Beiträge in der Kategorie: datenschutz

Windows 10 – funktionierender Datenschutz oder doch eine Abhörmaschine? 

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Der multinationale Hard- und Softwarehersteller Microsoft veröffentlichte Ende Juli 2015 sein neues Computerbetriebssystem Windows 10. Viel hatte sich der Konzern aus Redmond (USA) vorgenommen: Ähnlich wie bei den letzten Apple Betriebssystemen wird auch Windows 10 (für ein Jahr) kostenlos zum Update angeboten. Auch wurde die Bedienoberfläche verbessert – diese erfuhr unter Windows 8 mit den unübersichtlichen Kacheln und Fenstern immer wieder heftiger Kritik. Letztendlich kehrt mit dieser Version das bekannte Windows-Startmenü wieder zurück. All diese Fakten klingen grundsätzlich erst einmal positiv. Doch schon jetzt werden kritische Stimmen im Bezug auf den Datenschutz laut.

Wie sicher ist Windows 10?



Praxistipp: Vorsicht bei gebrauchten Speicherkarten.

„Ebay macht’s einfach“. Mit dieser Werbung verspricht der Online-Markplatz nicht zu viel. Schnell ein Foto erstellt, hochgeladen, zwei Zeilen dazu geschrieben und schon findet sich „alter Krimskrams“ auf der gleichnamigen Plattform. Grundsätzlich gibt es keine Einwände dagegen – Sie sollten bei gebrauchten Speichermedien (wie Speicherkarten oder USB-Sticks) jedoch vorsichtig sein, denn Datensicherheit beginnt nicht im Großen durch das Ausspähen der NSA oder die Datensammlung von Facebook, sondern bereits im Kleinen bei Ihnen zuhause.
Eine Anleitung.


Die Vorratsdatenspeicherung. Ein Blick zurück. Ein Blick nach vorn.

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte den evangelischen Kirchentag in Stuttgart, um die Themen Digitalisierung und Vorratsdatenspeicherung anzusprechen. Ein ungewöhnlicher Ort für diese Materie. Doch Merkel formuliert ebenso ungewöhnliche Vergleiche; so sei Facebook für sie wie ein Auto oder eine schöne Waschmaschine. Wie jedoch fällt der Vergleich der Regierungschefin mit der aktuellen Vorratsdatenspeicherung aus? Für die Opposition, Datenschützer und die ehemalige Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ist auch die kürzlich beschlossene Form der Vorratsdatenspeicherung vor allem eins: verfassungswidrig.

Eine Analyse.  


Das ewige Google-Gedächnis und das „Recht auf Vergessenwerden“

Es lohnt sich einen Blick zurück zu werfen. Zurück auf den 29. Mai 2014. An diesem Tag entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in einem richtungweisenden Urteil zum Schutz der Privatsphäre (C-131/12) mit dem sogenannten „Recht auf Vergessenwerden“. Das damalige Urteil richtete sich gegen Google. Seither veröffentlicht das Unternehmen die Zahl der Löschanträge, derzeitig mehr als 250.000 – von denen 60 Prozent abgeschmettert worden seien. Hier ist ein genauerer Blick lohnenswert.


Das Déjà-vu um den BND-NSA-Skandal.

Der deutsche Geheimdienst BND half wohl der amerikanischen NSA beim Ausspähen der französischen Regierung, der EU-Kommission und anderer europäischen Stellen. Beinahe täglich melden Medien immer neue Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst (BND). Nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Sommer 2013, mutet die gegenwärtige Affäre der beiden Geheimnisdienste wie ein Déjà-vu an. Konsequenzen?


Der Schufa-Score. Ein streng gehütetes Geheimnis?

Immer wieder steht die Schufa – nicht nur bei den Verbrauchern – in der Kritik. Kreditinstitute und Banken pflegen eine enge Vertragspartnerschaft mit ihr – sogar die einfache Beantragung eines Girokontos ist ohne Einwilligung zur Schufa-Abfrage kaum noch möglich. Doch wie kommt es zu einem positiven Ergebnis dieser Abfrage und welche Schritte eröffnen sich bei einem negativen Score? Diese und andere Fragestellungen beschäftigen nicht nur Datenschützer – auch die Richter des Bundesgerichtshofs mussten in der jüngsten Vergangenheit derartige Fälle entscheiden.


Krankenkassen wollen nur unser Bestes. Unsere Daten.

Mit Verkaufsstart der neuen iWatch von Apple bekommt die Diskussion zur Übermittlung von Gesundheitsdaten an die Krankenkasse eine neue Dynamik. Damit erhielte das geflügelte Wort „auf Schritt und Tritt immer mit dabei“ eine völlig neue Bedeutung. Datenschützer sind alarmiert – zu recht?


BigBrother is watching you – der BigBrother Award 2015

Was haben eine Barbie mit Mikrofon und WLAN, Thomas de Maizière und Amazon gemeinsam? Nicht viel auf den ersten Blick. Seit letzter Woche sind sie – und einige Andere – Preisträger des BigBrother Awards. Mehr ein Anti-Preis für schlechte Vorbilder, bedenkliche Erfindungen und missglückte Projekte im Themenfeld „Datenschutz und Datensicherheit“.


Der Datenschutzbeauftragte auf dem Internet-Marketing-Kongress

Datenschutz auf IMK

In Zeiten, in denen der Onlinehandel im Vergleich zum klassischen Einzelhandel noch 2-stellige Zuwachsraten erzielt (statistische Zahl aus 2013), ist es für jedes Unternehmen grob fahrlässig, das Internet nicht als Vertriebsweg zu nutzen.

Doch auch für das Internetmarketing sind datenschutzrechtliche  Normen zu beachten. Daher besuchte ich de Internet-Marketing-Kongress und tauschte mich mit Internetmarketer zum Thema Datenschutz aus.