Beiträge in der Kategorie: online

Eine neue EU-Richtlinie führt bald zu „gläsernen Bankkonten“ 

Verfechter des Datenschutzes wurden noch vor wenigen Jahren belächelt. Mittlerweile herrscht (gottlob) eine größere Akzeptanz für dieses Thema. Eine wirkliche Auseinandersetzung findet jedoch meist erst dann statt, wenn der Einzelne durch die negativen Folgen eines Datenschutzverstoßes selbst betroffen ist – etwa durch unberechtigte Eingriffe in die Privat- und Intimsphäre sowie auf das eigene Konto. Eine derartige Gefährdung der eigenen Bankdaten könnte sich ausgerechnet durch eine neue EU-Richtlinie ergeben. Durch diese erhalten externe Finanzdienstleister bald einen umfänglichen Einblick in Ihr Bankkonto.

Wie können Sie sich schützen? (mehr …)

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Saugroboter, oder: Der Spion, der mein Zuhause putzt und überwacht

Sie sind klein, rund und sie erledigen eine der Aufgaben, die die meisten Menschen als äußerst lästig empfinden: Die Rede ist von smarten Saugrobotern, die automatisiert unsere Wohnungen von Staub und Dreck befreien. Problematisch ist nicht (allein) der zumeist hohe Anschaffungspreis, sondern die Weitergabe der gesammelten Daten an Unternehmen wie Amazon, Apple oder Google – es handelt sich also unter Umständen um eine ausgesprochen neugierige Putzhilfe. (mehr …)

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Snap Map – kindliche Avatare (ver)bergen ernstzunehmende Gefahren

Ein Instant-Messaging-Dienst im Jahre 2017 muss definitiv mehr können, als „nur“ Nachrichten und Bilder zu versenden. Snapchat schlug daher einen anderen Weg ein und verzückt die Nutzer mit ständig wechselnden Filtern, die wahlweise das gesamte Bild oder nur Teile des Kopfes „verschönern“ (sollen). Trotz des permanenten Wechsels der Filter (zur Wahl stehen beispielsweise verspiegelte Pilotenbrillen, bunte Haarkränzen oder eine Einhorn-Animationen) musste etwas Neues her. Im Wettbewerb um mehr Aufmerksamkeit (und mit Konkurrenten wie Instagram im Nacken) wurde die Snap Map eingeführt.

Wer und was durch diese Map zu finden ist, lesen Sie hier. (mehr …)

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Drohen nach dem WhatsApp-Urteil des AG Bad Hersfeld jetzt massenhafte Abmahnungen?

Es ist nicht der erste Artikel mit und über WhatsApp. Auch wird es nicht der letzte gewesen sein. Dieser Beitrag widmet sich dem Urteil des Amtsgerichts Bad Hersfeld: Nach Ansicht der Richter verletzt die Benutzung von WhatsApp das grundgesetzlich geschützte Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG) der im Telefonbuch gespeicherten Personen. Diese Verletzung könnte empfindliche Abmahnungen zur Folge haben.

Eine Urteilsanalyse. (mehr …)

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Verschlüsselte Kommunikation unter Windows – in nur fünf Schritten sind Sie dabei

Nie war es einfacher, verschlüsselte Kommunikation auch im privaten Bereich zu betreiben. Verschlüsselungsprogramm downloaden, Anweisungen folgen und ein Schlüsselpaar (geheim und öffentlich) erzeugen.
Vertretbarer Aufwand – hoher Nutzen.

Wenn Sie Ihre Daten schützen möchten, dann verschlüsseln Ihre Kommunikation. Nur so können Sie sicher sein wer Ihre Nachrichten liest – Sie und der Empfänger, den Sie bestimmt haben. So wie es sein soll.

Nicht jede Nachricht muss unbedingt verschlüsselt sein, aber Sie sollten die Wahl haben. (mehr …)

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Verhältnis zwischen Staat und Bürger erhält durch den „Bundestrojaner“ eine neue Qualität.

Auf diesem Blog finden sich viele Artikel, die sich mit Problemen des Datenschutzes beschäftigen. Meistens steht auf der einen Seite ein Unternehmen (wie Google, Facebook oder Microsoft) und auf der anderen Seite befinden sich Privatpersonen. Am 24.09.2017 findet die Bundestagswahl statt. Eine gute Gelegenheit, um auf das datenschutzrechtliche Verhältnis zwischen Staat und Bürger zu blicken. Das „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ trat am 24.08.2017 in Kraft – hieraus ergeben sich einige bedenkliche Änderungen in der Strafprozessordnung (StPO). Die große Koalition erntete für das Gesetz von verschiedenen Seiten harsche Kritik. Zu Recht? (mehr …)

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Alte, neue und sichere Passwörter. Damals und heute.

Ein sicheres Passwort und dessen regelmäßiger Wechsel sind wichtig. Sehr wichtig sogar. Soweit gibt es also erst einmal nichts Neues zu berichten. Oder doch? Hinsichtlich der Zusammensetzung von sicheren Passwörtern und Wechselaufforderungen müssen wir uns jedoch von aus der Zeit gefallenen Empfehlungen verabschieden, denn viele landläufig bekannte Sicherheitsregeln bewirken nicht die gewünschten Effekte oder sogar das Gegenteil.

Eine Analyse von alten (schlechten) und neuen (besseren) Passwörtern. (mehr …)

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Snapchat: Lustiger Fotospaß oder bedenklicher Datensauger?

Was haben Datenschützer nicht schon alles über soziale Netzwerke geschrieben und den Teufel an die Wand gemalt. Nicht selten völlig zu recht. Manchmal aber auch nur mit bloßer Kritik – ohne Lösungsansätze zu liefern. Auffällig ist jedoch, dass der Instant-Messaging-Dienst Snapchat (noch) unter dem Radar zu schweben scheint. Statt Nachrichten werden hier primär Fotos (wahlweise mit lustigen Hundeohren) zur Kommunikation versendet, die sich nach einer bestimmten Zeit automatisch löschen (sollen). Ob sie sich wirklich löschen ist die erste bedenkliche Frage, aber ein Blick in die Datenschutzbestimmungen wirft weitere Probleme auf.

Höchste Zeit also, die Datenschutzbestimmungen von Snapchat in den Fokus zu rücken. (mehr …)

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Die Spam-Hacker haben aufgerüstet – woran Sie die gefährlichen E-Mails erkennen können.

Wir alle kennen und hassen sie. Die Rede ist von nervigen Spam-Mails. Besonders bekannt sind unseriöse E-Mails, die für Potenzmittel, auffallend günstige Kredite oder angebliche Erbschaften aus dem Ausland werben. Die meisten E-Mails ließen sich jedoch in der Vergangenheit sehr schnell als solche entlarven. Mittlerweile ist es nicht mehr so einfach, die Streu vom Weizen zu unterscheiden.

Eine Analyse an einem Beispiel. (mehr …)

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So einfach geht Datenschutz: E-Mail-Verschlüsselung unter macOS in nur vier Schritten

Gregor Stief

Das Rezept zu sehr viel mehr Sicherheit für die eigenen E-Mails klingt zunächst ziemlich simple: Eine E-Mail, zwei Schlüssel (einer beim Absender, der andere Key beim Empfänger) – fertig. Doch leider gibt es einen Grund warum sich dieses Verschlüsselungsverfahren, welches bereits seit mehr als 20 Jahren existiert, erst in den letzten Jahren durchsetzt. Bis vor einiger Zeit waren noch 40 Schritte nötig, bis eine sichere E-Mail Kommunikation über PGP möglich wurde. Gleichwohl ist es mittlerweile sehr viel einfacher geworden die E-Mail-Verschlüsselung in macOS Betriebssysteme zu integrieren. Hierfür anbei eine anschauliche Anleitung, die mit Bildschirmfotos durch die nötigten Schritte führt. (mehr …)

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