Julius S. Schoor' Post

Was haben ein Vibrator, Weihnachten und Datenschutz gemeinsam? Mehr als gedacht…

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten steht vor der Tür – die Zeit für Familie, festliches Essen und Geschenke. Die Frage „Was soll ich verschenken?“ kann für ungemütliche Weihnachtsstimmung sorgen. Der Anspruch steigt und die Angebotsvielfalt ist uferlos. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie Ihre persönlich(st)en Daten nicht verpackt und mit Schleife dekoriert unter den Weihnachtsbaum legen! Auch die Erotikindustrie entdeckte das Weihnachtsgeschäft und nutzt es für sich. Doch schon bei der Wahl der Geschenke muss man sich vor Augen führen, wer hier letztlich der Beschenkte sein soll. Kurzum: Möchten Sie ein Produkt verschenken oder ein Produkt erzeugen?


So einfach geht Datenschutz: E-Mail-Verschlüsselung unter macOS in nur vier Schritten

Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile sehr viel einfacher geworden die E-Mail-Verschlüsselung in macOS Betriebssysteme zu integrieren. Hierfür anbei eine anschauliche Anleitung, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritte führt.


Die Kriminalstatistik für 2016 ist alarmierend: Anstieg der Cyberkriminalität um mehr als 80 Prozent

In der medialen Berichterstattung konnten wir in den vergangenen Monaten leider immer wieder von Hackerangriffen und anderen Cyberangriffen lesen. Die deutsche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2016 zeigt nun deutlich, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um einen rasanten und beunruhigenden Anstieg dieses Kriminalitätszweigs handelt.

Eine Analyse.


Hacker erpressen Apple mit der Löschung von über 200 Millionen iCloud-Konten

Der wertvollste Konzern der Welt wird von einer Hacker-Gruppe erpresst. Diese gibt vor, Zugriff auf über 200 Millionen Apple-Konten (iCloud-Konten) zu haben. Die Kriminellen drohen mit der Lösung aller Daten und Einstellungen. Lesen Sie hier einige Hintergründe und vor allem wie Sie sich, Ihre Daten und Ihr iCloud-Konto vor den Erpressern schützen können.


Praxistipp: Die Play Store-Alternative F-Droid.

Smartphones mit dem Google-Betriebssystem „Android“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie dominieren den Markanteil – auch gegenüber der iOS-Konkurrenz. Einerseits günstige Gerätepreise, aber auch eine breite Auswahl kostenloser Apps prägen den Erfolg. Doch „kostenlos“ steht in den meisten Fällen eher für „unentgeltlich“, denn Sie bezahlen indirekt durch Werbeeinblendungen oder die Nutzung (und Weitergabe) Ihrer Daten.

Es gibt eine Alternative.






Das Landgericht Hamburg macht ernst und setzt mit seinem Beschluss vom 18.11.2016 die umstrittene „Playboy“-Entscheidung (GS Media BV) des EuGH vom 08.09.2016 um

Zugegeben, das Thema hat nicht wirklich was mit Datenschutz zu tun. Doch alle Webmaster, die sich auf Grund Ihrer Tätigkeit mit dem Datenschutz auseinandersetzen müssen, sollten sich auch mit diesen Urteilen beschäftigen. Es geht um nichts anderes als um die Linkhaftung. Konkret um die Haftung für die Linksetzung, die auf einen rechtswidrigen Inhalt im Netz verweist. Die EuGH-Entscheidung verschärft diese nun deutlich.