Julius S. Schoor' Post

Mitarbeiterfotos im Internet – was ist erlaubt?

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Quelle: oldskoolman.de

Mein Bild auf der Firmenhomepage!

Das Unternehmen möchte seinem Betrieb ein freundliches Gesicht geben. Und so lässt es Bilder seiner Mitarbeiter erstellen und präsentiert diese auf seiner Unternehmenshomepage.

Was der Arbeitgeber hierfür benötigt, ist aber die Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters. Ansonsten verstößt er gegen das Persönlichkeitsrecht und macht sich gegenüber seinem Mitarbeiter schadensersatzpflichtig.


„… und plötzlich erscheint ein Eintrag über mich auf Wikipedia“

Quelle: Bildschirmabdruck der Hauptseite von Wikipedia

Quelle: Bildschirmabdruck der Hauptseite von Wikipedia

Viele wären froh, eine Erwähnung in Wikipedia zu erhalten. Zeugt eine solche Erwähnung zumeist von einer gewissen Anerkennung und Bekanntheit.

Doch es geht auch anders herum, nämlich dass man mit einem Beitrag bedacht wird, obwohl man selbst nichts davon hält. Auch hier ist mein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung berührt. Und wie so häufig wird in solchen Fällen dieses ureigene Recht mit dem Recht der Öffentlichkeit auf Information abgewogen.


Was ist ein Shitstorm?

Quelle: Microsoft Office

Quelle: Microsoft Office

Zu einem der interessantesten Phänomene des Internets gehört der virale Effekt, der mit der Verbreitung einer Information übers Netz einhergeht: Eine an einen größeren Verteiler gesendeten Nachricht wird zu einem Dauerläufer, weil der Empfänger dieser Nachricht diese wiederum selbst an einen größeren Empfängerkreis weiterleitet, der nicht deckungsgleich mit dem ursprünglichen Empfängerkreis ist.


Haben Sie auch Ihr Foto im Internet?

Quelle: oldskoolman.de

Quelle: oldskoolman.de

Wenn es dumm läuft, kann auch Ihr eigenes Bild im Internet missbraucht werden. So kann es schon mal passieren, dass Ihr Bild im Rahmen einer Fahndungsaktion überall in den Nachrichten gezeigt wird, wenn die eigentlichen Täter dieses Bild zuvor aus dem Internet geklaut haben.



Machen Sie den Datenschutz zur Chefsache!

Frau macht Notizen

Der Datenschutz ist ein Qualitätsmerkmal, und Qualität wird sich langfristig immer auszahlen.

Viele Unternehmen lassen ungeahnte Schätze im Bereich Marketing und Kundenbindung ungenutzt. Die Kunden werden beim Thema Datenschutz zusehend sensibler – nicht nur, wenn ein neuer Skandal an die Öffentlichkeit gelangt, sondern bereits bei der Auswahl des Anbieters.


Videoüberwachung in der Umkleidekabine

Überwachungskamera_ergebnisDer Haussegen im Unternehmen hängt schief! Das Unternehmen bereitet sich auf sein 50jähriges Firmenjubiläum vor. Alles muss perfekt sein. Der Dienst am Kunden geht über alles. Das kommt gut an: Das Unternehmen floriert und die Mitarbeiter sind begeistert. Wesentlich zu dieser Begeisterung trägt auch das hervorragende Betriebsklima bei. Jeder vertraut jedem. Mobbing ist wahrlich ein Fremdwort.


„Wem gehören eigentlich meine Daten?“

Männchen

Wem gehören die personenbezogenen Daten?

Wem gehören eigentlich die Informationen und Daten von einem selbst, wie etwa die Körpergröße, der Name, seine E-Mail-Adresse, sein Geburtsdatum, das Nummernschild seines PKW, sein Beziehungsstatus, sein Lieblingsgericht usw.? Derjenige, der sie erhebt oder einem selbst?