und nun die wichtigsten Daten per Hand auf das Speichermedium verschieben &#8211; das macht keinen Spaß und besonders sicher ist es übrigens auch nicht.</p>
<h3><b>Mit einer Faustformel zu mehr Datensicherheit: Die 3-2-1-Regel</b></h3>
<p>Es gibt viele komplizierte Backup-Lösungen, die zumeist durch verwirrende IT-Abkürzungen bereits im Vorfeld abschrecken. Das Zauberwort für die sichere Speicherung von Dateien heißt beispielsweise: „Raid“, es steht für „Redundant Array of Independent Disks“. Das wollen und müssen Sie sich nicht merken.</p>
<p>Neben diesen künstlich wirkenden Abkürzungen kann auf eine einfache Faustformel zurückgegriffen werden: Die 3-2-1-Regel. Der Fotograph Peter Krogh ist ein Vertreter dieser (Faust-)Regel. Krogh unterscheidet zwei Gruppen von Menschen: Menschen, die bereits von einem Speicherausfall betroffen waren, und Menschen, denen ein solcher Ausfall noch bevorsteht.</p>
<h3><strong>Die 3-2-1-Regel der Datensicherung besagt:</strong></h3>
<ul>
<li>Sie brauchen stets <b>DREI</b> <i>Kopien Ihrer Daten</i> und</li>
<li>diese Kopien müssen auf <b>ZWEI</b> <i>unterschiedlichen Medien</i>(-typen) gespeichert und</li>
<li><b>EINE</b> Kopie Ihrer Backups muss an einem <i>externen Speicherort</i> gesichert sein.</li>
</ul>
<p>Der geneigte Leser wird fragen: Warum brauche ich gleich drei Kopien und wieso ist ein weiteres Speichermedium nötig?</p>
<p>Die Antwort lässt sich auf ein Wort reduzieren: <em>Ausfallwahrscheinlichkeit</em>.</p>
<p>Wenn Sie beispielsweise einen Desktop-Computer mit zwei identischen (festverbauten) Festplatten betreiben, die auch noch von der gleichen Firma, gleichem Typ und auch noch aus der gleichen Produktionsreihe sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass beide Festplatten zur gleichen Zeit den Geist aufgeben. Ihr regelmäßiges Hin- und Herschieben von wichtigen Daten von der einen auf die andere Festplatte kann sich daher schnell als unzureichend herausstellen.</p>
<p>Sollte der gesamte Rechner gestohlen (bei einem Wohnungseinbruchsdiebstahl) oder zerstört werden (bei einem Feuer) stehen Sie vor dem gleichen Problem. Aus diesem Grund sollten Sie stets eine Kopie an einem <i>externen Speicherort</i> aufbewahren.</p>
<h3><b>Praktische Empfehlungen für die Umsetzung einer Backup-Lösung </b></h3>
<p>Natürlich wäre es toll, wenn es eine Lösung gäbe, die die 3-2-1-Regel mit einem Komplettpaket abdeckt und bestenfalls auch nichts kostet. Ganz so einfach ist es leider nicht. Dennoch kann ich Ihnen einige Empfehlungen aussprechen.</p>
<h4><b>Regel 1 und 2: Drei Kopien auf zwei unterschiedlichen Medien</b></h4>
<p>Besorgen Sie sich einen Netzwerkspeicher mit mindestens zwei Festplatten. Das Zauberwort hier heißt: „NAS“ &#8211; wieder eine künstliche Abkürzung, die für „Network Attached Storage“ steht. Die Abkürzung und deren Bedeutung können Sie wieder vergessen, aber merken sollten Sie sich, dass diese Systeme aus mindestens zwei Festplatten bestehen, die sich ständig spiegeln und eine hohe Ausfallsicherheit besitzen. Speichern Sie also etwas auf Ihrem Netzwerkspeicher, so werden automatisch zwei Kopien angelegt &#8211; eine Kopie wird auf der ersten Festplatte abgelegt und die zweite Kopie speichert das System auf Platte Nummer zwei. Mit dem Netzwerkspeicher bzw. dem sog. <em>NAS-System</em> werden also neben Ihren Originaldaten zwei Kopien auf zwei unterschiedlichen Speichermedien erstellt; Regel 1 und 2 erfüllt.</p>
<p>Persönlich empfehlen kann ich ein System von Western Digital: „<img decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=daspowerdaten-21&l=alb&o=3&a=B01BIGSSHQ" width="1px" height="1px" alt="" style="position: fixed !important; bottom: -1px !important; right: -1px !important; border:none !important; margin:0px !important;" />“. Es ist schnell und einfach eingerichtet. Dafür benötigen Sie keine Netzwerkkenntnisse oder besonderes Fachwissen; vieles erklärt sich selbst und ist gut dokumentiert.</p>
<h4><b>Regel 3: Eine Kopie an einem externen Ort</b></h4>
<p>Wie gesagt: Der beste Netzwerkspeicher nützt Ihnen nichts, wenn er mit Ihrem Rechner verbrennt, gestohlen wird oder einem Hochwasser zum Opfer fällt. Daher brauchen Sie noch eine weitere Kopie an einem (sicheren) externen Ort. Auch hier ein Zauberwort: Cloud. Das Angebot von <a href="https://www.power-datenschutz.de/welche-cloud-ist-sicher/">Cloud-Diensten</a> ist riesig und kaum noch zu überblicken. Einer der populärsten Anbieter ist wohl <a href="http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/technik-gefahr-aus-der-dropbox-link-startet-schadsoftware-download-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160208-99-566992" target="_blank" rel="noopener"><i>Dropbox</i></a>. Sie sollten sich bei Cloud-Lösungen jedoch nicht für das erstbeste, sondern für ein sicheres Angebot entscheiden. Schließlich geht es um die Frage, wo Sie Ihre privaten und geschäftlichen Dokumente, Fotos oder Videos hochladen und aufbewahren. Dienste wie <i>Dropbox</i> oder <i>Google-Drive </i>haben Ihre Server(-farmen) in den USA stehen. Damit können Sie nicht auf die Anwendung von deutschem oder europäischem Datenschutzrecht hoffen.</p>
<p>Daher empfehle ich Ihnen einen Anbieter aus Deutschland, der auch seine Server in Deutschland betreibt. Sehr gute Erfahrungen machte ich mit <a href="https://owncloud.org" target="_blank" rel="noopener"><i>ownCloud </i></a>und<a href="https://www.seafile.com/en/home/" target="_blank" rel="noopener"><i> Seafile</i></a>. Beides sind Open-Source-Cloud-Lösungen, die sehr hohen Wert auf Verschlüsselung und Datensicherheit legen. Beim Hosting-Anbieter <a href="https://wint.global/ocloud/" target="_blank" rel="noopener"><i>wint.gloubal</i> erhalten Sie 5 GB kostenlosen ownCloud-Speicher</a>, der sich wunderbar für die ständige Sicherung von wichtige Dokumente, Kontakte und Kalendereinträge eignet &#8211; ohne auf <em>Google, Apple </em>oder<em> Microsoft</em> angewiesen zu sein. Für umfangreiche Foto- und Videosammlung kann es damit aber schnell schwierig werden, denn diese benötigen häufig sehr viel Speicherplatz und den lassen sich die Cloud-Anbieter teuer bezahlen.</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Von schon abschreckenden Abkürzungen wie NAS oder RAID sollten Sie sich nicht einschüchtern lassen. Es lohnt sich in Backup-Lösungen Geld und Zeit zu investieren, da die meisten Daten bei einem Verlust unwiderruflich verschwunden sind. Dies gilt es zu vermeiden. Die 3-2-1-Regel und einige meiner persönlichen Empfehlungen helfen Ihnen hoffentlich dabei, möglichst lange der Gruppe angehören, die (noch) keinen persönlichen Datenverlust erlitten hat.</p>
<div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0136.JPG-762x1024-640x480.jpg" title="NAS-Front.JPG" alt="" /></div>
<p>Welche Backup-Lösungen benutzen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht &#8211; haben Sie bereits einen Datenverlust erlitten? Schreiben Sie es in die Kommentare! Ich bin gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
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<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>87.5%</td>
<td>12.5%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

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		<title>Verschlüsselte Kommunikation unter Windows – in nur fünf Schritten sind Sie dabei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 21:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Windows 10]]></category>
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					<description><![CDATA[Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen. Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen. Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen.<br />
Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen.</p>
<p>Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt haben. So wie es sein soll.</p>
<p>Nicht jede Nachricht muss unbedingt verschlüsselt sein, aber Sie sollten die Wahl haben.<span id="more-1562"></span></p>
<p>In nur fünf Schritten genießen Sie diese Freiheit.</p>
<ol>
<li>Installation von „GPG4win“<br />
Laden Sie sich das Programm „GPG4win“ von <a href="https://gpg4win.de" target="_blank" rel="noopener">dieser Seite</a> herunter und führen Sie das Programm aus.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1563" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1.png" alt="" width="871" height="401" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1.png 871w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1-300x138.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/1-768x354.png 768w" sizes="(max-width: 871px) 100vw, 871px" /> <img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1564" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2.png" alt="" width="600" height="37" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2.png 870w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2-300x18.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/2-768x47.png 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><br />
Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und folgen Sie den Installationsanweisungen.<br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1565" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3.png" alt="" width="786" height="614" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3.png 786w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3-300x234.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/3-768x600.png 768w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><br />
Wählen Sie Ihre gewünschten Komponenten aus.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1568" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44.png" alt="" width="790" height="610" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44.png 790w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44-300x232.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/44-768x593.png 768w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /><br />
Legen Sie ein Zielverzeichnis fest.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1566" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5.png" alt="" width="645" height="502" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5.png 645w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/5-300x233.png 300w" sizes="auto, (max-width: 645px) 100vw, 645px" /></li>
<li>Nachdem Sie das Programm erfolgreich installiert haben, öffnen Sie über „Start“ – „Programme“ die Komponente „Kleopatra“.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1569 alignnone" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1.png" alt="" width="824" height="318" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1.png 824w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1-300x116.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/6-1-768x296.png 768w" sizes="auto, (max-width: 824px) 100vw, 824px" /></p>
<ol start="3">
<li>Hier wählen Sie nun „Datei“ – „Neues Zertifikat“ und folgen auch hier den Anweisungen.<br />
Sie haben die Wahl zwischen OpenPGP und X.509. Näheres hierzu erfahren Sie im <a href="https://gpg4win.de/doc/de/gpg4win-compendium_10.html" target="_blank" rel="noopener">Gpg4win-Kompendium</a>. In dieser Anleitung wurde OpenPGP gewählt.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1571" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7.png" alt="" width="564" height="360" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7.png 564w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/7-300x191.png 300w" sizes="auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px" /></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Name und E-Mail müssen eingegeben werden. Der Kommentar wird Teil Ihres Zertifikats und ist optional.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1572" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55.png" alt="" width="363" height="249" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55.png 363w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/55-300x206.png 300w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p>Wichtig: Wählen Sie eine starke Passphrase als Passwort aus!<br />
Eine Passphrase ist ein Passwort welches Sie aus einem Satz heraus (siehe auch hier <a href="https://gpg4win.de/doc/de/gpg4win-compendium_9.html">Gpg4win-Kompendium</a>) generieren und sich so leichter merken können.</p>
<p>Ihr Schlüsselpaar wurde erfolgreich erzeugt.<br />
<strong>Sichern Sie Ihren geheimen Schlüssel unverzüglich auf einem USB-Stick oder einer CD-ROM. Lassen Sie ihn nicht auf der Festplatte!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1573" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66.png" alt="" width="754" height="641" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66.png 754w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/06/66-300x255.png 300w" sizes="auto, (max-width: 754px) 100vw, 754px" /><br />
</strong></p>
<ol start="4">
<li><strong>Verbreiten Sie Ihren öffentlichen Schlüssel an alle Empfänger, mit denen Sie ab jetzt bei Bedarf verschlüsselt kommunizieren möchten</strong>.<br />
Voraussetzung ist, dass die Empfänger ebenfalls über ein Verschlüsselungsprogramm verfügen und Ihnen ihren öffentlichen Schlüssel zugänglich gemacht haben.</li>
<li>Wählen Sie nun in Ihrem E-Mail-Programm bei jeder Mail, ob sie verschlüsselt kommunizieren möchten (meist über ein kleines Schloss im Adress-/Betreff-Feld auswählbar).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie haben die Wahl einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben.<br />
Ob analog oder digital – nutzen Sie sie.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1562" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+4</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-0</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">4 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">4 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>100%</td>
<td>0%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>So einfach geht Datenschutz: E-Mail-Verschlüsselung unter macOS in nur vier Schritten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[3plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 21:03:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile sehr viel einfacher geworden die E-Mail-Verschlüsselung in macOS Betriebssysteme zu integrieren. Hierfür anbei eine anschauliche Anleitung, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritte führt.<span id="more-1545"></span></p>
<p><em>zuletzt am 3.10.2018 aktualiert. (GPG Suite für macOS 10.14 Mojave)</em></p>
<p><b>1. Installation von &#8222;GPG Suite&#8220;</b></p>
<p>Zunächst benötigen Sie die GPG Suite, um Ihre E-Mails mit AppleMail verschlüsseln zu können.</p>
<p>Öffnen Sie hierfür <a href="https://gpgtools.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://gpgtools.org</a> und klicken Sie den Download-Button.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2121" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21.png" alt="" width="511" height="464" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21.png 511w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.21-300x272.png 300w" sizes="auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px" /></p>
<p>Download-Datei anklicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1548" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08.png" alt="" width="602" height="423" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08.png 602w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.48.08-300x211.png 300w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /></p>
<p>&#8222;Install&#8220;-Button klicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1550" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07.png" alt="" width="595" height="417" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07.png 595w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.07-300x210.png 300w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" /></p>
<p>Anschließend beginnt der Installationsvorgang auf Ihrem Mac.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1549" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19.png" alt="" width="613" height="432" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19.png 613w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.45.19-300x211.png 300w" sizes="auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px" /></p>
<p>Folgen Sie nun den Installationsanweisungen und klicken Sie auf &#8222;Fortfahren&#8220;.</p>
<p><b>2. Eigenen Schlüssel erstellen</b></p>
<p>Nach der erfolgreichen Installation öffnet sich folgendes Fenster</p>
<p>Tragen Sie nun bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1553" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33.png" alt="" width="447" height="295" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33.png 447w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.33-300x198.png 300w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /></p>
<p>Aktivieren Sie anschließend das Feld &#8222;Öffentlichen Schlüssel hochladen&#8220; und tragen Sie unter dem Feld &#8222;Passphrase&#8220; Ihr selbst ausgedachtes sicheres Passwort ein und bestätigen es abschließend.</p>
<p>Jetzt klicken Sie auf &#8222;Schlüssel erstellen&#8220;.</p>
<p>Ihr Schlüssel wurde nun erstellt.</p>
<p><b>3. Schlüssel des E-Mail-Empfängers suchen</b></p>
<p>Bevor Sie eine E-Mail an eine andere Person verschlüsselt versenden können, öffnen Sie GPG Keychain, klicken Sie auf Schlüssel suchen und geben Sie den Namen des zukünftigen Empfängers der E-Mail ein und laden Sie dessen Schlüssel herunter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1552" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55.png" alt="" width="918" height="73" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55.png 918w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55-300x24.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.51.55-768x61.png 768w" sizes="auto, (max-width: 918px) 100vw, 918px" /></p>
<p><b>4. Und los geht es!</b></p>
<p>Ihre erste verschlüsselte E-Mail kann versendet werden.</p>
<p>Einfach vorher das Schloss aktivieren, den gewünschten E-Mail-Text verfassen und versenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1551" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-1024x143.png" alt="" width="600" height="84" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-1024x143.png 1024w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-300x42.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06-768x107.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2017-05-30-um-22.53.06.png 1400w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Ab sofort kommunizieren Sie verschlüsselt.</p>
<div class="su-box su-box-style-soft" id="" style="border-color:#c8ae00;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#fbe120;color:#000000;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Update vom 3. Oktober 2018</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Rechtzeitig zum jüngsten Mac-Betriebssystem-Update (macOS 10.14 Mojave) hat GPGTools das Open-Source-Projekt GPG Suite die Version 2018.4 veröffentlicht. Das enthaltene Plugin GPG Mail ist damit  kompatibel zum neuen Apple-Betriebssystem. Das Signieren, Verschlüssel und Verifizieren erfordert allerdings den sog. “GPG Mail Support Plan”, der nun erstmals zum Preis von 23,80 Euro angeboten wird und alle Updates für GPG Mail 3 abdecken soll sowie Support und Hotfixes enthält. Die GPG Suite lässt sich weiterhin kostenlos einsetzen, Nutzer müssen dafür bei der Installation das Mail-Plugin ausklammern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2122 size-medium" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37-229x300.png" alt="" width="229" height="300" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37-229x300.png 229w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/05/Bildschirmfoto-2018-10-03-um-17.02.37.png 524w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></div></div>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es geht nicht um jede E-Mail.</p>
<p>Nicht um jeden belanglosen Inhalt.</p>
<p>Es geht ums Prinzip.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1545" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+7</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-2</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">9 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">9 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>77.8%</td>
<td>22.2%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Der Zahlungsdienst „Paydirekt“ im Vergleich zu Paypal, Sofortüberweisung &#038; Co.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/paydirekt-sicher/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/paydirekt-sicher/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 22:34:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Sofortüberweisung]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Shoppingcenter gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur namhafte Unternahmen wie Amazon, eBay oder Zalando buhlen um Käufer &#8211; auch immer mehr Startups bieten ihre Waren und Dienstleistungen online an. Neben allgemeinen Problemen wie einem rechtssicheren Impressum oder einer konkreten Datenschutzerklärung, bereiten vor allem die Zahlungsdienste wiederkehrende Probleme. Ausländische Drittanbieter wie PayPal und Sofortüberweisung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Shoppingcenter gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur namhafte Unternahmen wie Amazon, eBay oder Zalando buhlen um Käufer &#8211; auch immer mehr Startups bieten ihre Waren und Dienstleistungen online an. Neben allgemeinen Problemen wie einem rechtssicheren Impressum oder einer konkreten Datenschutzerklärung, bereiten vor allem die Zahlungsdienste wiederkehrende Probleme. Ausländische Drittanbieter wie PayPal und Sofortüberweisung prägen den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Internet. Ein neuer Zahlungsdienst kann vieles, was an seinen Mitbewerbern völlig zu recht kritisiert wird, besser: Paydirekt.<span id="more-1393"></span></p>
<h3><strong>Ausgangssituation</strong></h3>
<p>Dem <a href="https://www.bevh.org/" target="_blank">Bundesverband Versandhandel (bevh)</a> zufolge nutzten Ende vergangenen Jahres 43 Prozent der Deutschen bei Käufen im Internet PayPal, Sofortüberweisung oder Giropay. Ein Jahr zuvor waren es noch 39 Prozent. Am beliebtesten ist allerdings &#8222;per Rechnung&#8220; zu bezahlen &#8211; diese Variante wählten 30 Prozent der Kunden. Der Markt, von dem Paydirekt etwas abbekommen möchte, ist also bereits schon gut umworben. Dies wird auf vielen Internetseiten von Onlinehändlern deutlich, die mit den Symbolen der Zahlungsmöglichkeiten überzeugen wollen. Die Schriftzüge von Visa, Mastercard &amp; Co erschlagen den Kunden fast. In diesem hart umkämpften Feld versucht nun schon seit einiger Zeit Paydirekt Fuß zu fassen.</p>
<h3>Was steht hinter dem Namen &#8222;Paydirekt&#8220; und wie funktioniert der Zahlungsdienst</h3>
<p>Paydirekt ist ein Online-Bezahlverfahren deutscher Banken und Sparkassen. Es wird von der <i>Paydirekt GmbH </i>betrieben und wurde 2014 gegründet.</p>
<p>Um sich für Paydirekt erstmals <a href="https://www.paydirekt.de/account/#/login?registration" target="_blank">registrieren</a> zu können, benötigen die Kunden ein Girokonto bei einer teilnehmenden Bank oder Sparkasse sowie einen Onlinebanking-Zugang. Durch diese Voraussetzungen wird der Benutzerkreis möglicherweise eingeschränkt. Nicht jeder wird wohl ein Konto bei einer Bank besitzen, die Paydirekt anbietet und/oder das erforderliche Onlinebanking benutzen.</p>
<p>Die Registrierung selbst erfolgt im Onlinebanking-Bereich des Nutzers durch Festlegung von Nutzernamen und einem sicheren Passwort. Anschließend kann Paydirekt als Bezahlverfahren verwendet werden. Vor Abschluss eines Kaufs müssen Nutzername und Passwort eingegeben werden. Schlussendlich wird die Bezahlung mittels TAN-Abfrage überprüft.</p>
<p>Im Unterschied zu anderen Bezahldiensten ist Paydirekt kein Drittanbieter, sondern eine Zusatzfunktion des Girokontos. Die Zahlung wird direkt über das Girokonto des Käufers abgewickelt und an das Konto des Händlers gesendet. Diese positive Tatsache war bereits ursächlich für die Namensgebung des Zahlungsdienstes.</p>
<p>Die Konto-Informationen werden dabei weder an den Händler noch an einen Drittanbieter weitergegeben. Dadurch grenzt sich die Zahlungsvariante deutlich von ihrer im Ausland ansässigen Konkurrenz ab und vermindert damit die Datenübergabe von hochsensiblen Bankinformationen.</p>
<p>Bei der Zahlungsabwicklung erhebt Paydirekt jedoch Transaktionsdaten, die über den Umfang einer normalen Überweisung hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise die angegebene Lieferadresse und möglicherweise die einzelnen Positionen eines Warenkorbs (sofern der Shopbetreiber diese an Paydirekt übermittelt).</p>
<p>Da das System in Deutschland betrieben wird, gelten der deutsche Datenschutz und das deutsche Bankgeheimnis. Alle Zahlungen werden auf dem Kontoauszug, im Onlinebanking und der Paydirekt-App angezeigt. Bei entsprechender Kontodeckung erhält der Händler nach der Eingabe eine sofortige Bestätigung der Zahlung und kann die Ware verschicken. Dies sorgt im Ergebnis für Rechtssicherheit, Transparenz und Kundenfreundlichkeit.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Paydirekt hebt sich in puncto Datenschutz von der Konzeption und Umsetzung deutlich positiv von den ausländischen Mitbewerbern ab. Das Problem hier liegt in einem anderen Bereich &#8211; in der Bekanntheit und Akzeptanz. Nach eigenen Angaben nehmen (Stand Februar 2017) über 620 Akzeptanzstellen teil. Darunter zählen mittlerweile zwar auch große Namen wie die Metro-Unternehmen Media Markt und Saturn sowie Deichmann und dm. Trotzdem verläuft die Entwicklung eher schleppend. Das mag an der teilweise stiefmütterlichen Werbung allein auf Seiten der Banken liegen. An der Grundkonzeption liegt es jedenfalls nicht. Es ist ein begrüßenswerter Ansatz, dass bei einem Onlinekauf nur zwei Parteien beteiligt werden: die Bank des Kunden auf der einen und der Händler mit seinem Kreditinstitut auf der anderen Seite. Verschwiegen darf allerdings nicht werden, dass natürlich die gleich allgemeinen Risiken bestehen, die auch sonst beim Onlinebanking auftreten können.</p>
<p>Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass auch weitere Händler Paydirekt ihren Kunden als einen Schritt zu mehr Sicherheit im digitalen Zahlungsverkehr anbieten und sich damit qualitativ von anderen Onlineshops abgrenzen.</p>
<p>Lesen Sie auch meine Artikel zu</p>
<p>(1) <a href="https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/" target="_blank">Sofortüberweisung</a> und</p>
<p>(2) <a href="https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/">PayPal</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bietet Ihre Bank Paydirekt an und haben Sie sich schon registriert?</p>
<p>Ich bin auf Ihre Erfahrungen gespannt. Schreiben Sie einfach in die Kommentare.</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1393" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
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</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">28 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>96.4%</td>
<td>3.6%</td>
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</div>
</div>

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		<title>Youngdata &#8211; ein Portal für Datenschutz und junge Leute.</title>
		<link>https://www.power-datenschutz.de/youngdata/</link>
					<comments>https://www.power-datenschutz.de/youngdata/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2017 14:55:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Thema Datenschutz gibt es ständig neue Impulse, neue Rechtsprechung und neue Portale, die sich genau diesem Thema verschrieben haben. Youngdata ist das Jugendportal der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder, sowie des Kantons Zürich. Das Angebot ist auf junge Leute zugeschnitten &#8211; möchte aber auch die ältere Generation über Informationsfreiheit, kluges Verhalten im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Datenschutz gibt es ständig neue Impulse, neue Rechtsprechung und neue Portale, die sich genau diesem Thema verschrieben haben. Youngdata ist das Jugendportal der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder, sowie des Kantons Zürich. Das Angebot ist auf junge Leute zugeschnitten &#8211; möchte aber auch die ältere Generation über Informationsfreiheit, kluges Verhalten im Internet und Berichte über die digitale Zukunft unserer Gesellschaft informieren. </br>Ein Überblick.<span id="more-1332"></span></p>
<h4><b>1. Das Dauerangebot </b></h4>
<p>An der linken Seitenhälfte befinden sich Links zu (Dauer-) Themen aus dem Bereich Datenschutz. Hier werden beispielsweise ganz grundlegende Fragen aufgeworfen und konkrete Antworten darauf geliefert:</p>
<p>„<a href="http://www.youngdata.de/datenschutz/was-wird-geschuetzt/" target="_blank">Was wird durch Datenschutz geschützt?</a>“</p>
<p>„<a href="http://www.youngdata.de/datenschutz/welche-rolle-spielst-du/" target="_blank">Welche Rolle spiele ich dabei?</a>“ oder</p>
<p>„<a href="http://www.youngdata.de/datenschutz/datenschutz-tipps/" target="_blank">Mit welchen Tipps kann ich den Datenschutz für mich persönlich erhöhen?</a>“</p>
<p>Auf die letztgenannte Fragestellung antworte das Portal mit den „zehn wichtigsten digitalen Geboten“, die schon für sich genommen ganz zentrale Handlungsmaxime für den Schutz unserer Daten liefern.</p>
<p>Daneben nimmt sich das Angebot aber auch konkreterer Problemfelder an. So werden die Grundprobleme von <a href="https://www.power-datenschutz.de/facebook-vs-datenschutz/" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://www.power-datenschutz.de/recht-auf-vergessenwerden/" target="_blank">Google</a>, WhatsApp und anderen Diensten übersichtlich und verständlich aufgezeigt. Dabei bleiben die Autoren nicht am Punkt der sachlichen Kritik stehen, sondern zeigen hilfreich auf brauchbare Alternativen. Besonders werden hierbei die Bedürfnisse junger Personen in den Vordergrund gerückt. Aber natürlich sind diese Informationen gleichermaßen für Eltern, Verwandte oder Lehrende von großem Interesse. Nicht selten werden sie zu diesem Themengebiet befragt und sollten daher über eine gewisse Expertise verfügen.</p>
<p>Am Beispiel von „<a href="http://www.youngdata.de/whatsapp-skype-co/snapchat/" target="_blank"><em>Snapchat</em></a>“ lässt sich gut erkennen, dass sich die App einerseits bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigender Beliebtheit erfreut, andererseits bei Eltern und im Lehrerzimmer teils noch unbekannt ist. Ebenso sind die Probleme aus datenschutzrechtlicher Sicht unbekannt. Youngdata stellt den Foto-, Video- und Nachrichtendienst vor, nimmt sich dem sog. „Sexting-Problem“ an und hält schlussendlich einen Leitfaden bereit, mit dem sich die eigene Privatsphäre trotz Benutzung dieser App schützen lässt.</p>
<h4><b>2. Das aktuelle News-Angebot</b></h4>
<p>Neben den exemplarisch genannten Informationen zu Datenschutz, Cybermobbing und Videoüberwachung, wird die Seite unter „News“ auch ständig mit Neuigkeiten versorgt. Hier lohnt es sich regelmäßig vorbeizuschauen. Die Beiträge werden sorgsam ausgewählt und liefern stets einen Mehrwert, auch wenn man sich nicht speziell für Informationsfreiheit, Überwachung oder digitale Selbstverteidigung interessiert. Gerade die technische Entwicklung, die übergreifende Vernetzung und eine moderne Arbeitswelt bieten genug Schnittstellen, um eigene Berührungspunkte zu entdecken. So könnte es beispielsweise für die eine oder den anderen interessant sein, dass die USA neuerdings vor der Einreise auch Social-Media-Accounts abfragt oder die beliebte Taschenlampen App „Super Bright LED-Flashlight“ eine „Datenkrake“ ist.</p>
<h4><strong>3. Fazit</strong></h4>
<p>Youngdata bereitet zum einen bereits Bekanntes präzise auf und informiert über aktuelle Entwicklungen. Dabei wird eine ganz wichtige Personengruppe in den Fokus gerückt: junge Menschen. Das ist aus meiner Sicht extrem wichtig, denn es geht nicht nur darum, das neuste iPhone Modell richtig zu bedienen, sondern ebenso einen gewissenhaften Umgang mit unseren Daten zu erlernen und eine sichere Handhabung damit zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Ein gesundes Misstrauen zu entwickeln, wann, wo und welche Daten eingegeben werden sollten und wann nicht &#8211; das ist nicht immer leicht und offensichtlich erkennbar.</p>
<p>In diesem Sinne: Früh übt sich.</p>
<p>__</p>
<div id="rf_1-postid_1332" class="rating_form_1" style="display: none;">
<ul class="rating_form cursor spinner3_on">
<li id="rate_1_1u" class="cyto-thumbs-up-2 up_rated" title="Like!"></li>
<li class="up_rated_txt">+6</li>
<li id="rate_1_1d" class="cyto-thumbs-down-2 down_rated" title="Dislike!"></li>
<li class="down_rated_txt">-2</li>
<li class="def rating_total"><span class="votes">8 </span>ratings</li>
</ul>
<div class="rating_stats">
<div class="rf_stats_header">8 ratings<span class="rf_stats_close">X</span></div>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Like!</th>
<th>Dislike!</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>75%</td>
<td>25%</td>
</tr>
</tbody>
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</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>In zwei Schritten zu mehr Sicherheit gegen Cyberangriffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 16:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die immer wiederkehrenden Schlagzeilen sind hinreichend bekannt: Große Internet-Dienstanbieter werden Opfer eines Hacking-Angriffs mit gravierenden Folgen für deren Nutzer. Dieser Artikel zeigt praktische Möglichkeiten auf, wie Sie herausfinden können, ob Sie und Ihre Daten betroffen sind und welche präventiven Maßnahmen Sie treffen können, um zukünftig die Gefahr für Ihre (Zugangs-)Daten zu reduzieren. Problemstellung  Es sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Die immer wiederkehrenden Schlagzeilen sind hinreichend bekannt: Große Internet-Dienstanbieter werden Opfer eines Hacking-Angriffs mit gravierenden Folgen für deren Nutzer. Dieser Artikel zeigt praktische Möglichkeiten auf, wie Sie herausfinden können, ob Sie und Ihre Daten betroffen sind und welche präventiven Maßnahmen Sie treffen können, um zukünftig die Gefahr für Ihre (Zugangs-)Daten zu reduzieren.<span id="more-1285"></span></p>
<h4><b>Problemstellung </b></h4>
<p>Es sind unschöne Geschichten, doch sie passieren immer wieder: Große Internetkonzerne werden Ziel eines Cyberangriffs. Bei diesen Angriffe haben es die Hacker besonders auf Zugangs-, Kreditkarten- und weitere sensible Daten der Nutzer abgesehen, die bei diesen Firmen ein Benutzerkonto unterhalten.</p>
<p>Besonders brisant dabei ist die Problematik, dass die meisten Internetnutzer immer wieder die selben oder zumindest sehr ähnliche Zugangsdaten wählen, um sich zu registrieren. Dies führt jedoch zu einem Teufelskreis: Sind einmal die Zugangsdaten durch einen Hacking-Angriff in falsche Hände gelangt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Daten in digitalen Kanälen weitergenutzt oder veräußert werden. Natürlich geschieht all dies mit der klaren Intention mit diesen illegal erworbenen Anmeldedaten bei anderen Portalen auszuprobieren, ob der rechtmäßige User auch dort ein Konto mit der gleichen Kombination aus Passwort und Benutzernamen führt. Auf diese Weise entsteht schnell ein Schneeballeffekt vor dem Sie sich schützen sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><b>1. Schritt: Finden Sie heraus, ob Sie betroffen sind.</b></h4>
<p>Es existieren bereits einige Internetseiten, bei denen Sie überprüfen können, ob Ihre Zugangsdaten bereits (durch einen Cyberangriff) im Internet aufgetaucht sind.</p>
<p>Eine dieser Seiten finden Sie beispielsweise unter <a href="https://haveibeenpwned.com/">https://haveibeenpwned.com/</a></p>
<p>Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse(n) in das Fenster ein. Anschließend erhalten Sie zur Bestätigung eine E-Mail mit einem Link zur Verifizierung, ob es sich bei der angegebenen E-Mail auch um Ihre Adresse handelt. Nach Betätigung des Links, werden Ihnen nun die Ergebnisse präsentiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1295 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-13-um-21.11.00.png" alt="email" width="981" height="359" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-13-um-21.11.00.png 981w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-13-um-21.11.00-300x110.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-13-um-21.11.00-768x281.png 768w" sizes="auto, (max-width: 981px) 100vw, 981px" /></p>
<p>Entweder Sie erhalten <strong><span style="color: #339966;">eine grüne Seite</span></strong> &#8211; d.h. Ihre E-Mail-Adresse wurde NICHT in den hinterlegten Datenbanken gefunden. Grundsätzlich ein gutes Zeichen, jedoch sind diese Datenbanken nicht abschließend &#8211; daher empfehle ich Ihnen trotzdem, Ihre Passwörter zu ändern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1286 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.03.png" alt="haveibeenpwned_gruen" width="794" height="215" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.03.png 794w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.03-300x81.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.03-768x208.png 768w" sizes="auto, (max-width: 794px) 100vw, 794px" /></p>
<p>Es kann aber auch sein, dass Sie <strong><span style="color: #ff0000;">eine rote Anzeige</span></strong> sehen, mit den Diensten, bei denen Sie einen Account haben/hatten und der Opfer eines Hackingangriffs wurde. Sie sehen sehr detailliert beschrieben, wie lange der Angriff zurückliegt, in welchem Umfang Daten gestohlen wurden und welche konkreten Daten von Ihnen sich bereits im Umlauf befinden. Nun müssen Sie handeln; ganz besonders, wenn Sie immer die identische Kombination aus Benutzernamen und Passwörter benutzen. Ändern Sie daher umgehend <span style="text-decoration: underline;"><strong>ÜBERALL</strong></span> Ihre Anmeldedaten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1287 aligncenter" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.26-1024x638.png" alt="haveibeenpwned_rot" width="600" height="374" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.26-1024x638.png 1024w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.26-300x187.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.26-768x478.png 768w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-22.47.26.png 1058w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h4><b>2. Schritt: Verwenden Sie einen Passwort-Manager, um auch in Zukunft immer den Überblick zu behalten</b></h4>
<p>Der ständige Passwortwechsel ist &#8211; da sind wir uns sicher einig &#8211; keine Angelegenheit, die besonders großen Spaß mit sich bringt. Ein analoges Buch mit allen Anmeldekombinationen, am besten noch mit allen PIN-Nummern zu EC- und Kreditkarten, ist ebenfalls keine gute Idee, denn auch ein solches Heft kommt schnell in falsche Hände.</p>
<p>Empfehlenswerter sind sog. Passwort-Manager. Damit behalten Sie stets all Ihre Zugangsdaten im Blick. Viele dieser praktischen Programme können auch gleich sichere Passwörter vorschlagen &#8211; damit fällt es Ihnen sicher leichter, sich von Ihren üblichen Mustern zu lösen. Anschließend speichern Sie die neuen Passwörter innerhalb des Passwort-Managers ab und schützen diesen wiederum mit einem „Masterpasswort“.</p>
<p>Nutzer von macOS können auf die &#8222;Schlüsselbundverwaltung&#8220; zurückgreifen, aber auch der Internetbrowser „Safari“ schlägt mittlerweile sichere Passwörter vor, wenn Sie sich auf einem neuen Portal anmelden und dort um ein Passwort gebeten werden. Im Anschluss fragt Safari, ob die Zugangsdaten gespeichert werden sollen. Im Ergebnis eine überaus praktische Sache.</p>
<p>Auch Windows-Nutzer haben eine große Auswahl guter Passwort-Manager. Ein Tool, welches sich wachsender Beliebtheit erfreut, nennt sich „<a href="https://www.heise.de/download/product/keepass-15712" target="_blank">KeePass Password Safe</a>“. Das Programm besticht neben der Grundfunktion, der Speicherung von Passwörtern , durch seine Browser-Erweiterungen, mit denen Sie KeePass mit diversen Funktionen bereichern und beispielsweise in Chrome oder Firefox integrieren können.</p>
<h4><b>Fazit</b></h4>
<p>Schlussendlich können Sie die Gefahr eines Datendiebstahls nicht verhindern &#8211; denn mögliche Vorkehrungen dagegen muss der Dienstanbieter treffen; darauf haben Sie folglich keinen Einfluss. Sie können jedoch auf wechselnde, nicht wiederkehrende und sichere Passwörter Einfluss nehmen. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Es geht um Ihre Daten und um Ihre (Netz-)Sicherheit.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>„Sofortüberweisung“. Sofort bezahlt. Sofort sicher?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 22:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bezahldienste]]></category>
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		<category><![CDATA[Datensicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsurteil]]></category>
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					<description><![CDATA[Einkaufen im Internet wird stets einfacher, angenehmer, aber wird es auch sicherer? Bei der Auswahl der Bezahlsysteme gibt es oftmals viele Optionen. Eine davon stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik &#8211; die Rede ist vom Zahlungsdienst „SOFORT Überweisung“. Was ist „Sofortüberweisung“ und wie funktioniert das Bezahlsystem? SOFORT Überweisung (SOFORT GmbH) ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einkaufen im Internet wird stets einfacher, angenehmer, aber wird es auch sicherer? Bei der Auswahl der Bezahlsysteme gibt es oftmals viele Optionen. Eine davon stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik &#8211; die Rede ist vom Zahlungsdienst „SOFORT Überweisung“.<span id="more-697"></span></p>
<h4><strong>Was ist „Sofortüberweisung“ und wie funktioniert das Bezahlsystem?</strong></h4>
<p>SOFORT Überweisung (SOFORT GmbH) ist ein Online-Zahlungssystem zur bargeldlosen Zahlung im Internet.</p>
<p>Der Kunde, der bei seinem Online-Einkauf SOFORT Überweisung als Zahlungsmöglichkeit auswählt, wird automatisch auf die verschlüsselte sofort.com-Zahlmaske weitergeleitet. Alle Bestelldaten werden automatisch übernommen und übermittelt, sodass der Zahlende anschließend die Bankleitzahl seiner Bank und die gewohnten Zugangsdaten, wie beim Online-Banking, eingeben muss (Identifikation). Anschließend muss die Überweisung mit dem gewählten TAN-Verfahren freigegeben werden (Authentifizierung).</p>
<p>Beim gesamten Zahlungsprozess fungiert die SOFORT GmbH als zwischengeschalteter technischer Dienstleister, der die Daten, die der Kunde in das gesicherte Zahlformular eingibt, verschlüsselt an sein individuelles Online Banking-Konto übermittelt. Der Onlinehändler erhält im Anschluss eine Echtzeitbestätigung über die Erstellung der Überweisung innerhalb des Online-Bankingbereichs des Kunden. Dank dieser Transaktionsbestätigung kann der Händler sicher sein, dass eine entsprechende Eingabe mit erfolgreicher PIN- und TAN-Übermittlung stattfand. Er kann daher die Bestellung umgehend bearbeiten und ggf. direkt verschicken.</p>
<p>Die SOFORT GmbH spricht von mehr als 35.000 Anbietern in 13 europäischen Ländern (Stand 03/2017), die das Verfahren zur Zahlung für ihre Kunden zur Verfügung stellen.</p>
<h4><strong>Sicherheit und Kritik</strong></h4>
<p>Die Nutzung der <em>SOFORT Überweisung</em> unterscheidet sich erst einmal nicht vom eigentlichen Online-Banking bei der jeweiligen Hausbank. Der Zahlende gibt alle erforderlichen Zugangsdaten ein, wie wenn er beispielsweise den Kontostand abruft, Daueraufträge bearbeitet oder Depotbestände einsieht. Diese Eingabe erfolgt jedoch nicht auf der Internetseite der jeweiligen Bank, sondern auf der sofort.com-Zahlmaske der SOFORT GmbH.</p>
<p>Darin liegt eine zentrale Kritik gegen diese Möglichkeit der Online-Zahlung. Frank-Christian Pauli vom „Verbraucherzentrale Bundesverband“ kommentierte dazu: „Der Kunde muss wissen, wozu er seine Einwilligung gibt, und das ist hier womöglich nicht gegeben“.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich nicht erst auf die Gefahr der unerlaubte Nutzung des Online-Banking-Zugangs, sondern setzt bereits einen Schritt zuvor an. Allein schon die Eingabe der kompletten Online-Banking-Zugangsdaten sehen Kritiker problematisch, da bei jeder Eingabe theoretisch die Möglichkeit eines Hackerangriffs besteht.</p>
<p>Ein dritter und letzter Kritikpunkt hinsichtlich der Sicherheit zielt auf eine mögliche Herabsetzung der Hemmschwelle von Internetnutzern im Bezug auf die Weitergabe von PINs und TANs ihrer Online-Banking-Zugangsdaten ab.</p>
<h4><strong>Gerichtsurteile zur &#8222;Sofortüberweisung&#8220;</strong></h4>
<p>Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) klagte in einem Musterverfahren gegen die Deutsche Bahn-Tochter DB Vertrieb GmbH. Die Verbraucherschützer wollen verhindern, dass die Onlinezahlmethode SOFORT Überweisung als einziges kostenfreies Zahlverfahren (im Sinne des <a href="https://dejure.org/gesetze/BGB/312a.html">§ 312a Abs. 4, Nr. 1 BGB</a>) in Webshops angeboten werden kann.</p>
<p>Vor dem Landgericht (LG) Frankfurt im Juli 2015 gewann zunächst der vzbv. <a href="http://www.webshoprecht.de/IRUrteile/Rspr2273.php">Das Gericht urteilte</a> der Zahlungsdienst &#8222;SOFOT Überweisung&#8220; sei ein gängiges, aber „kein zumutbares“ Verfahren im Sinne des § 312a IV, Nr. 1 BGB.</p>
<p>Am 24.08.2016 kassierte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt die Entscheidung der ersten Instanz und entschied nun, dass das Zahlungsmittel SOFOT Überweisung <em>&#8222;zumutbar und gängig&#8220;</em> i.S.d. § 312a IV, Nr. 1 BGB sei.</p>
<p>Der vzbv legte jedoch Rechtsmittel gegen das <a href="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/03/OLG_Frankfurt_am_Main_24.08.2016_-_11_U_123_15_Kart_-_Zum..._20.03.2017_18-08-54.pdf">Urteil des OLG Frankfurt</a> ein. Schlussendlich hatte nun der Bundesgerichtshof (BGH) über die Frage zu entscheiden, ob die SOFORT Überweisung als einziges kostenfreies Zahlungsverfahren im Onlineshop angeboten werden darf, um den Anforderungen des § 312a gerecht zu werden.</p>
<p>Am 18. Juli 2017 (<a href="https://power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2017/10/kzr__39-16.pdf" target="_blank" rel="noopener">KZR 39/16</a>) kam das<strong> oberste deutsche Zivilgericht</strong> zu folgendem Urteil:</p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<ol>
<li>Ein Zahlungssystem, das einem erheblichen Teil der Kunden ein vertragswidriges Verhalten abverlangt, ist als einzige unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit im Sinne von § 312a Abs. 4 Nr. 1 BGB <strong><u>nicht</u> zumutbar</strong>.</li>
<li>Der Kunde hat im Regelfall weder Veranlassung noch ist er verpflichtet, selbst zu überprüfen, ob die von seiner Bank als Sicherheitsbestimmungen für das Online-Banking gestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen wegen Kartellrechtswidrigkeit nichtig sind.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
<h4><strong>Fazit</strong></h4>
<p>Am Ende einer jeden Online-Shopping-Tour gilt es die immer gleiche Frage zu beantworten: „Mit welchem Zahlungsmittel möchten Sie bezahlen?“.</p>
<p>Die SOFOT Überweisung erscheint zumeist neben den „klassischen“ Bezahlmethoden wie Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung. Fraglich ist also, warum sie den anderen Zahlungsmöglichkeiten vorzuziehen oder aus welchen Gründen die SOFOT Überweisung abzulehnen ist.</p>
<p>Nach Angaben der SOFORT GmbH kam es seit der ersten Anwendung des Zahlungsverfahrens im Jahr 2005 bisher (03/2017) zu keinem Betrugsfall zu Lasten eines Kunden, der seine PIN und TAN in die Systeme der SOFORT GmbH eingegeben hat.</p>
<p>Jedoch wiegt das Argument schwer, dass die Hemmschwelle in Bezug auf den Umgang mit hochsensiblen Online-Banking-Daten abzusinken drohe. Anfangs schlossen einige Banken deshalb auch die Eingabe der Zugangsdaten zum Online-Banking auf fremden Seiten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) aus. Kurz darauf schaltete sich allerdings das Bundeskartellamt ein und verbot einen derartigen Ausschluss, da hierdurch ein Wettbewerbsnachteil zu anderen Zahlungsdiensten entstehen würde.</p>
<p>Abschließend zeigt sich &#8211; gerade im Lichte der BGH-Entscheidung &#8211; ein sehr klares Bild, nach welchem sich deutlich mehr Argumente finden lassen, den Zahlungsdienst Sofortüberweisung <strong>nicht</strong> den anderen Zahlungsmethoden vorzuziehen.</p>
<p>Wichtig erscheint dabei aber auch, dass sich bei der Benutzung dieser und anderer Online-Zahlungsdienste eine gesunde Skepsis einstellt und Situationen vermieden werden, die überhaupt eine Gefahr für Online-Kriminalität eröffnen, etwa indem man auf die Bezahlart „per Nachnahme“ zurückgreift (hier können Beträge in bar beim Paketboten bezahlt werden) &#8211; denn auch hier gilt der Grundsatz: „Gelegenheit macht Diebe“.</p>
<p><em>Dieser Artikel wird stets aktualisiert. Zuletzt am 2. Dezember 2017.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1536" src="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04.png" alt="" width="936" height="232" srcset="https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04.png 936w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04-300x74.png 300w, https://www.power-datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/09/Bildschirmfoto-2017-05-24-um-15.12.04-768x190.png 768w" sizes="auto, (max-width: 936px) 100vw, 936px" /></p>
<p>Hier der <a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/bezahlen-im-netz-neue-regeln-bei-sofortueberweisung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a> von Deutschlandfunk Nova.</p>
<p>__</p>
<p>Lesen Sie ebenfalls meine Artikel zu <a href="https://www.power-datenschutz.de/eu-richtlinie-bankkonten/" target="_blank" rel="noopener">EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II</a>, <a href="https://www.power-datenschutz.de/nfc-kreditkarten-sicher/">NFC-Bankkarten</a>, <a href="https://www.power-datenschutz.de/paypal-sicher/">PayPal</a> und <a href="https://www.power-datenschutz.de/paydirekt-sicher/">Paydirekt</a>.</p>
<p>__</p>
<p>Titelbild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>PayPal &#8211; wie sicher ist der Bezahlfreund?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2016 18:16:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Paypal &#8211; die einstige Tochtergesellschaft des US-Unternehmens eBay ist fast schon bekannter als der ehemalige Mutterkonzern. Bei 230 Millionen Mitgliedskonten in 193 Nationen &#8211; 15 Millionen davon in Deutschland &#8211; und 25 Währungen verwundert dies nicht. Der Bezahldienstleister wirbt fast schon aggressiv mit dem bekannten „Paypal-Kundenschutz“. Doch wie sicher ist PayPal wirklich &#8211; leere Werbeversprechen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b></b>Paypal &#8211; die einstige Tochtergesellschaft des US-Unternehmens eBay ist fast schon bekannter als der ehemalige Mutterkonzern. Bei 230 Millionen Mitgliedskonten in 193 Nationen &#8211; 15 Millionen davon in Deutschland &#8211; und 25 Währungen verwundert dies nicht. Der Bezahldienstleister wirbt fast schon aggressiv mit dem bekannten „Paypal-Kundenschutz“. Doch wie sicher ist PayPal wirklich &#8211; leere Werbeversprechen oder eine sichere Alternative zu anderen Bezahlvarianten?  <span id="more-967"></span></p>
<h3><b>Wie funktioniert PayPal?</b></h3>
<p>Die Grundlage für das kalifornische Online-Bezahlsystem bildet das sog. PayPal-Konto. Hierbei handelt es sich allerdings um ein virtuelles Konto. Es gibt keine Kontonummer oder IBAN &#8211; vielmehr wird die Identität des PayPal-Kontos durch die E-Mail-Adresse des PayPal-Mitglieds definiert. Analog zu einem herkömmlichen Bankkonto, werden auch beim PayPal-Konto Zahlungen an Dritte getätigt oder Geldanweisungen empfangen. Dabei fungiert PayPal als Dienstleister für den (Geld-) Transfer.</p>
<p>Der elementare Vorteil bei diesem Verfahren liegt darin, dass die über PayPal getätigten Zahlungen sofort beim Zahlungsempfänger gutgeschrieben werden. Aus diesem Grund entfällt die sonst bei Überweisungen übliche Banklaufzeit. Im Ergebnis führt die Verwendung von PayPal zu einer Verkürzung der Lieferzeit &#8211; da im Onlineshop getätigte Käufe schnell bezahlt und die Ware direkt nach der Zahlung versendet werden kann. Dadurch verkürzt sich für den Käufer die Lieferzeit und der Verkäufer erhält schneller als bei einer gewöhnlichen Banküberweisung die Kaufpreiszahlung.</p>
<h3><b>Kritik &#8211; sicher oder nicht sicher?</b></h3>
<p>Gerade im Vergleich mit anderen Zahlungsmöglichkeiten &#8211; wie der <a href="https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sofortüberweisung</a> &#8211; zeigt sich PayPal auf den ersten Blick als verhältnismäßig sicher. Beispielsweise wird bei jedem Bankkonto, welches zum ersten Mal bei PayPal hinterlegt wird, zunächst eine Testüberweisung mit einem speziellen Code durchgeführt. Hierdurch soll ausgeschlossen werden, dass bei PayPal fremde Bankkonten als Referenzkonto eingetragen werden.</p>
<p>Allerdings muss aber auch bei PayPal auf Probleme hinsichtlich der Datensicherheit hingewiesen werden.</p>
<p>Grundsätzlich können bei PayPal neben Bankkonten auch alle bekannten Kreditkarten (Visa, Mastercard …) hinterlegt werden. Daraus folgt nur logisch &#8211; wer Zugang zum PayPal-Konto (E-Mail-Adresse und Passwort) besitzt, dem ist ebenso der Zugriff auf alle hinterlegten Konten und Kreditkarten gewährt. In einem <a href="http://krebsonsecurity.com/2015/12/2016-reality-lazy-authentication-still-the-norm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen Fall</a> berichtet der Sicherheitsexperte Brian Krebs, dass sich Unbefugte Zugriff auf sein PayPal-Konto verschafften. Hierfür wandten sich die Hacker direkt an den PayPal-Support und gaben vor, Brian Krebs zu sein. Der Mitarbeiter wurde aufgefordert das Passwort zu ändern, da der vermeintliche Brian Krebs es vergessen habe. Um das Passwort ändern zu lassen, musste der Hacker nicht mehr als die letzten vier Ziffern von dessen Sozialversicherungsnummer und die letzten vier Ziffern eines älteren Kreditkartenkontos nennen. Diese Angaben fanden sich mit etwas Aufwand in den Weiten des Internets. Doch dieser Vorgang hätte sich nicht ereignet, wenn PayPal auf Authentifizierungsverfahren mit mehreren Faktoren und persönlichen Merkmalen setzen würde. Ebenso könnte auf ein ähnliches Verfahren, wie es beim Online-Banking eingesetzt wird &#8211; mobilTAN &#8211; zurückgegriffen werden, um zu verhindern, dass Dritte unbefugten Zugriff auf ein PayPal-Konto bekommen. Gerade eine Kombination aus mehreren Verfahren oder sogar mehreren Geräten, die schon einzeln als relativ sicher eingestuft werden, würde in der Summe die Sicherheit erhöhen.</p>
<p>Krebs fragte den Paypal-Manager beim Support, warum das Unternehmen seine Identität nicht einfach durch eine an sein Mobiltelefon gesandte Textnachricht oder ein besonderes Signal an eine mobile Paypal-App identifizieren könnte. Er erfuhr, dass der Bezahldienst über keine Technologien für mobile Authentifizierung verfüge.</p>
<h3><b>Fazit und Empfehlungen &#8211; in drei Schritten zu mehr Sicherheit</b></h3>
<p>Am Ende wird also auch PayPal zum Verhängnis, dass sobald ein dritter Dienstleister am digitalen Zahlungsverkehr beteiligt wird, auch eine Gefahr der Cyberkriminalität droht.</p>
<p>Daher sollten Sie die folgenden drei Hinweise beachten:</p>
<ol>
<li><strong>Sorgen Sie für einen gesicherten Zugang zu Ihrem PayPal-Konto.</strong> Hierfür sollten Sie zunächst ein sicheres Passwort verwenden und keine E-Mail-Adresse, die Sie im Internet mit anderen Konto in Verbindung bringt (z.B. bei Sozialen Netzwerken).</li>
<li><strong>Wählen Sie sorgfältig und nicht inflationär Ihre Referenzkonten.</strong> Hinterlegen Sie so wenig Kreditkarten und Konten, wie möglich &#8211; nur dadurch können Sie einen Überblick behalten und nicht autorisierte Zahlungen entdecken.</li>
<li><strong>Überwachen Sie stets Ihre Kontoaktivität.</strong> Dies können Sie am besten, wenn Sie die beim PayPal-Konto hinterlegte E-Mail-Adresse regelmäßig &#8211; beispielsweise auf Ihrem Smartphone &#8211; abrufen. Bei Unregelmäßigkeiten (wie unautorisierten Zahlungen oder fremden Passwortänderungen) können Sie auf diesem Wege direkt eingreifen und im schlimmsten Fall &#8211; wie bei Brian Krebs &#8211; Ihr Konto oder Ihre Kreditkarte sperren.</li>
</ol>
<p>__</p>
<p>Lesen Sie auch meinen Artikel zu den Risiken der &#8222;<a href="https://www.power-datenschutz.de/sofortueberweisung-sicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sofortüberweisung</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://www.power-datenschutz.de/paydirekt-sicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paydirekt</a>&#8222;.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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			</item>
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		<title>In 3 Schritten zu mehr E-Mail-Sicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julius S. Schoor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 17:13:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Will man heutzutage kurze Mitteilungen versenden, ist die SMS obsolet; für längere und wichtige Nachrichten in vielen Bereichen ebenso der Brief. Viel praktischer ist es doch auch solche Mitteilungen per E-Mail zu verschicken. Neben der Schnelligkeit überzeugen die Möglichkeiten der digitalen Weiterverarbeitung. Doch Vorsicht &#8211; neben diesen elementaren Vorteilen müssen drei Schritte beachtet werden, um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Will man heutzutage kurze Mitteilungen versenden, ist die SMS obsolet; für längere und wichtige Nachrichten in vielen Bereichen ebenso der Brief. Viel praktischer ist es doch auch solche Mitteilungen per E-Mail zu verschicken. Neben der Schnelligkeit überzeugen die Möglichkeiten der digitalen Weiterverarbeitung. Doch Vorsicht &#8211; neben diesen elementaren Vorteilen müssen drei Schritte beachtet werden, um die Sicherheit von Ihren E-Mails zu schützen.</p>
<p><span id="more-1146"></span></p>
<h4><b>Zielgruppe &#8211; Wer sollte die Sicherheit von E-Mails besonders schützen?</b></h4>
<p>Grundsätzlich sollten wir alle ein besonderes Bewusstsein für den Schutz unserer E-Mail-Kommunikation entwickeln &#8211; gerade wenn wir wichtige Dokumente, persönliche Daten oder private Fotos per Mail verschicken.</p>
<p>Aber besonders Berufsgruppen, die speziellen Verschwiegenheitsverpflichtungen unterliegen, müssen höhere Sicherheitsanforderungen an den Schutz Ihrer E-Mails erfüllen. Marit Hansen, die Leiterin des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), nennt Beispiele:</p>
<blockquote><p>„Die Schweigepflicht verbietet es, zum persönlichen Lebensbereich gehörende Geheimnisse anderer Personen zu offenbaren. Dies gilt beispielsweise für Ärztinnen und Ärzte, für Beraterinnen und Berater im psychologischen oder sozialen Bereich, für Anwältinnen und Anwälte und allgemein für Amtsträger im öffentlichen Dienst. Sie dürfen keine fremden Geheimnisse offenbaren, die ihnen in ihrer beruflichen Eigenschaft anvertraut oder sonst bekannt werden. Daher bitte keine E-Mails mit einem Betreff wie‚ Ermittlungsverfahren gegen Mia Mustersen‘ oder ‚Psychiatrisches Gutachten über Max Mustersdotter‘ versenden!“</p></blockquote>
<h4><b>Schritt 1: E-Mail-Verschlüsselung </b></h4>
<p>Die Möglichkeit, E-Mails sicher vor unbeabsichtigten Dritten durch Verschlüsselung zu schützen, ist nicht neu. Hinsichtlich der Übertragung stellt es den zentralen Ansatzpunkt für die Sicherheit und den Schutz von E-Mails dar. Mittlerweile existiert eine Vielzahl von <a href="https://www.power-datenschutz.de/e-mail-verschluesselung-pgp/" target="_blank">brauchbaren Anleitungen</a>, um mit den gängigen E-Mail-Programmen (wie beispielsweise Apple Mail, Outlook oder Thunderbird) E-Mail-Verschlüsselung zu betreiben. Einmal eingerichtet brauchen Sie sich keine Gedanken mehr über eine sichere Übertragung Ihrer E-Mails bereiten. Aber Vorsicht: Der Betreff der E-Mail und die Informationen über Empfänger und Sender sind dadurch trotzdem noch sichtbar. Sie verschlüsseln lediglich den Inhalt.</p>
<h4><b>Schritt 2: Schicken Sie Ihre E-Mail an den richtigen Empfänger</b></h4>
<p>Jeder dürfte die Situation kennen: Nachdem die E-Mail verfasst wurde, soll nun der gewünschte Empfänger ausgewählt werden. Die meisten E-Mail-Clients bieten hierfür eine automatische Vervollständigung. Nach den ersten Buchstaben werden mögliche Kontakte aus dem Adressbuch vorgeschlagen. Die Gefahr sich an dieser Stelle zu „verklicken“ ist hoch; insbesondere wenn es sich um verschiedene Personen mit dem gleichen Vor- oder Nachnamen handelt. Vermeiden Sie dies durch das zusätzliche einblenden der dazugehörigen E-Mail-Adresse und der Organisation Ihrer Kontakte.  Marit Hansen dazu:</p>
<blockquote><p>„Wer mit sensiblen Daten hantiert, muss besondere Sorgfalt walten lassen. Ein Flugzeug darf auch erst starten, wenn sich die Piloten davon überzeugt haben, dass alles richtig konfiguriert ist. Die Beschäftigten müssen daher geschult werden, wie sie erkennen können, dass alles korrekt ist, und wo mögliche Fehlerquellen lauern. In diesem Zusammenhang sollte auch die Nutzerführung der E-Mail-Software oder die Adressbuch-Funktionalität überprüft werden: Wenn leicht Fehler bei der Empfängerauswahl geschehen können, müssen Systemadministration oder Dienstleister beauftragt werden, um die Konfiguration zu ändern. Lieber die E-Mail-Adresse vollständig neu eintippen, als schützenswerte Daten an falsche Adressaten zu senden.“</p></blockquote>
<h4><b>Was tun, wenn eine E-Mail an den falschen Empfänger geschickt wurde?</b></h4>
<p>Gerät eine E-Mail trotz sorgfältiger Beachtung dieser Hinweise an die falsche Adresse, zahlt sich an dieser Stelle die Benutzung der E-Mail-Verschlüsselung aus, denn der Fehladressat kann den Inhalt der Mail nicht entschlüsseln, sondern lediglich Betreff und die Kommunikationsabsicht feststellen. Aber auch dies kann schon eine Verletzung der Schweigepflicht bedeuten, wenn sich daraus Rückschlüsse über die betroffene Person ergeben. Rechtlich ist dabei noch zu beachten, dass es um einen meldepflichtigen Verstoß gegen das Datenschutzrecht handelt, wenn sensible Daten über eine Person in falsche Hände geraten und damit schwerwiegende Beeinträchtigen für deren Rechte oder schutzwürdige Interessen drohen (vgl. § 42a Bundesdatenschutzgesetz).</p>
<h4><b>Schritt 3: Unterscheiden Sie sorgsam die Felder „CC“ und „BCC“</b></h4>
<p>Leider werden in der alltäglichen Praxis die E-Mail-Funktionen „CC“ und „BCC“ nicht sauber voneinander getrennt und aus datenschutzrechtlicher Sicht fehlerhaft verwendet.</p>
<p>CC steht für „carbon copy“ und bedeutet, dass jeder Empfänger die E-Mailadressen aller weiteren Empfänger <b>sehen</b> und <b>für eigene Zwecke verwenden</b> kann.</p>
<p>BCC steht für &#8222;blind carbon copy&#8220; und ist von der Funktionsweise identisch mit CC, es werden jedoch beim Empfänger <b>keine E-Mailadressen außer der eigenen angezeigt</b>.</p>
<p>Immer dann, wenn Sie verschiedene E-Mail-Empfänger anschreiben, die der öffentlichen Nutzung Ihrer Adressen nicht zugestimmt haben (was der Regelfall sein wird), wäre es ein klarer Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz, wenn Sie diese Adressen über die Funktion „CC“ zusammen anschreiben und damit die E-Mail-Adressen ohne Zustimmung der jeweiligen Person verbreiten.</p>
<p>Deshalb sollten Sie diese beiden Funktionen auch entsprechend benutzen und den Schutz der Privatsphäre Ihrer Kontakte beachten, indem Sie im Zweifel die „BCC“-Funktion nutzen und dadurch fremde E-Mail-Adresse ausblenden.</p>
<h4><b>Fazit</b></h4>
<ol>
<li>Verschlüsseln Sie Ihre E-Mails.</li>
<li>Passen Sie Adressbuch entsprechend so an, dass die Gefahr der automatischen Auswahl eines falschen Empfängers reduziert wird und prüfen Sie diesen vor dem Abschicken nochmals sorgfältig.</li>
<li>Unterscheiden Sie bewusst die Funktionen „CC“ und „BCC“ &#8211; entscheiden Sie sich im Zweifel für „BCC“ und schützen Sie damit die Privatsphäre Ihrer Kontakte.</li>
</ol>
<p>Ich bin auf Ihre Erfahrungen zum Thema &#8222;E-Mail-Sicherheit&#8220; gespannt &#8211; hinterlassen Sie einfach einen Kommentar!</p>
<p>__</p>
<p>Bild (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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		<title>Internet der gefährlichen Dinge. </title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 15:01:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Kühlschrank bestellt selbstständig verbrauchte Lebensmittel, die Matratze überwacht mit einer App die Schlafgewohnheiten und schaltet praktischerweise auch noch das Licht aus, wenn man eingeschlafen ist und das Garagentor öffnet sich wie von Geisterhand, sobald sich das Auto in der unmittelbaren Nähe befindet. Voilà &#8211; das Internet der Dinge. Alle diese Innovationen bringen aber nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kühlschrank bestellt selbstständig verbrauchte Lebensmittel, die Matratze überwacht mit einer App die Schlafgewohnheiten und schaltet praktischerweise auch noch das Licht aus, wenn man eingeschlafen ist und das Garagentor öffnet sich wie von Geisterhand, sobald sich das Auto in der unmittelbaren Nähe befindet. Voilà &#8211; das Internet der Dinge.</p>
<p>Alle diese Innovationen bringen aber nicht nur einen Gewinn. <span id="more-1033"></span></p>
<p><b>Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Internet of Things“ (IoT)</b></p>
<p>Im Wesentlichen versucht das „Internet der Dinge“ eine Schnittstelle zwischen realen Gegenständen und der digitalen Welt zu bieten. Hierfür werden diese physischen Gegenstände ins Netz eingebunden. Einige mittlerweile verbreitete Beispiele finden sich in Form von intelligenten Heizungssystemen, LED-Leuten, die über Apps fern- und farbgesteuert werden und Körperwaagen, die das Gewicht mit den Trainingsdaten aus der durch GPS aufgezeichneten Strecke zusammenführen.</p>
<p>Zukünftig werden immer mehr Geräte auf diese Weise selbstständig miteinander kommunizieren und somit auch Daten austauschen. Nach unterschiedlichen Schätzungen wird es bis 2020 zwischen 25 und 50 Milliarden vernetzte IoT-Geräte weltweit geben. Dieser Trend der unzähligen Nutzungsmöglichkeiten bietet sicherlich diverse Vorteile und ein sehr großes Innovationspotenzial &#8211; jedoch erhöht sich mit jedem Geräte auch die Angriffsfläche für Cyberkriminalität.</p>
<p><b>Eine Idee. Ein Gerät. Viele Gefahren.</b></p>
<p>Grundsätzlich sind Computersysteme, die mit dem Internet verbunden sind, potenziell angreifbar. Dies gilt auch für die smarte Heizzentrale, den Internet-Kühlschrank und die <a href="http://eightsleep.com/#ultimate-experience-container" target="_blank">vernetzte Matratze</a>. Bei der Konzeption und Entwicklung dieser IoT-Systeme ist folglich ein besonderes Maß an Sorgfalt geboten, um das Risiko von gezielten Angriffen gegen diese Geräte zu reduzieren. „Viele Unternehmen sind sich der Sicherheitsgefahren nicht bewusst, die IoT mit sich bringt – oder sie ignorieren diese. Oft nimmt IoT innerhalb ihrer IT-Sicherheitsstrategie keinen hohen Stellenwert ein“, erklärt Roland Messmer, Regional Director Central EMEA von <a href="https://logrhythm.com/de/" target="_blank">LogRhythm</a>. Hier muss man sich natürlich die Frage stellen, was nützt mir ein Türschloss, welches sich per App öffnen und schließen lässt, wenn dies auch ein Einbrecher mit einer entsprechend modifizierten App tun kann?</p>
<p><b>Bremst der Datenschutz den digitalen Fortschritt aus?</b></p>
<p>Einige dieser smarten neuen Lösungen bringen aber einen wirklichen Mehrwert &#8211; deswegen sollte auch die selbstkritische Frage gestellt werden:</p>
<p>Bremsen datenschutzrechtliche Bedanken möglicherweise diesen Trend aus?</p>
<p>Ein Navigationssystem zeichnet die gefahrene Route zu einer entsprechenden Zeit auf und stellt diese Daten anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung &#8211; dadurch können Staus vermieden werden. Im Ergebnis eine in vielerlei Hinsicht positive Sache. Aber auf dem Weg zu diesem Ziel müssen unzählige Bewegungsprofile erstellt und ausgewertet werden, um die Staustellen lokalisieren zu können.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel wäre die Sport- und Fitnessmessung mithilfe von Smartwatches. Die Messungen helfen, sich selbst zu motivieren und den eigenen Leistungsfortschritt nachzuvollziehen. Allerdings würden diese Ergebnisse auch die Krankenkassen im Hinblick auf den Gesundheitszustand und damit die jeweiligen Beitragszahlungen wärmstens interessieren.</p>
<p>Als Zwischenergebnis kann also festgestellt werden, dass es durchaus sinnvolle Anwendungsbereiche für die IoT-Technologie gibt, jedoch treten bei der Erhebung und Weiternutzung der hierfür benötigen Daten erhebliche Probleme in puncto Datenschutz und Datensicherheit auf. Deswegen wäre es nur wünschenswert, wenn einerseits seitens der Unternehmen diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde und der Verbraucher neben der Aufgeschlossenheit gegenüber von neuen Technologien, auch eine gesunde Skepsis entwickelt, ob neue IoT-Geräte die nötigte (Daten-) Sicherheit aufweisen.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Im Ergebnis gibt es also eine schöne neue Welt des Internets der Dinge, in der viele Unternehmen ihren Fokus aus Innovation und Weiterentwicklung setzen, um immer bessere und smartere Lösungen präsentieren zu können. Wichtige Fragen des Datenschutzes werden allerdings eher stiefmütterlich behandelt. Daher sollten Sie sich stets darüber informieren, welche Daten durch die entsprechenden IoT-Lösungen erfasst und ausgewertet werden. Ebenfalls von Interesse sollte sein, wo und wie lange die Daten gespeichert werden. Abschließend spielen die Verschlüsselungstechniken eine wichtige Rolle.</p>
<p>Ein faszinierter Blick auf die vielen Möglichkeiten und Innovationen, die IoT mit sich bringt, kann niemanden verwehrt werden, aber bleiben Sie nicht an diesem Punkt stehen und fragen Sie kritisch nach dem Schutz Ihrer Daten und nach der Sicherheit für Ihr Netzwerk.</p>
<p>__</p>
<p>Wenn Sie sich für die Verbindung und Probleme zwischen Smartwatch und Krankenkasse interessieren, sei Ihnen <a href="https://www.power-datenschutz.de/krankenkassen-gesundheitsdaten/" target="_blank">dieser Artikel</a> empfohlen.</p>
<p>__</p>
<p>Bildquelle</p>
<p>Pixabay (CCO Public Domain)</p>
<p>__</p>
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